Die Vertuschung der 1984 - 86 opportunen Mord– und Terror– Serie "Borkans", durch das Bundesverfassungsgericht 2008/2023. Aktenzeichen: 2 BvR 878/08/1 BvR 465/23
- Manfred G. Meyer
- 7. Feb.
- 62 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 3 Stunden
Die hier auf der Startseite abgebildete und wiederholt vor dem Bundespräsidialamt ausgerollte -- 2 x 20m Mauer des Schweigens -- verkörpert symbolisch die moralische Verkommenheit der sich seit zwei Jahrzehnten in Schweigen hüllenden bundesdeutschen Entscheidungsträger. Alle dieser per Einschreiben/Eigenhändig/Rückschein vergeblich um die Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit gebetenen Politiker einzeln aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen und die folgende Abhandlung über Gebühr in die Länge ziehen.
Stellvertretend für diese Vertuschungsprofis wird Bundespräsident F.--W. Steinmeier genannt. Der approbierte "Rechtswissenschaftler" und öffentlich: "die Einhaltung der Rechtsstaatlichkeit" fordernde Schwindelmeier, ist 2007 als Vizekanzler erfolglos um sein politisches Eingreifen gebeten worden. 2017 muss er die Protestaktionen vor seinem Berliner Amtssitz mitbekommen und zudem Kenntnis von den mehreren an ihn gerichteten Einschreiben/Eig.../Rück... haben. Herr Steinmeier kennt somit die Mordmotive für die auf der Startseite gezeigten in London und Rom erschossen am Boden liegende/n Polizistin Yvonne Fletcher sowie Mister Ammar Taggazi und weiß, was diese zwei -- umsonst Ermordeten -- mit dem "La Belle"--Anschlag zu tun hatten.
Weil sämtliche erhobenen Anschuldigungen stichhaltig sind und sich nicht widerlegen lassen, schweigt der Bundespräsident. Genauso ehrlos wie auch Bundesverfassungsgerichtspräsident Prof. Dr. Harbarth, der sich in dem Zusammenhang -- unwidersprochen -- am 06.09.2023 als "politischer Scharlatan" bezeichnen ließ. Das diesbezügliche Einschreiben/ Eig.../ Rück..., -- Offener Brief -- "Tod einer Polizistin -- wie Berliner Ganoven internationale Politik machen", eigentlich Titel der ARD Panorama--Dokumentation vom Juni 1997, ist ebenfalls online gestellt.
Hier wird nicht die Geschichte des "La Belle"--Bombenanschlags vom 5. April 1986 mit drei Todesopfern und über zweihundert Schwerverletzten umgeschrieben, sondern das Geschehen richtiggestellt. Erst mit diesem, ausschließlich auf Tatsachen basierenden Hintergrundwissen, kann man halbwegs nachvollziehen, warum der Berliner Staatsanwalt Henjes am 19.01.2006
seinen eigentlich unbegreiflichen Amtsmissbrauch beging. Nach dem Lesen lässt sich der von allen Instanzen vertuschte Justizskandal und politische Offenbarungseid annähernd verstehen, obwohl er für normal denkende Menschen auch weiterhin nur schwer zu begreifen sein wird.
Das gilt insbesondere für das Bundesverfassungsgericht und seine diesbezüglich vertuschungs-gestählten Entscheidungen von 2008 und 2023, was -- unwiderlegbar dokumentiert -- ist.
Beispielsweise die höchstrichterliche Billigung dieser Amtsanmaßung von Staatsanwalt Henjes. Dass dessen in der deutschen Justizgeschichte b e i s pi e l l o s e Strafvereitelung im Amt durch die 2. Kammer des BVerfG am 27. Mai 2008 nach einem gerichtsunwürdigen Hickhack gebilligt und somit totgeschwiegen worden ist, bleibt in einem "Rechtsstaat" unvorstellbar.
Leider lässt sich die, für diese staatlichen Vertuschungspraktiken kausale Mord-- und Terrorserie Borkans nicht mit wenigen Sätzen erklären, weshalb einiges genauer dargelegt werden muss. Das bedeutet zwar eine 62--minütige, aber hoffentlich spannende und unterhaltsame Lesezeit.
Am 13.11.1985 reiste der hochrangige BGH-Bundesanwalt Bruno Jost extra von Karlsruhe zu dem BKA in Meckenheim, um den „Kronzeugen“ der West--Berliner Staatsanwaltschaft, Herrn Manfred G. Meyer zu instruieren: „was nicht passieren darf – ist nicht passiert“. Konkret, dass sich M. Meyer 1984 nicht an die zuständige Polizei-Dienststelle wenden konnte, um die geplante Ermordung eines x--beliebigen Londoner Polizisten zu verhindern. Schließlich war auch der West--Berliner Innensenator Heinrich Lummer in dieses Mordkomplott involviert. Wie alle Beteiligten getäuscht, versprach er sich großartige Geschäftsbeziehungen mit der neu gebildeten libyschen Regierung in Tripolis, für seine von der Berliner Mauer umgebene Stadt.
Am 05.10.2017 benannte Meyer denselben Herrn Jost, den zu der Zeit "Anis Amri"-- Terroris-mus--Sonderermittler des Berliner Senats -- in seiner bei dem Verwaltungsgericht eingereichten Klage: Az. VG 9 K 729.17 als Entlastungszeugen. M. Meyers terroristische Vergangenheit, oder präziser gesagt, seine ihm inoffiziell vorgeworfene: "politisch nicht genehme Abkehr..." von Borkans Mord-- und Terrorserie, hatte ihn 2016/17/20/23 ein weiteres Mal eingeholt. Die Mühlen der Berliner--Justiz mahlten langsam und überdies gegensätzlich zu der geltenden Rechtssprechung, um die anschließend aufgezeigte Wahrheit zu unterdrücken.
Genau wie seinerzeit Bundesanwalt Jost, handelte die Verwaltungsrichterin Dr. Kriegel 2020 nach der Devise: "weil nicht sein kann, was nicht sein darf (C. Morgenstern)". Ganz egal wie viele Menschen ihr Leben verloren hatten, wichtiger als das Gesetz war für sie, dass der Rechtsstaat Deutschland nicht in Verruf gebracht wird. Genauso wie 1985 von Herrn Bruno Jost befürchtet. Damals vor allem in Großbritannien, wo Borkans Anschlagsserie Anfang 1984 seine blutigen Spuren hinterlassen hatte und das mit der bestätigten Unterstützung deutscher Polizeibeamter...
Von besonderer Bedeutung ist, dass der ehemalige "La Belle"-Chefermittler--Oberstaatsanwalt-- und 2006 mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse ausgezeichnete Detlev Mehlis, über die hier geschilderte Mord- und Terrorserie nachweislich Bescheid wusste. D. Mehlis ermittelte von 1986 bis Ende 2001 im West--/Berliner Kriminalgericht-Moabit gewissermaßen Tür an Tür, mit diesem für "Borkans"-Anschlagsserie zuständigem Staatsanwalt Clemens Maria Boehm. Der couragierte Staatsanwalt hatte 1985 in seinem Ermittlungsverfahren ein Amtshilfeersuchen an das FBI gerichtet und war unmittelbar nach dem "La Belle"-Anschlag wegbefördert worden.
Auf alle Fälle hatte man Herrn Clemens M. Boehm durch den StA Lanzenberger ausgetauscht. Der hielt die in C. M. Boehms vielschichtigem Strafverfahren gravierenden Überschneidungen mit denen im "La Belle"-Verfahren -- auf wessen Veranlassung auch immer -- unter dem Deckel.
Meyer ist ab Mai 1986 permanent aus der U-Haft in Boehms früherem Gerichtszimmer 737 vorgeführt worden und war direkt an Herrn Lanzenbergers Vertuschungen beteiligt. Speziell -- der bei den Bombenanschlägen im März und April 1984 in London benutzte Plastiksprengstoff ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit identisch -- mit diesem am 5. April 1986 in West--Berlin bei dem "La Belle"-Anschlag verwendeten Sprengstoff.
Zumindest stammte er aus M. G. Meyers ein und derselben Beschaffungsquelle von 1983 und war vom Aussehen her sowie seiner Knete ähnlichem Konsistenz -- ganz offensichtlich gleich. Das kriminaltechnisch herauszufinden ist bereits im vornherein von Bundesanwalt Bruno Jost unterbunden worden, indem er sich mit Herrn Meyer am 13. November 1985 einvernehmlich auf dessen Schweigen einigte.
M. Meyer ist danach gegen seinen Willen in den verheerenden "La Belle"-Bombenanschlag verstrickt worden, den der von Anfang an in StA Boehms parallele Ermittlungen eingebundene und mehr als zwölf Stunden vor dem Anschlag -- mehrmals telefonisch gewarnte Staatsschutz -- p r o b l e m l o s hätte verhindern können. Und das -- ohne Wenn und Aber!
Diese ungeheuerliche -- fundierte Anschuldigung -- ist offensichtlich der Grund -- weshalb insgesamt acht Bundesverfassungsrichter -- unwiderlegbar -- Recht und Gesetz missachtet und ihre Aufgabe als "oberste Wächter des Grundgesetzes" ad absurdum geführt haben.
Auch diese zugegebenermaßen -- äußerst abwegig anmutende Behauptung -- wird durch die online gestellten BVerfG- und die anderen adäquaten Schriftstücke -- zweifelsfrei -- bewiesen. Sämtliche Amtsschreiben sind bei justizwillkuer-berlin.de in der Dokumentation veröffentlicht. Ebenso die erwähnten MfS-Akten, Urkunden, Einschreiben/Eigenhändig/Rückschein, deutsche und ausländische Zeitungsartikel, Fernsehbeiträge usw.
Um diese von Raffgier beherrschte Terrorserie leichter verständlich zu machen, beschränkt sich ihre Abhandlung auf das wesentliche Geschehen. Zu M. Meyers Umfeld gehörten europaweit und in Virginia (USA) zahlreiche Gefolgsleute, die durchweg hintergangen, erschossen, oder 19--fach nebeneinander aufgehängt worden sind. Meyer hatte sich das Video von Gaddafis Massenhinrichtung Anfang Mai 1984 kurz angesehen und musste sich in Marokko übergeben. Einigen von denen in Libyen erhängten Nordafrikanern hatte er noch wenige Wochen vorher, auf seinem selbstgebauten Schießstand in dem Reinickendorfer Industriegebiet--Montanstraße, die sichere Handhabung der von ihm in West--Berlins Unterwelt besorgten Pistolen gezeigt.
Eigentlich war Manne Meyer im April 1984 vor dem mörderischen Wahnsinn geflohen, aber die Sucht nach seinem ausgehenden Kokain zog ihn zurück nach Amsterdam und West--Berlin. Dort gipfelte dieses sich selbst zerstörende Mordspektakel in einem unfassbaren Größenwahn, der die menschliche Vorstellungskraft stark strapziert...
Die folgende Beschreibung ist der Versuch -- diese Ereignisse nachvollziehbar wiederzugeben. Soweit sich das menschlich enthemmte Todesspiel überhaupt erklären lässt, bei dem Menschen wie Schachfiguren geopfert wurden. So wie etwa diese 19 Putschisten, die wegen ein paar Schrottmaschinen sterben mussten, mit denen ein bauernschlauer Betrüger den West--Berliner Senat um vier Millionen Mark erleichtert hatte. Genau genommen waren es noch eine Million und zwei Todesopfer mehr, was hier nicht von ausschlaggebender Bedeutung ist. Selbst als sich Meyer beim BKA aufhielt, forderte das widersinnige Mordkomplott etliche weitere Opfer, was in dieser Schilderung ebenso nebensächlich ist und deshalb nur am Rand erwähnt wird.
Gleichzeitig ermittelten in West--Berlin zahlreiche Kripo- und Staatsschutz-Beamte, während die
Tagespresse ständig mit neuen Enthüllungen aufwartete -- ohne die wirklichen Hintergründe zu kennen. Staatsanwalt C. M. Boehm sowie seine Kollegen gewährten noch keine Akteneinsicht und breiteten den Mantel des Schweigens über ihr ständig ausuferndes Ermittlungsverfahren, das ab Mai 1985 auch bei dem BKA geführt wurde.
Die BKA Außenstelle in Meckenheim, nahe der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn, ist ein mitten auf freiem Feld gelegener imposanter Gebäudekomplex. Fast täglich pendelte M. Meyer dort zwischen dem mit einer Drucklufttür und Bullauge gesicherten Terroristen--Vernehmertrakt und einer ausgesprochen vorzüglichen Kantine, in der er sich immer irgendwie fremd vorkam. Ähnlich fühlte er sich auch an diesem Tag im November, als das "wichtigste Gespräch seines Lebens" stattfinden sollte. Das hatte ihm sein BKA-Betreuer Kommissar Solwinski seit Monaten bei ihren allabendlichen Köln-Bonner Kneipentouren eingeschärft.
Tagsüber im Terroristentrakt hielt Solwinskis als triftige Argumente, fast wie ein Dompteur in der Manege die Peitsche, M. G. Meyers nicht wirklich in Vergessenheit geratenen Strafakten hoch. Es machte einen gewaltigen Unterschied ob Meyer nur wegen seines Diebstahls von Rollrasens am ZDF-Sommergarten, oder seiner mehrfachen Beihilfen zum Mord angeklagt werden würde.
Somit konnte sich Solwinski absolut sicher sein, dass sein Schützling seine Schweigezusagen einhielt. Für kein noch so hohes Pressehonorar wäre Meyer für wer weiß wie viele Jahre in den Knast gegangen. Zuversichtlich führte Kommissar Wolfgang Solwinski Herrn M. G. Meyer durch den im Innern bepflanzten BKA-Komplex, um ihn an den extra aus Karlsruhe angereisten BGH-Terrorismusexperten B. Jost zu übergeben, damit sie ihren vorab ausgehandelten Deal besiegeln konnten. "Manfred Meyers Strafrabatt -- gegen -- den drohenden Ansehensverlust der Bundesrepublik Deutschland...", wie es Kommissar Solwinski hochdramatisch formulierte. Normalerweise bekommt man diese strafrechtlichen Vergünstigungen nicht für sein Schweigen, sondern muss "... maßgeblich zur Aufklärung schwerer Straftaten beitragen...".
Manne Meyers Forderungen waren im Vorfeld mit Solwinski abgeklärt und so unterhielt er sich mit seinem Besucher aus Karlsruhe zuerst ausgiebig über den ersten Schneefall dieses Winters. Danach beneidete Herr B. Jost seinen Gesprächspartner, weil der "jeden Tag von Kommissar Solwinski mit dem vorgewärmten Auto aus Köln abgeholt wird...", schilderte seine Strapazen und witterungsbedingten Schwierigkeiten bei der "250 Km langen winterlichen Bahnfahrt...", machte als passionierter Teetrinker Probleme, weil er "... eigentlich keinen Bohnenkaffee" trank und kam dann ziemlich umständlich auf: "diese... A n g e l e g e n h e i t..." zu sprechen.
Am 13.11.1985, knapp fünf Monate vor diesem "La Belle"-Bombenanschlag in West--Berlin, sorgte sich Bundesanwalt Bruno Jost beim BKA wegen des stern-Redakteurs Wilfried Krause, der, wie mit der Staatsanwaltschaft vereinbart, bereits in Köln auf Herrn M. G. Meyer wartete. W. Krause wollte Meyer abholen und ihn zu dessen laufendem Ermittlungsverfahren befragen, das nicht nur in mehreren europäischen Ländern, sondern auch in den USA anhängig war...
Ende Februar desselben Jahres war Manne Meyer völlig kopflos bei der exillibyschdeutschen Terrororganisation-Borkan ausgestiegen, die von West--Berlin aus eine blutige Spur quer durch Europa gezogen hatte. Und das mit der aktenkundigen Unterstützung durch West--Berlins oberste Polizeibehörde. Beispielsweise bei der dienstlichen Verheimlichung der Hintermänner des intrigant zur Farce umfunktionierten Handgranaten-Anschlags im Bonner Regierungsviertel vom 14. Oktober 1984. Diese in Bonn spätabends bereits -- so gut wie -- aufgeklärte Straftat, verschleierte M. Meyer dann am nächsten Vormittag in West--Berlin mit der durch und durch korrupten Kriminalpolizei Führungskraft Herrn Jorgan aus der Keithstraße Nr. 30…
Als Gegenleistung für die größtmöglichen Strafnachlässe und einzigartige Hafterleichterungen, einigte sich Bundesanwalt Jost mit Herrn Meyer „im Interesse der Staatsräson...“ auf dessen Schweigen vor Vertretern der Presse. So sollte dieser Haftverschonte zu „Vernehmungen“ beim BKA weilende Meyer dem West--Berliner stern-Redakteur Wilfried Krause verschweigen, dass
er den Plastiksprengstoff für Bombenanschläge in London sowie die Pistole für die hinterhältige Erschießung der englischen Polizistin Yvonne Fletcher besorgt hat. Die Anschlagsserie erfolgte vor der Ermordung jener erst 25-jährigen Y. Fletcher am 17.04.1984. Das Besorgen mehrerer Waffen und des Sprengstoffs sind in M. Meyers BStU-(Stasi)-Akte vermerkt. Herr Jost wusste, dass sich Manne Meyer exakt ein Jahr vor seinem Ausstieg an die Ostberliner Staatssicherheit wandte, um leider erfolgslos die heimtückische Tötung von Frau Yvonne Fletcher zu verhindern.
Das hatte Manfred G. Meyer nach etlichen Kölsch eines Abends Herrn Solwinski anvertraut, was der Kommissar, genau wie die anderen und noch brisanteren Informationen bei seinen "Vernehmungen" am darauffolgenden Tag, aber niemals gegen Manne Meyer verwendete. Dennoch maßregelte er ihn gelegentlich wegen dessen Kontaktaufnahme zu dem ostdeutschen Ministerium für Staatssicherheit. Aber -- an wen hätte sich Manne Meyer damals sonst wenden und wie das Leben von Frau Fletcher retten sollen?
Die Stasi hätte zumindest theoretisch die Waffen- und Bombentransporte über die DDR-Transit-strecke stoppen können, auch wenn Meyer seinen Gesprächspartnern nur die halbe Wahrheit und überwiegend was vom Pferd erzählte.
Der nach Manfred G. Meyers staatsanwaltschaftlich genehmigter Informations-Reise mit W. Krause am 20. März 1986 erschienene stern erwähnte mit keiner Silbe diese erschossene Londoner Polizistin. Nach seinem Ausstieg bei Al Burkan, vom stern Borkan genannt, was zu Deutsch der Vulkan heißt, war Meyer durch Scotland Yard-Beamte zu dem Mord an Frau Fletcher befragt worden. Das geschah aber in der obersten West--Berliner Polizeidirektion zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität in der Keithstraße 30. In derselben Dienststelle saßen in leitenden Funktionen Al Burkans Unterstützer und Helfershelfer. Unter deren Druck konnte sich Manne Meyer vor Scotland Yards-Beamten an nichts mehr erinnern und heuchelte wie erneut von Herrn Jorgan angewiesen, den buchstäblich blauäugigen Mitläufer.
Hiervon verriet er Krause kein Wort, der seine stern-Story-- „Waffen für Borkan“ dennoch reißerisch aufmachte. Ermordet am Boden liegend war der mit seinem vorher noch gezogenen Revolver, der libysche Botschafter Ammar Taggazi abgebildet, der mit einer von M. G. Meyers 1983/84 nach Rom gelieferten Walther PPK Pistolen, nebst selbstgebauten Schalldämpfern am 21. Januar 1984 erschossen worden ist. Al Burkans charakteristisches Erkennungszeichen bestand darin, die Waffen neben den Opfern zurückzulassen.
Mitte März 1986 wollte der bekannte „Mafia-Jäger“ Richter Giovanni Falcone Manfred G. Meyers Waffenlieferungen in die italienische Hauptstadt aufklären, wozu Meyer vom BKA in Meckenheim und Herr Falcone aus Italien nach West--Berlin geflogen sind. Unter der Regie des Staatsschutzes verkam Manne Meyers geplante Vernehmung durch Herrn Richter G. Falcone zu einer Kriminalposse – was wie alles hier behauptete – aktenkundig und überprüfbar ist.
Nach der vom Staatsschutz auf einem Ausstellungsstand der Internationalen Tourismus Börse inszenierten Schmierenkomödie, musste Meyer laut der offiziellen Weisung des West--Berliner Staatsanwaltes Clemens Maria Boehm seine Kölner Unterkunft verlassen und in sein „geheimes Zeugenversteck“ im bayerischen Geiselbach reisen. Dieses verschlafene Nest wurde für M. Meyer zu einem nervenden und zermürbenden Albtraum, als kurz darauf der stern erschien und ihn neben seinem Bild als Waffenbeschaffer für Terroristen beschrieb.
Die endlos törichten Debatten mit der zu Meyers Vertreibung aus ihrem Städtchen formierten „Geiselbacher-Bürgerwehr“ ließ ihn fast schon erleichtert in den direkt vor seinem „geheimen Zeugenversteck“ geparkten, feuerroten 450er Mercedes von Mohammed Ashur steigen. Zuvor hatte Ashurs Begleiter Manne Meyer seinen unter der Lederjacke in einem Halfter steckenden großkalibrigen Revolver gezeigt, was die angespannte Situation noch absonderlicher machte. So schwachsinnig handeln keine Entführer. Trotzdem ließ sich M. Meyer widerspruchslos zu dem nur 60 Km entfernten Flughafen Franfurt am Main chauffieren.
Hier nutzte der gegen StA Boehms strenge gerichtliche Haftverschonungsauflagen verstoßende Manfred Meyer vor diesem Al Burkan-Mann Ashur sein ausgeprägtes Insiderwissen und verriet ihm heuchlerisch berechnend, das mörderische Doppelspiel des Betrügers Hilmar Hein. Hein war aufgrund seines Bauvorhabens am Militärflugplatz nahe der libyschen Hafenstadt Darna, der Hoffnungsträger Al Burkans bei den tödlichen Putschvorbereitungen in Libyen gewesen.
Der in Rom erschossene libysche Botschafter diente ähnlich wie im Kino vor der Filmaufführung nur als Gong, um die Mitstreiter in Libyen zu informieren, dass Al Burkans-"Befreiungskampf" begonnen hat. Dasselbe bezweckte das danach veröffentlichte Bekennerschreiben in London. Wogegen die dort anschließend ermordete Polizistin eine Art trojanisches Pferd gewesen war, um ohne Verdacht bei Gaddafi zu erregen, das von der britischen Regierung ausgewiesene libysche "Volksbüro" geschlossen nach Libyen zu bringen. Unter diesem Botschaftspersonal befanden sich insgeheim die geistigen Köpfe Al Burkans, die das nach Muammar al Gaddafis Ermordung entstandene politische Vakuum ausfüllen und die Machtzentren übernehmen sollten. Bis zu der Erschießung von Frau Yvonne Fletcher lief alles nach Plan. Die in London erfolgten Bombenanschläge dienten lediglich zur Stimmungsmache gegen Oberst Gaddafi...
Dennoch war diese Verschwörung von vornherein zum Scheitern verurteilt, weil Al Burkan mit H. Hein eine Natter an der Brust nährte. Aber auch das spielt nur eine untergeordnete Rolle und wird nicht bis in alle Einzelheiten erklärt.
Manne Meyer war fast sieben jahrelang die rechte Hand und engster Vertrauter des Bauunter-nehmers Hein, der nicht erst seit seiner Inhaftierung vor über einem Jahr im März 1985 für Schlagzeilen sorgte. 1982 schrieb die Bild-Zeitung: „Berlin hat einen Wahnsinnigen mehr“, weil Hilmar Hein ein von seinem Geschäftspartner, dem Schah von Persien 1976 erworbenes RIVA 2000 – ein speziell fürs Mittelmeer gebautes Rennboot mit 1050 PS – in West--Berlin zu Wasser gelassen hatte. Oder als sich der vernarrte Autofreak 1983 auf der Frankfurter IAA für sagenhafte 800. 000,- DM einen US-amerikanischen Supersportwagen Vector W 2 kaufte, was ein straßentauglicher 600 PS Prototyp war. So oder so erregte bei diesem angelernten Drogeristen und vorzugsweise Jogginghosen tragenden Hein eigentlich fast alles Aufsehen.
Dabei war er nur ein unscheinbares Männeken und mit allen Wassern gewaschener Raffke, den M. Meyer ständig daran erinnern musste, nicht so hippelig, sondern männlicher zu laufen. Es war peinlich, wenn der Zappelphilipp neben seinen Geschäftspartnern herumhampelte, mit denen sie sich europaweit trafen und zu denen ein Hilmar Hein -- einfach partout nicht passte.
Auf Heins Yacht in Nizza, neben seinem kleinwüchsigen Geschäftsfreund Adnan Khashoggi, in den 80er-Jahren ein überaus wohlhabender Waffenhändler -- wirkte Hilmar in seinen dunkel-blauen Anzug hineingezwängt, gelinde gesagt, ziemlich bescheiden. Ihm fehlte ganz einfach dieses gewisse Etwas, was einen Mann von Welt erst ausmacht. Dafür war er ein begnadeter Redekünstler und wahrer Großmeister der Worte, mit denen er M. Meyer regelrecht eingeseift, ihn danach zu seinem Freund, Vertrauten und Betrugskomplizen gemacht und so wie er selber, während einer ihrer Reisen nach Rom -- 1983 auf Kokain gebracht hatte...
Nach seinem Gefangenenfreikauf 1978 aus der DDR und noch während seiner Anwerbung durch die CIA freundete sich der von H. Hein hereingelegte Manne Meyer mit dem spleenigen Multimillionär an. Ohne sein Wissen half ihm dieser noch vollkommen naive Ostdeutsche bei ihrem ersten gemeinsamen Millionenbetrug an der Stößenseebrücke in Spandau, dem weitere folgten. Dabei hätte der Inhaber der größten West--Berliner Gerüstbaufirma das gar nicht nötig gehabt. Hilmar Heins Firma rüstete beinahe alle wichtigen Senats-Bauvorhaben ein. Nach dem Sturz des Schahs 1979, florierten seine illegalen Nahostgeschäfte mit dem libyschen Diktator Oberst Muammar al Gaddafi schon nach kürzester Zeit genauso lukrativ weiter. Trotzdem absolvierten Hein und Meyer „einen Marathon durch das Strafgesetzbuch…“, wie es eine der ab März 1985 ständig berichtenden Tageszeitungen formulierte.
Ihr ungekröntes Meisterstück war ein 4. 000. 000,- DM Subventionsbetrug, für den Meyer mit einem von Hilmar Heins LKWs westdeutschen Schrotthändlern defekte Plastikverarbeitungs-maschinen abkaufte. In der, auf Hilmars chaotischen Gerüst--Lagerplatz zusammengeschuster-ten Fabrikhalle entstand die „Recyclingfirma Replast“, die außer jenen ergaunerten 4 Millionen natürlich absolut nix produzierte. Versteckt platzierte Tauchsieder ließen hier und da Wasser-dampf aufsteigen. Auf Campingkochern schmelzende Plastikstücke sowie überall aufblinkende Lämpchen verbreiteten die perfekte Illusion eines fast funktionierenden und zukunftsorientierten Recyclingunternehmens. Das tatsächliche Riesenproblem war es, die fachmännisch zusammen geschraubten sowie imponierend metallicgrün lackierten Schrottmaschinen früher oder später, wie auch immer, plausibel verschwinden zu lassen, bevor ihre noch weitaus kompliziertere und ziemlich dummdreiste Millionenbetrügerei aufflog.
So kam es einem Geschenk des Himmels gleich, als sich Heins früherer und jetzt in den USA lebender libyscher Geschäftsfreund, Mister Rageb Zatout in dem Hitzesommer1983 an Hilmar erinnerte. R. Zatout hatte seinen ehemaligen Chef Oberst Gaddafi um hunderte Millionen Dollar betrogen und da er dieses Geld nicht zurückzahlen konnte, oder wollte, entschied er sich den Oberst ermorden zu lassen. Natürlich -- nicht einfach so -- weshalb Mister Zatout zur „Befreiung des durch Gaddafi unterdrückten libyschen Volkes", seine Freiheitsfront Al Burkan gründete. Und weil dieser designierte libysche Staatschef R. Zatout ganz genau wusste welche goldene Nase sich Hein an Muammar Gaddafi verdiente, köderte er Hilmar mit 10 Millionen Dollar, was umgerechnet zwar 30 Millionen Mark, aber für Hein nur Peanuts waren. Auch Mister Zatouts Angebot, der Handelsbeauftragte seiner neuen libyschen Regierung zu werden, begeisterte Hilmar, den West--Berlins Tunten in der „Wu Wu“- Bar – Ihr Hilmchen – nannten, nicht richtig wirklich.
Selbstverständlich wollte der betrügerische Nimmersatt die 10 Millionen Dollar haben und ganz besonders die in der nahen Montanstraße für 2 Millionen DM zum Kauf angebotene mächtige Industriehalle. Dort, wo der momentan gar kein Bauvorhaben in Libyen besitzende Hein ein Ausbildungscamp für seine Auslandsarbeiter-Killertruppe errichten sollte, ließ der Meisterbetrüger von seinem gelehrigen "Zauberlehrling-Manne Meyer" diese tonnenschwere „Replast wegzaubern“. Und das durch einen 940. 000,- DM "Transport-Versicherungs"Betrug zum Nachteil der Allianz. Wobei Herr Jorgan aus der obersten West--Berliner Polizeidirektion in der Keithstraße Nr. 30 wieder mal hilfreich bei Seite stand. Anders hätte diese hinterlistige und leicht durchschaubare Gaunerei auch niemals funktioniert...
Der Geldgeber für den Kauf jener Halle, der in London lebende Mister Ali Giahour und Mister Rageb Zatouts Vertrauter, war nicht Hilmars erstes „Replast“-Mordopfer. Während eines von Heins London Besuchen wurde Giahour am 20. August 1984 in seiner Wohnung erschossen. Kurz davor hatte er Hilmar nach seinem völlig überraschenden Besuch der besagten Halle ein letztes Ultimatum gesetzt, das Ausbildungscamp bis spätestens Ende August fertig zu stellen!
Bereits im April 1984 hatte sich Mister Zatout bei Hein für die gute Zusammenarbeit bedankt. Ihm alles Gute für die Zukunft gewünscht... -- u n d -- man glaubt es nicht -- Hilmar anvertraut, dass er von Tunesien aus, den libyschen Staatschef Oberst Gaddafi ermorden lassen wollte. Oder -- klipp und klar gesagt, Al Burkans "Hoffnungsträger"--Hein wurde nicht mehr gebraucht und war raus, aus diesem für ihn schon hundertprozentig sicher geglaubten Millionengeschäft.
Hilmars -- sich auf der fliederfarbenen Auslegeware windenden Schreikrampf könnte kein noch so begnadeter Schauspieler nachspielen. Bis Hilmchen sich vor seinen geliebten Fernschreiber setzte und quasi das Todesurteil für -- 19 -- Al Burkhan--Mitstreiter -- laut losratternd eintippte.
Wie gewohnt verbrannte Manne Meyer anschließend die Lochstreifen vor dem Büro, während er in der Dunkelheit unwillkürlich seine Walther PPK in der rechten Jackentasche umklammerte und sich in Gedanken zum ungezählten Male von Hilmar Hein trennte. Obwohl er dieses Mal ernst machte, über Casablanca nach Safi in der Region Marrakesch floh und auf der Rückreise in Amsterdam, sich von Hein aufspüren sowie zur Rückkehr nach West--Berlin umstimmen ließ, während ihm Hilmchen förmlich die Ohren abkaute und sich stundenlang rechtfertigte...
Hilmar brauchte diese von Al Burkan bezahlte Industriehalle, um seine "Replast" verschwinden zu lassen, bei der es für ihn um einige Jahre Knast ging. Al Burkan das Geld zurückzuzahlen war für diesen raffgierigen Hein eine vollkommen abwegige Option. Stattdessen vereitelte er Zatouts Putschversuch und opferte dessen Leute, um dadurch selber im Geschäft zu bleiben. Zumindest zum Schein, denn nie und nimmer würde Hein seine sprichwörtliche goldene Kuh Gaddafi schlachten, an dem er sich dumm und dämlich verdiente. Diese riskanten Geschäfte liefen über seine Schweizer Holding--"Palmunt", was gleichfalls nicht weiter wichtig ist. Es geht nämlich nicht um diesen 2025 verstorbenen Hilmar Hein. Der, aber mit dem hier geschilderten und - aktuellen Justizskandal -- wegen der für diese juristischen Machenschaften ursächlichen Vorgeschichte untrennbar verbunden ist.
Manne Meyer saß vor seiner Flucht nach Marokko genauso fassungslos daneben, wie nach seiner Rückkehr, als Mister Zatout, Hilmchen seine Aufwartung machte und "Hoffnungsträger"-Heins mörderisches Spiel wie bisher gehabt -- gleichermaßen todbringend weiterging.
Die neben Giahour gefundene Mordwaffe wurde beim BKA eindeutig Al Burkans Umfeld zugerechnet. Selbst der ermittelte Verkäufer gestand ein, diese Pistole im Beisein Herrn Meyers im Februar 1984 an Herrn Hilmar Hein verkauft zu haben. Die hinterfotzigen Umstände dieses arglistig arrangierten Verkaufs demonstrierten Manne Meyer mit welchem Satan er sich hier in Wiklichkeit eingelassen hat. Wahrscheinlich wäre nicht mal dem Teufel eine solche bodenlose und sogar M. Meyer noch schockierende Heimtücke eingefallen...
Für den mit West--Berlins CDU Innensenator Heinrich Lummer eng befreundeten Untersuchungs-
häftling Hilmar Hein war auch dieses Tötungsdelikt noch längst nicht aus der Welt.
Auch nicht für Meyer. Inmitten der um ihn umherhastenden Fluggäste erzählte er Mohammed Ashur auf dem Frankfurter Airport abgefeimt, dass Hein in der Begleitung des Mossad-Mannes Moshe Ben Ari den überrumpelten Mister Giahour erschossen hatte, worauf M. Ashur einen Nervenzusammenbruch erlitt. Statt dem wie Meyer in West--Berlin lebenden und offensichtlich mitgenommenen libyschen Autohändler eine Verschnaufpause zu gönnen, redete M. G. Meyer ununterbrochen auf seinen ehemaligen Al Burkan-Weggefährten ein. Ohne Umschweife verriet er, warum Hilmar Hein damals Mister R. Zatouts von Tunesien nach Libyen eingedrungenes Killerkommando über seine persönlichen Kontakte an Oberst Gaddafi verraten hatte. Dass der gnadenlose Oberst daraufhin Anfang Mai 1984 alle gefangen genommenen – 1 9 – noch jungen Al Burkan-Kämpfer in einem Fußballstadion öffentlich und bestialisch hinrichten ließ, wusste M. Ashur ja selber am besten. Angeblich befand sich unter diesen zutiefst grausam in Reih und Glied nebeneinander aufgehängten Legionären ein Bruder Ashurs, weshalb sich der vollkommen verzweifelte Exillibyer herzzerreißend jammernd an Manfred G. Meyer klammerte und ihn theatralisch zu seinem „Bruder“ ernannte.
Notgedrungen hatte sich Meyer kurz vorher als M. Ashurs alter und demnächst wieder neuer-- sowie zu erfundenen und absolut unrealistischen Topkonditionen -- Kokain-Dealer angeboten. Der vor einem Jahr noch vom Kokain abhängige Manne Meyer war seit seinem barbarischen "kalten Entzug" clean und g e n a u s o würde es auch bleiben.
Kokain hatte diesen eingefleischten Spaßvogel nämlich zu einem eiskalt abgezockten Monster und einer gefühlslosen Bestie gemacht. Nie wieder wollte er mit diesem Dreckszeug etwas zu tun haben, außer nun verbal gegenüber Mohammed Ashur -- um so erst mal Zeit zu schinden sowie Ashur nach Amsterdam zu locken, wo Meyers Freunde lebten und er voll im Vorteil war. Seit seinem Ausstieg hatte er auch -- dank ihrer Hilfe -- schon einige Mordanschläge überlebt. Herr Ashur wäre schließlich nicht der Erste, der sich das von H. Hein auf Meyer ausgesetzte und verlockend hohe Kopfgeld verdienen wollte.
M. Meyer wusste weder wer M. Ashur sein „geheimes Zeugenversteck“ verraten hatte, noch weshalb er nun auf der Stelle nach Berlin fliegen sollte und genau genommen wusste Meyer überhaupt nichts. Erst nach ein paar Tagen im West--Berliner „Astoria“ schenkte ihm Ashur am Vormittag des 4. April 1986 reinen Wein ein, dass heute Abend entweder im „Las Vegas“ in der Bundesallee, oder im „La Belle“ in der Hauptstraße eine Bombe hochgehen sollte. Für diesen Anschlag hatte Mister Rageb Zatout bereits vor über zwei Jahren 450. 000,- DM auf Heins Konto bei der Bank für Gemeinwirtschaft überwiesen. Die entsprechenden Bankbelege sowie die in diesem Zusammenhang am 7. und 10. Februar 1984 ausgestellten 2 mal jeweils 5. 000. 000,- Mio. DM BfG-Barschecks sind als Kopien in M. Meyers Strafakten abgeheftet.
Hilmar Heins größenwahnsinniger und selbstmörderischer Irrsinn hinter diesen beiden Schecks, treibt Meyer noch heute den kalten Angstschweiß auf die Stirn. Genau wie die hier zwingend eingeschobene, aber lediglich teilweise protokollierte Erklärung.
Kurz vor Heins 14 Tage hinausgezögerter und erwarteter Festnahme, hatte ihn ein betrogener Geschäftspartner mit einer Pipette hochprozentige Salzsäure in die Harnröhre drücken lassen, was mehrere Operationen nach sich zog. Trotz der Rund--um--die--Uhr Bewachung im Klinikum-- Steglitz, empfing Hilmar wie in den Gerichtsakten notiert, mehrere seiner wichtigsten Mittäter. Unter ihnen auch Herrn Mohammed Ashur, der M. Meyer quasi aus Geiselbach enführt hatte und der eigentliche Drahtzieher dieses "La Belle"-Bombenanschlags gewesen ist, was Jahre später -- genauso vor Gericht -- ausgesagt und von den Medien publik gemacht wurde.
Diese Aussage passte ebenso wenig zu der Anklage des "La Belle"-Chefermittlers D. Mehlis, wie die Verstrickung Manfred G. Meyers in den verheerenden Bombenanschlag, was gleich im Anschluss näher ausgeführt wird.
1984 sollte das symbolträchtige „Amerika Haus“ mit einer Panzerfaust beschossen werden, nachdem vor Gaddafis "Volksbüro" in Bad Godesberg zwei Handgranaten explodiert wären, um diesen sich anknüpfenden Berliner-Anschlag Oberst Gaddafis „entrüsteten Anhängern“ anschaulich unterstellen zu können. Umso widersinniger war Ashurs angekündigter Anschlag genau zwei Wochen nach diesem stern-Artikel "Waffen für Borkan", in dem Gaddafi vor der Weltöffentlichkeit als Opfer dargestellt worden war. Die DDR pflegte gute Beziehungen mit dem sozialistisch orientiertem Libyen und die Stasi wusste durch M. Meyer von den Bomben--anschlägen Al Burkans in London. Der West--Berliner Staatsschutz natürlich auch und so war es eigenttlich nur eine Frage von Stunden -- bis dieser nicht durchdachte und echt schizophrene Bombenanschlag aufgeklärt werden würde. Zumal die Bombe in einer Disco hochgehen sollte, was sich nur ein mit Menschen Räuberschach gespielter Raffzahn ausgedacht haben kann...
An dieser Stelle kurz angemerkt, bei einem Fahrraddiebstahl gehört es zur polizeilichen Ermitt-lungsmethode Verdächtige zu identifizieren, die einem definierten Täterprofil entsprechen, um vergleichbare Straftaten abzugleichen. Bei jedem Diebstahl -- nicht aber bei diesem "La Belle"-Bombenanschlag wo -- ein Abgleich ergeben hätte -- dass der vor zwei Jahren in London verwendete Plastiksprengstoff mit dem 1986 in West--Berlin benutzten Sprengstoff identisch ist. Das noch mal zur Erinnerung.
Und vor dem nächsten Absatz als Denkanstoß. Außer seinem gewaltigen Betriebsvermögen, mehreren Mietshäusern, Grundstücken, seiner 25m Yacht in Nizza, 27 herrlichen Oldtimern usw., besaß H. Hein auf Schweizer Nummerkonten zwischen geschätzten achtzig bis neunzig
Millionen Mark. Hilmchen -- der als geachteter Kunde im Londoner Luxuskaufhaus "Harrods", ohne sich um Preise zu kümmern, mit seiner American Express "Black Card" bezahlte, nusste in der U-Haft mit 80,- DM auskommen. Das war nur das finanzielle Manko seiner Inhaftierung. Weitaus schwerwiegender war sein Verlust der Freiheit und vor allem -- für wie lange? Hilmar ahnte nicht, dass der rückhaltlose Aufklärer Staatsanwalt Boehm auf verlorenem Posten stand, weil sich Meyer bei dem BKA mit Bundesanwalt Bruno Jost auf sein Schweigen geeinigt hatte. Unter den Gesichtspunkten ergab Ashurs nichtsdestoweniger geisteskranke Anschlagsplanung und sein diesbezügliches Eingeständnis vor M. Meyer -- sogar einen zwingend logischen Sinn.
Diesmal sollte nämlich der Hauptbelastungszeuge gegen Hilmar Hein gleich mit in die Luft fliegen. Hilmar war erst einmal bloß wegen seines „Replast“-Betruges zu zweieinhalb Jahren verurteilt worden und saß nach wie vor in der Moabiter U-Haft. Nach der an Meyer raffiniert eingefädelten -- aber durch M. Ashur letztendlich vereitelten Ermordung -- hätte Multimillionär Hein diesen ehemaligen Ostler als d e n Stasi-Top-Spion hinstellen und sich nach all seinen Geheimdienstgeschichten über M. G. Meyer glaubhaft überzeugend entlasten können. Hilmars Stasi-Lügengeschwafel wäre in der Keithstraße 30, beim Staatsschutz und auch dem BKA in Meckenheim mit Sicherheit auf sehr viele offene Ohren gestoßen und hätte dem Kriminalfall Hilmar Hein eine völlig neue sowie in die politische Landschaft passende Wendung gegeben.
Eigentlich müsste in diesem Zusammenhang Meyers von der "Los Angeles Times" recherchierte CIA--Zusammenarbeit erklärt werden, was leider zu umfangreich und noch verwirrender wird. Zwischen Hein und Meyer entstand durch die CIA eine außergewöhliche Männerfreundschaft, bis sie zu erbitterten Gegnern wurden, weil sie in fast allen Belangen zu gegensätzlich waren.
Der nach einem Jahr U-Haft am Knastkoller leidende Hein drohte immer wieder über die Presse, sein Schweigen zu brechen und einen politischen Skandal Ohnegleichen auszulösen. Es ging nicht um seine mittlerweile bekannte Freundschaft zu Innensenator Heinrich Lummer, oder seine Kontakte zu dem ebenfalls in der U-Haft sitzenden Baustadtrat und Namensgeber dieser Wolfgang "Antes-Baumafia-Affäre", sondern um viel einflussreichere Persönlichkeiten, aber auch dazu später mehr.
Meyer ist für die Herausgabe der von ihm auf einem LKW-Dreiachsanhänger in München versteckten „Replast“-Schrottmaschinen von StA Hockenholz zwölf Tage nach seinem Ausstieg bei Al Burkan und von seinen holländischen Freunden dazu überwältigten "kalten Entzug", per Handschlag gewissermaßen freigesprochen worden. Inklusive der Auflage, das Stück aus dem West--Berliner--Tollhaus gegenüber der Presse b i t t e nicht in allen Einzelheiten breitzutreten! Eigentlich war es gar kein Kriminalfall, sondern eher ein Fall für den Psychiator, dass studierte Senats--Beamte -- von diesem Hilmchen -- dermaßen simpel zum Narren gehalten worden sind. Was Manfred G. Meyer Herrn Staatsanwalt Hockenholz zutiefst erleichtert versprach.
Davor hatte ihn Herr Jorgan mitsamt seinem im Turnschuh steckenden 22er-Revolver quer durch die U-Haft geführt, während Manne Meyer auf seinem Weg zu Herrn Hockenholz erst in der U-Haft und dann im Kriminalgericht- Moabit vor Angst Blut und Wasser schwitzte. Der in eine Zigarettenschachtel passende Revolver war nämlich eine scharfe Waffe, die Meyer sonst üblicherweise zur Sicherheit in seinem Schuhschaft getragen hatte und nun einfach nicht mehr loswurde. Ein Elefant im Porzellanladen hätte sich nicht viel tollpatschiger anstellen können, aber ganz bestimmt rettete Manfred Meyer seine mitunter ungezwungene Herangehensweise das Leben und dass er überhaupt noch lebte -- war ein Wunder.
Besonders nach den für ihn lebensbedrohlichen Umständen kurz vor und nach dem "La Belle"-Bombenanschlag am 5. April 1986. Im Sommer 1984 hatte Meyer denselben bewaffneten, leider nicht in Libyen erhängten Arabern, die ihn auf dem Bahnhof ZOO bis zur S-Bahn nach Ostberlin verfolgten, auf "seinem Schießstand" in dieser mächtigen Industriehalle Al Burkans, den Umgang mit seinen besorgten Pistolen sowie das treffsichere Schießen beigebracht. Jetzt klammerte er sich auf der Flucht vor seinen ehemaligen Schülern an die angefahrene S-Bahn und hangelte sich in Todesangst in einen der rotgelben Waggons. Manne Meyers "Bahnfahrt nach Ostberlin..." ist in den Staatsschutz-Akten vermerkt, weil Kriminaldirektor Peter Preibsch seine für Geld, oder mit Straffreiheit gedungenen V--Leute überall hatte.
Anhand der 2008 und auch 2023 durch das Bundesverfassungsgericht zwar „zur Kenntnis genommenen“, aber nachweislich unterdrückten West--Berliner Staatsschutz- und Ostberliner Staatssicherheits-Akten lässt sich zweifelsfrei nachvollziehen, dass M. Meyer den für ihn von Amtswegen dienstlich zuständigen Staatsschutz mehrfach telefonisch vor einem unmittelbar bevorstehenden Berliner Bombenanschlag gewarnt hat. Seit mehr als einem Jahr ermittelte der Staatsschutz gegen Al Burkan und begleitete seit Mai 1985 Meyers Vernehmungen beim BKA.
Bereits nach M. Meyers erstem Anruf hätten diese detailliert informierten Staatsschützer tätig werden und wie von Meyer eindringlich erbeten, diesen sich verbotenerweise in West--Berlin aufhaltenden Haftverschonten sofort in den "Terrassen am Bahnhof ZOO" festnehmen lassen müssen. Manne Meyer stand in der Mitropa-Bahnhofsgaststätte unter Bewachung von Ashurs Leuten und durfte an diesem Freitag nur „nach Holland telefonieren", um seinen vorgeblich am Montag mit Mohammed Ashur stattfinden sollenden Kokain-Deal in Amsterdam vorzubereiten.
Dass Ashur dort unausweichlich dann als Wasserleiche in einer der Grachten getrieben wäre, wollte Manne Meyer natürlich auch nicht und so blieb ihm nur noch die West--Berliner-U-Haft.
Keine drei Wochen nach dieser Staatsschutz-Intrige auf dem Messe-Gelände der ITB vor dem „Mafia-Jäger“ Falcone, verstand Meyer die Welt nicht mehr und fühlte sich im falschen Film, weil er den Staatsschutz nicht für durchweg dämlich, oder doch korrupt eingeschätzt hatte…
Wenige Stunden vor dem „La Belle“-Bombenanschlag flüchtete M. Meyer in Panik zur Stasi nach Ostberlin und danach in das zehn Tage später durch die U.S. Air Force bombardierte Tripolis. Nach seiner Rückkehr in das geteilte Berlin geriet er in M. Ashurs Hinterhalt – aus dem heraus er erneut nach Ostberlin floh und dort seinen Ohren nicht traute. In dem Bungalow ähnlichem Stasiobjekt „Linde“ nahm ihn MfS-Minister Erich Mielkes Spionageabwehrchef Generalleutnant G. Kratsch fast schon kumpelhaft beiseite und machte ihm ernsthaft Vorwürfe wegen seiner Stasitreffen vor zwei Jahren: „… Mensch Kleener, hättest du das meinen Leuten damals nicht etwas genauer und besser erklären können...“.
Sein eigenes Unvermögen notierte die Staatssicherheit nicht, dafür aber die ihr Anfang1984 umsonst verratenen Waffen- und Sprengstofftransporte über die DDR-Transitstrecke.
Dabei hatte Manne Meyer am 13.03.1984 im Cafe Warschau seinem Stasi-Gesprächpartner von den drei vergangenes Wochenende in London erfolgten Sprengstoffanschlägen erzählt, nachdem er ihm bereits am 28. Februar von Heins Autotechniker Helmut Nägler berichtet hat. Der mit zwei goldenen Händen versehene Ingenieur und "Vater der Replast", baute in dieser "Replast"-Halle Schalldämpfer und Bomben, deren Transport nach London direkt bevorstand. M. Meyer verriet damals auch noch nebenher, dass diese Bomben höchstwahrscheinlich mit einem blauen Mercedes 190 E durch die DDR transportiert würden, aber leider vergeblich.
Die wahren Absichten hinter Mister Zatouts Anschlagsserie behielt er natürlich für sich, weil die Hilmar im Sinne der DDR ins Gegenteil verkehrt hatte. Hein pflegte intensivste Kontakte zu allen möglichen Stasi- und SED-Bonzen -- weshalb sich Meyer generell ziemlich unbedarft gab, da er in Ostberlin jedes Mall sehr, sehr dünnes Eis betrat.
Der Stasi-Mann war dermaßen auf die durch Manne Meyer zu besorgende Laser-Diode fixiert, dass er nichts anderes mitbekam. Außer einigen Übersichtskatalogen zu Mikroprozessoren, die Meyer ausschließlich als fiktiver Vorwand dienten, bekam die Staatssicherheit absolut nix. Gleichwohl befanden sich in M. G. Meyers gut gefüllten Diebesgutlagern etliche Mikro-Chips, und dergleichen -- die er in dem schlimmsten Fall seiner unausweichlichen Rückkehr in die DDR als "Gastgeschenk" hervorgekramt und auf seiner Flucht nach Ostberlin mitgenommen hätte.
Manne Meyer rechnete täglich mit dem Schlimmsten und verstand nicht, dass aus dieser Schar der wüsteste Beschimpfungen ausstoßenden Hein-Geschädigten nicht einer die Nerven verlor und seine Morddrohungen wahr machte. Dazu kam noch, dass Hilmchen und M. Meyer Ende 1983 Heins Geschäftsführer, den Statiker Joachim Fischer, in einen Hinterhalt gelockt, ihn um anderthalb Millionen Mark betrogen und damit noch einen "Nebenkriegsschauplatz" hatten. Einer von unzähligen vielen, um den sich Manne Meyer ebenfalls kümmern musste, während er sich mitunter zurück zum Wohnungsbaukombinat Halle-Neustadt sehnte, wo er hoch oben auf seinem monströsen "Mostostal"--Turmdrehkran vor Langeweile fast gestorben wäre.
Meyers Internierung vom 30.04. bis zum 01.05.1986 ist in seiner BStU-(Stasi)-Akte vermerkt. Danach charakterisierte GenLt Kratsch Manfred G. Meyer – Stasi-Deckname „Cheops“, als einen „Saboteur, Waffenhändler, Terrorist, Kollaborateur und feindliches Element“. 2016 bezichtigte das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales Herrn M. G. Meyer: „dem DDR-Unrechtssystem Vorschub geleistet zu haben…“. Die betreffenden Vertuschungspraktiken durch das Verwaltungsgericht (2017/20), das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (2023) und das Karlsruher Bundesverfassungsgericht (2023) sind am Schluss konkretisiert.
Direkt nach M. Meyers Rückkehr in West--Berlin wurde sein Lebensretter- und Todfeind-Ashur, den er weder in Tripolis an die Libyer, noch bei der Staatssicherheit verraten hatte, auf dem Parkplatz des Ostberliner Ausflugslokals „Zenner“ mit einem Kopfschuss in seinem Auto quasi hingerichtet. Mit diesem spektakulären Mord erpressten Staatsschutz-Kriminaldirektor Preibsch und der „La Belle“-Chefermittler Staatsanwalt D. Mehlis den inhaftierten Meyer ein Schweige-Versprechen hinsichtlich seiner Verstrickung in den „La Belle“-Bombenanschlag abzulegen. Nach abwechselnd von Peter Preibsch spendierten Currywürsten beim Staatsschutz am Platz der Luftbrücke -- von StA Lanzenberger besorgten Kaffees mit dickbelegten Schrippen aus der Kantine im Kriminalgericht Moabit und nach Manne Meyers langem Zögern doch zugestimmt, entließ man ihn nach drei Monten wieder mal aus der Moabiter U-Haft.
Kurz vor M. Meyers Inhaftierung war dessen Mittäter Wolfgang Raabe aus einem fahrendem Auto heraus mit einer großkalibrigen Waffe in seinen linken Oberarm angeschossen worden. Ob seine Schutzengel auch genauso zuverlässig wären wollte er nicht wirklich herausfinden. Überdies war die U-Haft verglichen mit dem Knast in der DDR nur ein bewachter Kindergarten, wo er sich nach Ashurs Ermordung am 2. Mai und W. Raabes Armdurchschuss am 12. Mai, dann ab 13 Mai 1986 ganz entspannt einrichtete und seit langem wieder tief und fest schlief.
Mit seiner zuvor selbst inszenierten Festnahme in den Terrassen am ZOO brüskierte er die oberste West--Berliner Polizeidirektion in der Keithstraße Nr. 30, die mit einem Großaufgebot ausrückte und Meyers ausgetrunkenen Pappbecher aus seinem leeren Schließfach sicherstellte. Diese Aktion war keine Polizei-Sternstunde -- was Manne Meyer Jahre später auf die Füße fiel, aber ihn fünf Wochen nach dem "La Belle"--Anschlag in die für ihn sichere U--Haft brachte.
Wichtiger als die M. Meyer von Kriminaldirektor Preibsch zugesteckten "Vernehmer-Zigaretten-
Schachteln", waren ihm diese direkt an seiner Zellentür zugestellten "Streifbandzeitungen" von DER SPIEGEL-- und der stern--Redaktion. Dadurch signalisierten die beiden mit Manfred Meyer freundschaftlich verbundenen Redakteure Wolfgang Bayer und Wilfried Krause, dass sie hinter Meyer standen. Preibsch hatte Manne Meyer nämlich "... ein schönes Haus in Rudow und eine neue Identität..." angeraten! M. Meyer hielt mit seiner fantasievoll ausgeschmückten Legende dagegen, dass Herr Krause dann sein bei ihm zur Absicherung deponiertes Couvert öffnen und veröffentlichen würde, worauf er unverändert -- nach einem für ihn erholsamen Vierteljahr, wie bisher gewohnt, als der Herr Manfred G. Meyer die U-Haft verließ. Ohne sich von Mehlis und Preibsch vor deren politischen Karren einspannen zu lassen, so wie zuvor in Ostberlin, nur dass der von GenLt Kratsch in die ideologisch entgegengesetzte Richtung losgezogen wäre.
Die Wahrheit wäre in beiden Fällen auf der Strecke geblieben.
Kurz danach stürmten 6, in Buchstaben s e c h s Staatsschutz-Beamte eine von Manne Meyer in der Buschkrugallee mitgenutzte 2-Zim.-Wohnung, um dessen goldgrünfarbiges LAA-Ticket vom 28.04.1986 von Tripolis zuerst nach Rom, weiter über Amsterdam und Köln bis Berlin, warum auch immer sicherzustellen. Wenige Stunden vor dem "La Belle"-Bombenanschlag war es dagegen nicht möglich gewesen e i n e n einzigen Staatsschutz-Beamten loszuschicken, um den gegen seine Haftverschonungsauflagen verstoßenden Meyer festnehmen zu lassen.
Nach seiner Festnahme hätte dieser erschöpfte Manfred Meyer endgültig reinen Tisch gemacht und die ganze Wahrheit erzählt. Staatsschutz Hauptkommissar Spielmann hatte Meyer 1985 bis in die Wohnung von dessen Mittäter und Ashurs Vertrauten in der Cuvrystraße begleitet, wo M. Meyer seinen Sprengstoff samt Zubehör bunkerte. Nach ihrem gemeinsamen Besuch bei dem Wohnungsinhaber Hermann Bender gab es noch ein gegen Meyer gerichtetes und beim BKA für allgemeine Belustigung sorgendes Ermittlungsverfahren, was alles in den Akten steht. HK-Kommissar Spielmann wusste, wo er nach Mohammed Ashur und dessen Geschäfts-partnern suchen musste. Dumm nur, dass Manne Meyers letzter Warnanruf Freitagnachmittags, kurz vor dem wohlverdienten Feierabend einging -- weshalb man ihn "bis Montag" vertröstete.
Da wird man verrückt im Kopf -- noch dazu wo Meyer in den kaputten Telefonzellen nicht frei sprechen konnte. Auch weil Ashurs Leute förmlich wie die Kletten an ihm hingen und einige dieser jungen Fanatiker ihre einst von M. Meyer erhaltenen Pistolen nur im Hosenbund trugen, wofür er sie damals auf seinem Schießstand rund gemacht hätte, weil so etwas bescheuert ist.
Anfang 1987 berichtete DER SPIEGEL. In seiner Story: „Hilmchen nimmt ein Näschen – ein Jahrhundertfall der Berliner Kriminalgeschichte…“, stand nichts wirklich Weltbewegendes. Die anderen Zeitschriften schrieben bereits seit zwei Jahren immer wieder über den Fall Hein. Zumindest über das Wenige was bislang wirklich an die Öffentlichkeit gelangt war.
Das wollte der stadtbekannte Gewerkschaftler, Autor und auch Filmemacher Rainer K. G. Ott, 1995 ändern. Mit Meyers erforderlicher Unterschrift besorgte er sich dessen 188 prallgefüllte Gerichtsaktenordner und begann diese zehntausenden Vernehmungsseiten zu durchforschen. Es war eine Sisyphusarbeit, bis dieser investigative Journalist Ott in den Staatsschutz-Akten fündig wurde und Hauptkommissar Spielmanns Notizen zu Manfred Meyers Warnanrufen vor dem „La Belle“-Anschlag fand. Analog seiner 89er-SFB-Doku „Mahagonny an der Spree“, „der politischen Hygiene wegen“, bedrängte dieser emsige SPD-Strippenzieher K. G. Ott Herrn Manfred Meyer mit ihm gemeinsam ein spektakuläres Enthüllungs-Buch zu schreiben.
Geplant war ursprünglich eine eher unpolitische Geschichte, worauf M. Meyer auch bestand. Und da Rainer K. G. Ott es nicht besser wusste, benannte er den leidenschaftlichen Teetrinker und überzeugten Kandiszucker--Liebhaber Jost zu einem gewissen Herrn Schulz um. Ott hatte durch den stern-Redakteur W. Krause irgendwas von einem Karlsruher Bundesanwalt erfahren, der sich im November 1985 bei dem BKA in Meckenheim aufgehalten haben sollte.
Meyer verdankte diesem damals seinetwegen aus Karlsruhe mit der Bundesbahn angereisten und ihm ausgiebig den Unterschied zwischen braunem und weißem Kandiszucker erklärten Herrn Bruno Jost -- außer dieser völlig neuen Erkenntnis -- auch noch eine ganze Menge mehr.
Wie mit Bundesanwalt B. Jost vor zehn Jahren ausgehandelt, hatte Manne Meyer insgesamt ein Jahr in der U-Haft v e r b ü ß t, ungeachtet seiner zahlreichen Waffen- und Kokain-Delikte ein Jahr im Freigang verbracht und den Rest seiner dreijährigen Freiheitsstrafe auf Bewährung ausgesetzt bekommen. Noch weniger Strafe wäre hochgradig unanständig und selbst Meyer nicht ganz geheuer gewesen. Er war entschieden mehr als nur außergewöhnlich gut gefahren und wollte sich im Nachhinein auch gegenüber dieser einst West-- und nun nur noch Berliner Staatsanwaltschaft nicht undankbar zeigen.
Da zwischen Schreiben und Veröffentlichen ein ziemlich langer Weg liegt, ließ er sich von Ott überreden, unter dem Arbeitstitel:„Gaddafi, Koks und Knaben – ein CIA-Mordkomplott“ ein Buch zu schreiben. Noch dazu wo es diesen ausnehmend solventen Förderer Fred Wolter gab, der K. G. Ott und M. G. Meyer - überaus zufrieden stellend finanzierte.
Das Schreiben mit all seinen Höhen und Tiefen bereitete Meyer irgendwann sogar richtigen Spaß, wenn da nicht der Staatsschutz gewesen wäre. Ständig wurde er irgendwo in Berlin von mysteriösen Möchtegernagenten bedrängt, die ihn wichtigtuerisch daran erinnerten, dass ihm nach dem „Replast“-Versicherungsbetrug sein IIer-Führerschein abgenommen wurde und er seit zehn Jahren ohne Schein führe. Es war M. Meyers allerletzter Nervenkitzel, den er auch nicht aufzugeben gedachte. Egal wie oft ihm diese Gestalten geheimnisvoll zuraunten, dass die Ermittlungen in diesem Mordfall Mohammed Ashur noch längst nicht eingestellt sind, was einzig und allein von -- "seinem weiteren Kontakt mit Herrn Ott abhängt..." -- K. G. Ott schien für diese penetranten Hutträger bedrohlicher als der gefährlichste Terrorist zu sein.
Tierisch genervt, aber nicht eingeschüchtert, beherzigte Meyer dennoch ihre unüberhörbaren Drohungen und fuhr ab sofort mit seinem Auto zumindest nicht mehr direkt bis zu Rainer Ott. Dafür kam K. G. Ott ab nun zu ihm, um ihm freudig mitzuteilen, dass seine Verhandlungen mit dem Münchner Heyne-Verlag für Manfred Meyer sehr erfolgreich verliefen. Überdies wollte der Drehbuchautor, Regisseur und Redakteur Rainer Ott – M. Meyers Buch nur noch redigieren, um die brisante Thematik nach der Veröffentlichung „journalistisch sauber“ aufarbeiten zu können.
Manfred G. Meyer hatte Blut geleckt und genoss es für einen Schriftsteller gehalten zu werden. Noch dazu, wo er in der 8. Klasse mit einer 5 im Fach Deutsch sitzen geblieben war, weil der in Leuna bei Merseburg geborene Sachsen--Anhaltiner kein "hartes T" und nur dieses D kannte und genauso schrieb wie er auch sprach.
Es klang hervorragend was der quietschfidele Rainer Ott im Kreise seines SFB-Filmteams am Stuttgarter Platz Manfred Meyer erzählte. Die Cheflektorin des Münchner Heyne-Verlags war in Berlin gelandet, um am nächsten Tag mit K. G. Ott ein SFB-Feature über den Bestseller-Autor John Grisham zu drehen. Danach würde er dann mit ihr dieses rechtzeitig fertig überarbeitete Skript „Gaddafi, Koks und Knaben – ein CIA-Mordkomplott“ besprechen, wobei laut seinen Worten: „der künftige Autor Manfred G. Meyer“ selbstverständlich mit zugegen sein sollte. Noch vor der vereinbarten Zeit hatte sich Manne Meyer am nächsten Tag -- aber -- von einem Freund zu Rainer K. G. Ott fahren lassen -- wo er zutiefst entsetzt aus allen Wolken fiel.
Meyer hatte in seinem bewegten Leben schon einiges erlebt, aber noch nie, dass ein gerade erst fünfzigjähriger -- kerngesunder Mann -- einfach so -- über Nacht in seiner abgeschlossenen Wohnung stirbt. Die „Ermittlungen“ zu Otts plötzlichem und völlig überraschendem Tod führte diese schon erwähnte Dienststelle in der Keithstraße Nr. 30. Herrn Rainer Otts Nähe zu dem Bordellbetreiber-, diesem einstigen Auftragskiller Al Burkans-, dem V-Mann des Staatsschutzes- und über sich selbst vor Gericht gesagtem: „aus der Mülltonne zu kommen", Dieter Harbecke, der „Boss" – war Rainer K. G. Ott definitiv zum tödlichen Verhängnis geworden...
Zwei Jahre später kontaktierte der US-amerikanische Journalist John Goetz M. Meyer, weil er einen Film über die erschossene Polizistin Yvonne Fletcher drehen wollte. Erschrocken lehnte Meyer ab, bis Goetz ihm zwei Seiten seiner auf verschlungenen Wegen in die USA gelangten „Allied Forces“-Stasi-Akten aushändigte. Mehr als 11 Jahre nach der Ermordung Mohammed Ashurs konnte M. Meyer nun zweifelsfrei beweisen, dass er zur Tatzeit von Ashurs Erschießung in Ostberlin – bereits seit einigen Stunden wieder zurück in West--Berlin gewesen ist. Wenn auch zurückhaltend äußerte er sich von seinen Schuldgefühlen übermannt vor der Kamera, der zeitgleich sowohl in England als auch in der ARD ausgestrahlten Panorama-Dokumentation: „Tod einer Polizistin – wie Berliner Ganoven internationale Politik machen“.
Meyers Filmauftritt nachfolgende und protokollierte Morddrohung bei seiner "Vernehmung" im neu erbauten LKA am Platz der Luftbrücke – wieder durch Scotland Yard Beamte – im Beisein mutmaßlich eingeweihter ihm altbekannter Staatsschutz-Komplizen, beschreibt er in seinem aktuellen Tatsachenroman „Das Vertuschungssyndikat“ ausführlich. Dort spielt der "Boss", dieses aus Exkrementen geformte und sprechende Stück Schei..., die ihm perfekt auf den Leib geschriebene Rolle, des im feinsten Zwirn gekleideten, schlimmsten menschlichem Abschaums. Dieser Todesschütze von Rom, Heins "Penis-Verätzer", ..., ..., ... und Preibschs bester V-Mann, der M. Meyer mit seinen buchstäblich todernst gemeinten Drohungen vor Scotland-Yard nach 1985 -- zwölf Jahre später -- ein weiteres Mal nachhaltig zum Schweigen brachte.
Leider ist nirgendwo in den Akten die Häme von Staatsschutz-Kriminaldirektor Peter Preibsch notiert, mit der Meyers Saufkumpan auf den Tod des Mafiajägers--Richter Falcone reagierte. Am 23.05.1992 hatte die Mafia unter der Autobahn A29 bei Capaci in einem Drainagerohr 500 kg TNT-Sprengstoff deponiert und ferngesteuert gezündet. Falcone und seine Frau sowie drei Leibwächter sind bei diesem Bombenanschlag getötet worden. Wieso erwischt es immer die Falschen? Anders als Peter Preibsch und Konsorten war der vom Staatsschutz ausgetrickste Giovanni Falcone ein aufrichtiger Kriminalist und echter Jurist im Kampf gegen die organisierte Kriminalität und kein politischer Scharlatan so wie Sie, Herr Bundesverfassungsgerichts-präsident Prof. Dr. Harbarth. Auch dazu im Schlussteil mehr.
Ende 2001 hatte der im Handelsregister eingetragene M. G. Meyer mit seinem Geschäfts-partner, dem erfolgreichen Steuerberater und angesehenen Kassenwart der Weddinger SPD Fred Wolter, nach einem beinahe dreijährigem Kraftakt – ihre Internet M.G.M. Entertainment GmbH nahezu fertig gestellt. Es fehlten die als Highlight für 100. 000,- Gulden in Holland gekauften, aber noch im niederländischen Deurne eingelagerten 48 Live-Streaming-Kameras, die in Deutschland medientechnisches Neuland waren. Ihr Einbau war für Mitte Januar 2002 geplant, zwei Wochen bevor "boys live cam" dann endlich an den Start gehen würde.
Wolter und Meyer kannten sich seit Ende der 70er Jahre und waren seitdem befreundet. Nach seinem Aus bei Hein sanierte M. Meyer Fred Wolters Mehrfamilienhäuser im "Arbeiterbezirk" Wedding, wo er Fred über drei seiner Mietshäuser ein 460m² großes Penthaus errichten ließ. Allein das Wohnzimmer mit riesigen Fensterfronten, dem überdimensionierten offenem Kamin, herrlichem Wintergarten und großzügig gestalteter Dachterrasse, war schon über100m² groß. Am zweckmäßigsten bewegte man sich in dieser fast vierzig Meter langen und zum Wohnen eigentlich ungeeigneten Monstrum-Wohnung -- mit Rollschuhen von einem Ende zum anderen.
Das war längst nicht der einzige Spleen von Millionär Fred Wolter, der sich aber keineswegs mit einem Hilmar Hein vergleichen ließ. Abgesehen von seiner genauso verweichlichten Art und dass er bezüglich "Mannes Buch" derselbe N e r v t ö t e r wie Hein sein konnte.
Fasziniert von Meyers in Thailand am Strand erzählten „Abenteuergeschichten“ kam Wolter eines Tages auf diese verhängnisvolle Schnapsidee mit dem Buch. Wie eine Nervensäge bedrängte er Manne Meyer sein Buch zu schreiben, bis der sich überreden ließ. Es blieb ein immer wieder aufflammendes und über die Jahre kostspieliges Hobby. Bis Fred wie schon erwähnt, 1995 seinen stadtbekannten SPD-Parteifreund sowie zum Beginn der chaotischen 90er-Wendejahre skrupellosen Betrugskomplizen und mit Stasi-Seilschaften herumkungelnden Tausendsassa Rainer K. G. Ott, eigentlich nur um dessen literarische Mithilfe gebeten hatte.
Nach Otts nicht von ungefährem Tod, gerieten Meyers in Wolters Safe aufbewahrten Staats-schutz--Notizen und die Kopie des von Rainer Ott redigierten Skripts schnell in Vergessenheit. Falls Steuerberater Wolter nicht seinem „schönen vielem Geld“ nachtrauerte, dass er Ott für dessen Gerichts-Akten-Recherchen „mit beiden Händen in den Rachen geworfen“ hatte. Wobei Fred aber jedes Mal gern vergaß, dass er diesem schlitzohrigen EMG--Filmdirektor K. G. Ott gleich zu Beginn der 1990er Jahre behilflich gewesen ist -- SED-Vermögen zu unterschlagen, was gewaltig in die Hose ging und für ständig neue Schlagzeilen sorgte.
Der als Otts Finanz--Berater im Hintergrund agierende F. Wolter war mit großen finanziellen Verlusten und nur dem Schrecken davongekommen. Ende 1998 ereilte ihn der nächste Schock, nachdem ihm sein Arzt Leberzirrhose diagnostiziert hatte und diesem erst 57-Jährigen eine höchstenfalls noch dreijährige Lebenserwartung vorhersagte. Der bislang auf seinen guten Ruf bedachte Biedermann pfiff auf jegliche Etikette, gründete mit M. G. Meyer ihre Internet-GmbH und n e r v t e seinen Geschäftspartner schon wieder: „sein Buch umzuschreiben…“.
Das von Ott redigierte Skript war Meyer zu schöngeistig und stinklangweilig, was Fred nicht interessierte. Ihm ging es nicht um den Inhalt, sondern ausschließlich darum, dass sein Name als Buch-Mäzen für die Nachwelt erhalten blieb. Es war bescheuert, aber völlig ernst gemeint. Er formulierte sogar schon ständig seine Textpassagen um -- mit denen er sich namentlich in "Mannes Buch -- für die nachkommenden Generationen..." zusätzlich verewigen wollte.
Der verkappte Schwule und auf 460m² allein lebende Fred Wolter war schon sehr sonderbar. Außer seinem verstockten, kaum Deutschsprechenden, thailändischen Altknaben Nit, der Fred wegen Geldgeschäften in der Hand hatte, katzbuckelte zudem seit 1979 das resolute Fräulein- und ab Ende 2000 Frau I. Kolle vor ihrem „Freddylein“.
Jene von F. Wolters 17 Angestellten hatte einen älteren Streifenpolizisten geheiratet, der seine rothaarige „Frau Gemahlin“ nach Feierabend aus dem über drei Wohnhäuser reichenden Großraumbüro abholte. Dieser angelernten Steuerfachgehilfin, begnadeten Meisterintrigantin, geschäftigen Möchtegernchefin, Masseuse sowie Gardinen-Aufhängerin, Mädchen für alles und zu Weihnachten Freds Familienersatz, ging M. Meyer hartnäckig aus dem Weg. Ebenso ihrem mitunter in Uniform aufkreuzenden Ehemann, Herrn Kolle. Saß Meyer Frühabends vor Wolters Schreibtisch und Kolle gesellte sich zufällig hinzu, konnte er nicht einfach aufstehen und Freds Büro verlassen. So blieb er dann gezwungenermaßen sitzen und hörte mit Grauen, was diese nach Feierabend notorische Plaudertasche Herrn Kolle alles erzählte: mit Vorliebe wie korrupt die Berliner Polizei und ganz besonders d i e in der Keithstraße ist. Als Beweis seiner provozierenden Behauptungen verwies er auf diese in seinem Büro-Tresor verwahrten „La Belle“-Staatsschutz-Notizen und das Manuskript: „welches Manne demnächst überarbeiten und dann als d e n kommenden Bestseller veröffentlichen wird...“, was aber nur Wolters Wunschdenken war. Selbst beim besten Willen hätte Manfred G. Meyer gar nicht mehr die Zeit zum Schreiben gefunden -- was ihm trotzdem am 02.01.2002, um 2.25 Uhr zu seinem über drei jahrelang unerklärlichem Schicksalsschlag werden sollte...
An der Stelle muss unbedingt erwähnt werden, dass der mit M. Meyer befreundete Redakteur Wolfgang Bayer vom DER SPIEGEL, bereits seit Jahren ausgesprochen großes Interesse an den "La Belle"-Staatsschutz Notizen hatte. Auch die für Insider eindeutigen Todesumstände von Ott, schreckten Herrn Bayer nicht ab. Er wollte diese Geschichte im DER SPIEGEL veröffentlichen und bot Meyer dafür sogar mehrere hunderttausend Mark. Vorausgesetzt, dass Herr M. Meyer die Hintergrundinformationen zu dieser Story liefert, was dem aber viel zu riskant gewesen ist.
Geld war für ihn nicht alles. Außerdem empfand er noch immer Dankbarkeit für die Berliner Staatsanwaltschaft, die nach einem derartigen DER SPIEGEL-Enthüllungs-Skandal in erhebliche Erklärungsnot geraten wäre. Zumal dieser nach 11 Jahren 1997 begonnene "La Belle"-Prozess in seinem mittlerweile vierten Jahr eine peinliche Verkettung von Pleiten, Pech und Pannen und deshalb das Dauerthema für so manchen bissigen Zeitungskommentars gewesen war.
Überdies verstand Manne Meyer seinen Geschäftspartner nicht. Vor sechs Jahren -- nach wie bereits gesagt für Insider -- also auch Fred Wolter -- dem Finanzier von Rainer K. G. Ott -- leicht durchschaubaren Umstände von Otts plötzlichem Ablebens, wäre Wolter vor lauter Angst fast gestorben. Ein paar Mal wollte Fred die von K. G. Ott nach einer halben Ewigkeit aufgespür-ten "La Belle"-Staatsschutz Notizen verbrennen, bis er sich dann immer wieder umentschied und sie in seinem Safe einschloss. Am liebsten hätte Meyer zu der Zeit mit in Wolters riesigem Schlafzimmer übernachten sollen, weil dieser Schisser kein Auge mehr zubekam.
Und jetzt -- im Angesicht seines eigenen nahenden Todes schien die Angst wie weggeblasen zu sein, so furchtlos wie Fred vor diesem insgeheim verachteten Streifenpolizist Kolle prahlte. Er machte auch keinen Hehl daraus, dass er Herrn Ott für die Beschaffung der "La Belle"-Akten "fürstlich entlohnt" und in der Hubertusallee K. G. Otts Anwalt -- Horst Mahler getroffen hatte.
Dass dieser 1995 noch extrem linke Mahler inzwischen radikal nach rechts geschwenkt war und die NPD in ihrem Verbotsverfahren juristisch vertrat, kam Wolter sogar recht, weil er so mit dem Streifenpolizist Kolle auf Teufel komm raus streiten konnte. Es war einfach nur kindisch, auch weil Fred Wolter laufend auf diese korrupte Polizeidienststelle in der Keithstraße Nr. 30 und auf das -- seinen Namen als Sponsor tragende -- Buch -- von Manne -- zu sprechen kam. Dieses von ihm demnächst gesponserte -- B u c h -- war F. Wolters Lieblingsthema geworden, was Manne Meyer irgendwann einfach nicht mehr hören konnte.
Meyer saß widerspruchslos daneben, ohne den zusehends kränklicher wirkenden Freund zum Schweigen zu bringen und ihn seiner Träumereien zu berauben. Fred sah ständig müde aus, obwohl er neuerdings immer längere Mittagsschläfchen hielt, während Manfred Meyer so gut wie keinen Schlaf mehr fand.
Zwei Stockwerke über Wolters Büro hatte Meyer drei höhere Altbauwohnungen zu einer „Big Brother WG“ zusammengelegt und eine Wendeltreppe eingebaut. Von dem 9 x 5 m großen Schwimmbecken direkt neben Freds 4-fach Tiefgarage, dem super ausgestatteten Fitnessraum, der fast 200 m² großen Kellerbar mit Aktionsfläche und Showbühne, verliefen mehrere Kabel durch den Schacht von Wolters Privataufzug bis in den klimatisierten Serverraum. Knapp 40, überwiegend schon mit Modelverträgen ausgestattete und mindestens 18 Jahre alte Darsteller malten, schraubten und werkelten an allen Ecken und Enden. Natürlich nicht alle auf einmal, aber selbst ein Dutzend junger Burschen, die zwischen dem Elektriker, dem Fliesenleger, den Klima- und Computertechnikern und wem sonst noch alles hier umherwuselnden Handwerkern, hielten den mit ihren tausenden Anliegen bombardierten Manne Meyer gewaltig auf Trapp.
Einige dieser durchweg gutaussehenden Internet-Akteure hatten nicht nur eine feste Freundin, sondern auch schon eigene Kinder und da waren Probleme vorprogrammiert, die sich Meyer jederzeit sehr geduldig anhörte, obwohl er mitunter selbst nicht wusste wo ihm der Kopf stand.
Außer dieser Web-WG nutzte M.G.M Entertainment 13 Ein-, zwei-, drei- Zimmer-Wohnungen als Büro, Darsteller-Unterkünfte, eindrucksvolle Foto- sowie Internet-Chaträume und mittlerweile auch ein einvernehmlich entmietetes - stets von Lärm erfülltes, separates eigenes Treppenhaus. Wobei Manne Meyer oberste Priorität darauf legte, dass die Mieter von F. Wolters sechzig Wohnungen nicht gestört und auf diesen beiden von Bäumen bewachsenen Innenhöfen immer schön höflich gegrüßt werden.
Es ging zu wie in einem Bienenstock, war ausnehmend stressig und unbeschreiblich schön, weil von morgens bis spätabends kräftig gelacht wurde. Selbst Fred, der hin und wieder mal reinschaute lachte herzhaft laut mit, was er ansonsten nicht machte. Der ehemalige leitende Finanzbeamte und gewiefte Finanzjongleur hatte sich bei seinem Wohnungsbau-Projekt in der Ofenstadt Velten im zweistelligen Millionenbereich verkalkuliert. Irgendwann stellten zahlreiche Steuerprüfer sein Büro auf den Kopf und das Finanzamt Wedding sperrte seine Geschäfts-, Privat- und die Lohnkonten. Plötzlich schwebte das Damoklesschwert der Insolvenz über diesem angesehenen Steuerbüro-Wolter, in der Reinickendorfer- Ecke Schererstraße.
Meyers bereits einige hunderttausende Mark verschlungene Internet-Firma würde das aber verhindern. Er besaß mündliche Lizenz-Zusagen von Beate Uhse, Hustler, Switch World sowie anderen, denen seine aufwendig gestalteten Filmstudios und das Konzept gefielen und die an einer Zusammenarbeit interessiert waren. Alle Partner verständigten sich auf fünf europäische sowie drei US-amerikanische Anbieter für monatlich jeweils 9. 000 Euro bzw. 9. 000 Dollar. Das waren aber nur die laufenden Einnahmen, ohne das noch weitaus lukrativere Drumherum. Die M.G.M. Entertainment GmbH besaß quasi die Lizenz zum Gelddrucken. Geld, das sich F. Wolter und M. Meyer momentan in ihrem überaus solventen Freundeskreis besorgen mussten und das sie problemlos zurückzahlen würden, wenn ihre Internetfirma lief.
Es lag nur noch an der Berliner Telekom, weshalb Meyer zu dem kompetenteren Anbieter Colt gewechselt war, der allerspätestens bis Mitte Januar 2002 die Kabel in Fred Wolters Aufzugschacht verlegt haben wollte. Hoch bis zu dem Otis-Technikraum und von dort zu dieser Richtfunkverbindung mit dem Rathaus Wedding. Das Verlegen von Glasfaserkabel war hier in Berlin noch immer unergründliches Neuland und eine Herausforderung. So wie eigentlich fast jedes Bauvorhaben in dieser von Manne Meyer gehassten und über alles geliebten Stadt.
Der Beginn von M. G. Meyers Internet-Präsentation war für Ende Januar – Anfang Februar geplant und bis dahin gab es noch tausende Dinge zu tun. Der große Billardtisch musste neu bespannt, weitere Kamera-Schwenkhalter montiert, zusätzliche Scheinwerfer angeschraubt und ausgerichtet werden, was erst in einem Probetrieb wirklich Sinn machte. Schon deshalb konnte Manne Meyer Ende November 2001 nicht mit nach Thailand fliegen, egal wie sehr ihn Fred auch dazu drängte. Manfred G. Meyer ließ sich aber nicht umstimmen, blieb hart und beging damit den größten Fehler seines Lebens.
Anders als in Berlin, wenn Manne Meyer mit dem Hasenfuss Fred Wolter um die Häuser zog und der sein „liebes Mannilein“ völlig vergebens um: „... ein ganz kleines, ein winzig kleines, ein noch viel kleineres, ein klitze-klitze-kleines Schnäpperchen…“ anbettelte, hatte sich Wolter im thailändischen Pattaya die Kante gegeben und ganz offensichtlich – ein klitze-klitze-kleines Schnäpperchen – zu viel getrunken.
Aus Freds Penthaus bis zu Meyers Chevy musste er den an Gelbsucht Erkrankten wie ein störrisches Kind erst in den Aufzug und dann auch noch in sein Auto schieben. Danach folgte eine Odyssee durch die Berliner Krankenhäuser, bis dieser todkranke Fred Wolter den für ihn arbeitenden Familienclan Kolle/Schneider bestehend aus drei Schwestern, einem Sohn und diesem Streifenpolizist Kolle, zu Neujahr an sein Sterbebett im Virchow-Krankenhaus bestellte.
M. Meyer stand innerlich feixend daneben, als sich Fred an der rothaarigen Iris Kolle rächte und sie enterbte, weil Frau Kolle Fred Wolter einst gedroht hatte -- ihn in den Knast zu bringen.
Ihr Gesicht zur Faust geballt, erstarrte die sich über zwei Jahrzehnte für Fred krumm gemachte Intrigantin und wurde dann sogar von M. G. Meyer bemitleidet. Zumindest bis das durch Frau I. Kolle wie stets alarmgesicherte Großraum-Steuerbüro F. Wolter wenige Stunden später in Flammen stand. Wohlgemerkt in einem fünfstöckigen Berliner-Wohnhauskomplex, in dem sich zum Zeitpunkt der schweren Brandstiftung kurz nach 23 Uhr – in diesem einen von insgesamt sieben Hausaufgängen – Gott sei Dank lediglich 2 Dutzend Mieter und M. G. Meyer mit seinem Web-Designer befanden.
Die anschließend folgenden Schilderungen sind dermaßen ungeheuerlich und unglaublich, dass auf den bei justizwillkuer-berlin.de in der Dokumentation veröffentlichten, manipulierten „Brandbericht/Strafanzeige Dir 1 VB 1/4 020102/0001-9“ hingewiesen wird.
Das verbrecherische Machwerk wurde von dem Berliner Staatsanwalt Henjes über drei Jahre unter Verschluss gehalten, obwohl dieser beispiellos korrupte Staatsdiener seine sogenannten "Ermittlungen" bereits nach wenigen Wochen eingestellt hatte.
Ausdrücklich wird erwähnt -- dass in diesem weltweit beachteten „La Belle“-Mammutprozess nach mehr als v i e r Jahren am 13.11.2001 schließlich die Urteile gesprochen worden sind. Und nun – nur wenige Wochen später – am 02.01.2002 um 2.25 Uhr erscheint der Streifenpolizist Kolle in Uniform – an dem noch qualmenden Steuerbüro F. Wolter und erzählt seinen "Kripo-Kollegen" aus der Schöneberger Keithstraße Nr. 30 -- wider besseres Wissen, wie „finanziell hochgradig erfolgreich“ dieses angesehene Büro ist.
Das amtliche Nachlassverzeichnis vom 23.08.2002 lautete dagegen:
„Passiva 22. 613. 585, 75 Mio. €“.
Für jeden aufrichtigen Kommissar eigentlich ein Widerspruch, aber das nur der Vollständigkeit halber, weil diese dummdreiste und intrigante Irreführung auf der Seite 10 zuerst protokolliert worden ist. Danach erzählte dieser redselige Streifenpolizist über den im Sterben liegenden Herrn Fred Wolter, ohne dessen gerade erst stattgefundene Testamentseröffnung zu erwähnen. Dabei hatte sich der an Wolters Sterbebett noch im Anzug gekleidete Kolle mit Freds Anwalt angelegt, der wegen der ordnungsgemäßen Abwicklung des Testaments zugegen gewesen ist.
Dann berichtete Herr Kolle weiter: „… dass die Erbschaftsverhältnisse ungeklärt sind“, obwohl seine Schwägerin, I. Kolles Schwester, Doris Schneider, seit nur wenigen Stunden nach Nit`s zwei Dritteln, die ein Drittel-Erbin ist. Also die Mitinhaberin, der diese Kripo-Halunken aus der Keithstraße 30 den Tatort zur Absicherung und genauso unfassbar – den kompletten Inhalt aus Wolters Safe übergaben.
Kolle wusste über die in Freds Tresor liegenden Staatsschutz-„La Belle“-Notizen Bescheid. Wussten es seine aufmerksam zuhörenden, sicherlich nicht jedes Wort mitschreibenden und erwiesenermaßen nicht weniger kriminellen Kripo-Kollegen auch? Besiegelte die Vernichtung der „La Belle“-Notizen den hier naheliegend zu vermutenden – nicht protokollierten Pakt – zwischen Brandstiftern und Ermittlern?
Von der intriganten Unterhaltung und dann kriminellen Vorgehensweise erfuhr Meyer jahrelang
absolut nichts, obwohl seine niederländischen Geschäftsunterlagen, Internet-Sicherheitskopien etc. ebenso in Fred Wolters Safe gelegen hatten. Man versicherte ihm sogar an offizieller Stelle, dass der Inhalt von Herrn Wolters Büro-Tresor noch immer durch die Staatsanwaltschaft "sehr genau überprüft" würde. Normalerweise glaubt einem diese und die anderen dreisten Machenschaften kein Mensch, wenn sie nicht in dem Brandbericht/... protokolliert wären.
Die von dem zuständigen Untersuchungsrichter Herrn Graetz angemahnte Vermögensübersicht wurde auf Veranlassung von Oberkommissar Freundt aus der Keithstraße 30 nicht von der Polizei, oder einem Steuerfahnder, sondern von Frau Schneider höchstpersönlich angefertigt. Auch das darf man keinem redlichen Kriminalisten erzählen, um nicht für unzurechnungsfähig gehalten zu werden.
Der strafwürdig verfälschte Brandbericht bestätigt dieses amtliche Verbrechertum. Unter denen nachweislich von Meyer aus ihren Wohnungen herausgetrommelten Mietern befand sich auch eine Handvoll Kinder. Dafür interessierten sich die Kripo-Ganoven nicht, so wie sie auch nicht einen einzigen der Bewohner zu durchaus möglichen Beobachtungen befragten. Mein Gott, was für erbärmliche Lumpen sind Kripobeamte, die den Tötungsversuch an Kindern ignorieren, oder noch deutlicher gesagt – von Amts wegen unter den Teppich kehren.
Dann berichtet Herr Kolle in seiner zweiseitigen Einlassung über: „einen gewissen Manfred Meyer, der nicht weiter beschäftigt wird und deshalb etwas mit diesem Brand zu tun haben könnte….“. KOK Freundt beschuldigte M. Meyer Tage später, diesen Brand gelegt zu haben, weil er nicht weiter als Hausmeister beschäftigt würde. Einen Anruf bei dem Amtsgericht wo Meyer als Geschäftsführer im Handelsregister eingetragen war, verweigerte der feindselige Oberkommissar: „weil M. G. Meyer hier schon früher nur Lügenstorys erzählt hätte…“. Damit war klar, aus welcher altvertrauten 80er-Jahre Ecke der Wind in diesem umbenannten Berliner Landes-Kriminalamt Keithstraße Nr. 30 wehte, wohin sich Manfred G. Meyer im Februar 1985 ganz bewusst nicht gewendet hatte. Genauso gut hätte er auch direkt zu Hein gehen und Hilmar gleich selber sagen können, dass er ihm ab sofort die Gefolgschaft verweigert.
Es war Freundts Retourkutsche für Manne Meyers völlig aus dem Ruder gelaufenen Ausstiegs bei Al Burkan vor mehr als fünfzehn Jahren. Damals geriet auch diese Westberliner oberste Polizeidirektion Keithstraße in den Fokus der Ermittlungen. Insbesondere die Rolle von Herrn Jorgan, die M. Meyer aber nicht verraten, sondern die sich aus der Aktenlage ergeben hatte. Und um diesen Wahnsinn hier rund zu machen, Jorgan leitete später die "SoKo-Keithstraße", die Korruption in dieser durch und durch korrupten Dienststelle aufklären sollte, in der gewisse Kripo-Beamte den "Nestbeschmutzer"-Manne Meyer wie der Teufel das Weihwasser hassten.
Freundt hatte Meyers stark verrußte Internet-WG inspiziert und das unter Wolters Bürozimmer gelegene Schwimmbad bestaunt, obwohl das Löschwasser der Feuerwehr die abgehängte Decke dermaßen in Mitleidenschaft gezogen hatte, dass sie erneuert werden musste. Das mit ungeheuerlichem Aufwand ausgeschachtete und betonierte Bassin hatte über 350. 000,- DM gekostet, was für den selbstgefälligen Freundt wohl die übliche Annehmlichkeit eines Berliner Hausmeisters zu sein schien. So zumindestens agierte jener echt voreingenommene "Ermittler", der seine Feindseligkeit gegenüber Herrn Meyer unverhohlen zur Schau stellte.
Danach hatte dieser Kripo-Schurke Manfred G. Meyer "vorläufig festgenommen", weil der auf die scheinheilig gestellte Frage: wie die Täter das ausgeschüttete Benzin angezündet haben könnten, „... mit einem Fidibus“ antwortete, was KOK Freundt allen Ernstes als „Täterwissen“ beurteilte und diesen Humbug genauso vermerkte. Bei der Gelegenheit konfiszierte Freundt auch M. Meyers Chevrolet-Tahoe, weil mit diesem SUV e i n Benzinkanister zu dem Brand-Tatort gebracht worden sein könnte, was sich kriminaltechnisch herausfinden ließe...
Irgendwann war der Chevy dann irgendwie weg, obwohl Fred Wolter bei seiner polizeilichen Vernehmung im Krankenhaus noch ausgesagt hatte: „dass sein Zweitwagen – dieser von ihm nicht genutzte und 1998 für mehr als 90. 000,- DM aus den USA importierte Chevrolet von Frau Doris Schneider auf die M.G.M. Entertainment GmbH überschrieben werden soll“. Diese polizeiliche Befragung erfolgte vor Meyers vorläufiger Festnahme, während der KOK Freundt M. G. Meyer dessen Autoschlüssel und die Zulassung abnahm, oder genauer gesagt, sie aus Meyers in der Keithstraße 30 abgenommenen persönlichen Sachen -- einfach an sich nahm.
Viel schlimmer war, dass diese Kripo-Verbrecher nach Wolters Tod am 11. Januar der Firma Colt ihre Montagearbeiten in dem Aufzugsschacht verwehrten, weil der Hausmeister Meyer nicht berechtigt gewesen sei diesen Arbeitsauftrag anzuordnen. Kein Kabel bedeutete keine Internet-Präsentation, während man Meyer mit dem verlogenen Hinweis: „auf die leider noch dauernden...", aber in Wirklichkeit längst eingestellten Ermittlungen monatelang vertröstete und ihn sukzessive in den finanziellen Ruin sowie eine Depression trieb. Diese behördlichen sowie anderen Machenschaften waren entschieden komplexer und vor allem noch viel subtiler, was hier unmöglich alles erklärt werden, aber in diesem Bericht... nachgelesen werden kann.
Mehr als nur einmal kämpfte Meyer damals ernsthaft gegen seine ihn selbst erschreckenden Gedanken an, sich eine Waffe zu besorgen, was für ihn ein Kinderspiel gewesen wäre. Nicht ohne Grund nannte man ihn früher in West--Berliner Unterweltkreisen auch „Pistolen-Manne“, weil er jede ihm angebotene Walther PPK, Kal. 7,65mm selbst zum Wucherpreis von zwei Riesen kaufte. Mister Zatout zahlte pro Pistole mehr als das Zehnfache. Natürlich nicht einzeln, aber im Pack. Geld spielte bei Al Burkan absolut keine Rolle. West--Berlins Loddels munkelten: „ob Herr Hilmchen, und Hein-Manne die Sowjetunion überfallen und sich ihren Weg bis nach Moskau frei schießen wollten…". Sie hatten nicht die geringste Ahnung, dass sich das von ihnen verspottete Hilmchen in Bangkok mit US-Präsident Ronald Reagans Sicherheitsberatern Oliver North und John Poindexter getroffen hatte. Was H. Hein während einer Pause seiner Schwurgerichtsverhandlung einem Reporter erzählte, weil diese lange Zeit in der U-Haft wohl an seinem überaus geltungsbedürftigem Ego nagte.
Hierbei ging es um seine ausgezeichneten Kontakte zu diesem iranischen Sonderbotschafter des geistlichen Führers Ruholla Chomeinis sowie Waffenhändler Herrn Sadegh Tabatabai. Und ganz deutlich gesagt -- es ging um die Verschiebung eines Leopard 2 Kampfpanzers von einem italienischen NATO-Truppenübungsplatz über Genua in den Iran. Durch seine scheinbar angeborene Schussligkeit war Manne Meyer am 19. Dezember 1984 ungewollt in den Besitz einer Kopie des Vertrags geraten, die man ihm vor dem "La Belle"-Anschlag abkaufen wollte. Das jedenfalls hatte M. Ashur auf dem Frankfurter Flughafen behauptet, bis er es sich nach Meyers "Angebot" -- sein alter, neuer Kokaindealer zu werden -- dann doch anders überlegte. Was er aber nicht offen sagte und M. Meyer wie ursprünglich geplant, dann in West--Berlin zu dem "Bristol" am Kurfürstendamm begleitete.
Dass sich Meyer unmittelbar vor dem "La Belle"--Anschlag zweimal in diesem Luxus Stadthotel mit Herrn Dieter Harbecke zu irgendwelchen Geschäftsverhandlungen getroffen hatte, wussten auch diese bereits erwähnten beiden Stasi-Majore. Keine neun Stunden nach jenem Anschlag konfrontierten sie M. Meyer in der Grenzübergangsstelle-Friedrichstraße mit diesem Wissen.
Meyers angeschossener Mittäter W. Raabe hatte ausgesagt -- "danebengestanden zu haben, als Herr Harbecke, Herrn Hein im Klinikum Steglitz drohte ihn über den Balkon zu schmeißen, wenn er nicht bald seine 500. 000,-DM von ihm bekäme". Dieselbe Summe hatte Harbecke Anfang April 1986 im "Bristol" Manne Meyer für diese Panzervertrags--Kopie geboten. Trotz allem Ganoven--Geschwätz bleibt es aber unbestritten, dass dieser Lizenzbau eines Leopard 2 eine Charge in dem 1986 für weltweites Aufsehen sorgenden "Iran-Contra-Deal" gewesen ist, in dem Hilmar Hein wegen seiner besten Kontakte -- die Rolle eines Vermittlers gespielt hatte...
Für diese in Heins Mittäter-Schar bekannte Panzervertrags--Kopie interessierte sich auch Herr Bruno Jost beim BKA in Meckenheim. Obwohl Manfred G. Meyer die Kopie nicht mehr besaß, versicherte er Bundesanwalt Jost, dass sie n i e m a l s veröffentlicht würde, weil sein an der Stelle aus Dankbarkeit genannter väterlicher Freund -- Herr Wolfgang Koch -- diese Kopie verwahrte. Herr Koch hatte bereits den Deal mit StA Hockenholz und der "Replast" arrangiert, Manne Meyer durch dessen herbeigerufenen holländischen Freunde überwältigen, entführen und dann den unbeschreiblich barbarischen "Kalten Entzug" machen lassen und, und, und...!
Solche Freunde findet man -- wenn überhaupt -- höchstens einmal im Leben. Ansonsten hilft nur noch Glück, wie mit seinem von ihm damals hereingelegten Lebensretter Mohammed Ashur. Ohne ihn hätte M. G. Meyer am 5. April 1986 sein buchstäblich letztes Bombengeschäft in diesem Leben gemacht, während er die Tasche mit seiner vermeintlichen Anzahlung, oder wie auch immer geartetem Vorwand -- damals auf seinem Schoß im "La Belle" festhielt und...
Aber auch das gehörte seit mittlerweile anderthalb Jahrzehnten schon längst zu Manfred G. Meyers Vergangenheit, mit welcher er nicht mehr das Geringste zu tun hatte. Zumal ihn auch dieser sterbenskranke Fred Wolter nicht weiter damit nervte -- sein Buch -- zu schreiben. Freds einst in Thailand am Strand geborene Schnapsidee war somit -- ein für alle Mal erledigt! Jedenfalls glaubte das Manne Meyer -- bis er nach über dreieinhalb Jahren im August 2005, diesen verbrecherisch manipulierten Brandbericht/Strafanzeige... las.
Auf der Seite 11, im vorletzten Absatz, äußert Streifenpolizist Kolle abschließend: "... vor Jahren einen Fernsehbericht über Herrn Meyers terroristische Vergangenheit gesehen zu haben und dass Meyer zu diesem Thema ein B u c h in Aussicht stellt..."!
Noch viel wirkungsvoller hätte dieser intrigante Schurke nicht von seinem Familienclan Kolle / Schneider und denen ohne jedes -- Wenn und Aber -- eindeutig beweisbaren Nutznießern der gemeingefährlichen Brandstiftung ablenken können...
Keine zwei Monate nach Ende des „La Belle“-Prozesses stellt: "ein gewisser Manfred Meyer ein Buch in Aussicht". Wie laut läuteten damals die Alarmglocken in der Keithstraße 30, bei der Berliner Staatsanwaltschaft und ganz besonders bei dem "La Belle"-Chefermittler Oberstaatsanwalt Detlev. Mehlis?
Vor diesem Hintergrund ergibt die kriminelle Beeinflussung des Brandbericht/Strafanzeige… einen logischen Sinn. 2006 wurde Herrn D. Mehlis das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse verliehen. Zwei Jahre später tauchte sein Name in M. G. Meyers Verfassungsbeschwerde auf. Noch dazu inmitten all dieser Aktenseiten, die seine verbrecherisch beeinflussten „La Belle“- "Ermittlungen" aufdeckten und das tödliche Anschlags-Puzzle nahtlos zusammenfügten.
In M. Meyers Tatsachenroman „Das Vertuschungssyndikat“ zeigt er den schier unfassbaren Justizskandal problemlos nachvollziehbar auf. Selbst ohne die sicher nicht mehr auffindbaren Staatsschutz „La Belle“-Notizen zu Meyers Warnanrufen am 04.04.1986 lassen sich anhand der noch existierenden Stasi-Unterlagen Manfred G. Meyers Behauptungen unmissverständlich bestätigen und diese niederträchtige Erbärmlichkeit der damals sowie auch noch heute – involvierten Entscheidungsträger beweisen.
Es geht um mehrfachen Mord, der normalerweise auch in Deutschland nicht verjährt. Trotzdem hat noch niemand Meyers stichhaltigen Anschuldigungen ernsthaft überprüft. Oder wenigstens wie bei jedem Eierdiebstahl üblich, die Zeugen befragt. Staatsanwalt Clemens M. Boehm zu Manne Meyers Warnanrufen und seiner Rolle. Die damals -- wie der 34-jährige Meyer in etwa gleichaltrigen MfS-Majore Augustin und Kind. Dieses weitaus jüngere "Astoria"-Hotel-Personal, das M. Ashurs hektischen Auftritt und M. Meyers samt Freundin panische Flucht mitbekommen und deshalb Stunden vor dem "La Belle"-Bombenanschlag -- sogar die Polizei gerufen hatten...
US-Vizepräsident J. D. Vance kritisierte auf der Münchner Sicherheitskonferenz Deutschland wegen der "Missachtung der demokratischen Werte". Was sagt Herr Vance wenn er erfährt, dass Deutschlands Verantwortliche -- kollektiv vereint -- die Rechtsstaatlichkeit mit Füßen treten. Noch dazu wo es sich auch um die vorsätzlich verhinderte Aufklärung der Ermordung dieser beiden 21- und 25jährigen US-Soldaten Kenneth T. Ford und James E. Goins handelt.
Wie mehrmals erwähnt, hat der Berliner Staatsanwalt Henjes seinen getürkten Brandbericht/Strafanzeige mehr als drei Jahre unter Verschluss gehalten, nachdem er ihn in Wirklichkeit längst eingestellt hatte. Aus dem Bericht wird ersichtlich, wie das staatsanwaltliche Gesindel nach der Einstellung ihrer „Ermittlung“ den um Auskunft bittenden M. G. Meyer von Pontius zu Pilatus schickten. Das mit Verlaub „Verarschen“ übernahm Staatsanwalt Simon, während StA Henjes auf Seite 214 bezüglich Manfred Meyers Anschuldigungen zu den Hintergründen der Brandstiftung in ungenierter Komplizenmanier – handschriftlich anwies: „... ist hier nichts zu veranlassen“. Meyer hatte auch sehr konkret angegeben, dass direkt vor dem Brand eine Betriebsweiterführungs-Versicherung, oder so ähnlich in Millionenhöhe abgeschlossen wurde, was nirgendwo erwähnt wird. Das sind nur einige dieser verbrecherischen Machenschaften, die in dem Brandbericht/Strafanzeige dokumentiert sind.
Das mit dieser Betriebsweiterführungs-Versicherung natürlich nicht. Dazu hat die "Feuersozietät Berlin Brandenburg" Herrn Manfred G. Meyer Jahre später zu einem Gespräch in ihre Berliner Filiale eingeladen, bei dem die Damen und Herren fast durchweg mit den Köpfen schüttelten. Ihre Unterlagen bestätigten nämlich Manne Meyers angezeigten und von Staatsanwalt Henjes handschriftlich unterdrückten Betrügereien zum Nachteil der Feuersozität Berlin-Brandenburg. Diese mannigfachen Straftaten sind nicht von dem verstorbenen F. Wolter, sondern von dessen Jugendfreund A. Baltruschat, dem Leiter des Steuerbüros Wolter angegliederten Lohnsteuerhil-fevereins und leitenden Mitarbeiter der Feuersozität Berlin-Brandenburg begangen worden.
StA Henjes hat seine Strafvereitelung im Amt abgestempelt und unterschrieben, was für sich allein schon unglaublich ist. -- Das mit Abstand Unglaublichste -- verübte dieser kriminelle und amtlich -- zur Einhaltung des Grundgesetzes vereidigte Berliner Staatsanwalt -- aber erst mehr als drei Jahre später.
Nach mehreren gegen Henjes gerichtete Strafanzeigen wegen Strafvereitelung im Amt leitete der 2005 gegen sich selbst „ein Ermittlungsverfahren wegen Strafvereitelung im Amt" ein. "Ermittelte gegen sich selbst und stellte sein in der deutschen Justizgeschichte beispielloses Scheinverfahren 2006 selbst ein! Eigentlich müsste M. G. Meyers aktueller Tatsachenroman ganz genau genommen „Das v e r b r e c h e r i s c h e Vertuschungssyndikat" heißen!
Wo – weltweit – außer vielleicht in Nordkorea – darf ein Staatsanwalt „… gegen sich selbst…“ die Korruptions-Schallmauer durchbrechen? H i e r -- in Deutschland! Gebilligt von dem Karlsruher Bundesverfassungsgericht -- dessen höchstrichterliche Willkür-Entscheidung: Aktenzeichen. – 2 BvR 878/08 – jede normale Vorstellungskraft übersteigt.
Die nachfolgenden Zeilen wurden von www.justizwillkuer-berlin.de übernommen, wo "diese drei o.g.“ Richter im Text vorher und hier im übernächstem Absatz genannt werden. Henjes anschließend zitierten Schriftstücke sind auf der besagten Web/Startsite online gestellt. Beachtenswert ist das Einschreiben/Eigenhändig/Rückschein an das Bundesverfassungsgericht vom 6. Juni 2008 -- wo die beiden Amtsschreiben von StA Henjes nebeneinander kopiert sind. Noch eindeutiger lässt sich dessen unfassbarer Amtmissbrauch nicht darstellen und somit auch,
wieviel kriminelle Energie Deutschlands oberste Verfassungsrichter für ihren Machtmissbrauch am BVerfG -- an den Tag gelegt hatten!
Nachzulesen ist dieses Karlsruher Ganovenstück in besagter Dokumentation -- 2. Ablehnung. Meyers 1. Beschwerde ist nach einem ziemlich gerichtsunwürdigen Hickhack erst abgelehnt, dann doch angenommen und erneut -- "u n a n f e c h t b a r" -- abgelehnt worden.
StA-Henjes Schriftstücke belegen dessen kriminelles Handeln. Unter demselben Az. 1Bra 3892/05 Js schreibt derselbe Staatsanwalt Henjes am 21.09.2005: "... auf Ihr Schreiben vom 15. August 2005 habe ich ein Ermittlungsverfahren"/Am 19.01.2006: "... auf Ihre Strafanzeige vom 15. August 2005 wurde das ... Ermittlungsverfahren wegen Strafvereitelung im Amt... eingeleitet... . Die Ermittlungsakten habe ich ausgewertet und das Verfahren eingestellt...". Um StA-Henjes Rechtsbeugungen zu verstehen muss man kein Rechtswissenschaftler sein, so wie diese drei o.g. und falls nicht vorsätzlich gehandelten, dann entweder beängstigend lese- oder rechtsunkundigen Karlsruher BVerfG-Pseudorichter.
Gemeint sind diese drei Karlsruher Gesinnungslumpen – Prof. Dr. Broß, Prof. Landau sowie Prof. Dr. Di Fabio, deren Vertuschungsentscheidung zu Staatsanwalt Henjes Amtsmissbrauch, samt ihrer diesbezüglich hanebüchenen Ausflucht – auf der besagten Website nachlesbar sind.
BVerfG-Präsident Prof. Dr. Voßkuhle ließ sich in dem Zusammenhang für derbe Beleidigungen „auftragsgemäß bedanken“, nur um nicht auf den skandalträchtigen Sachverhalt eingehen zu müssen. Herrn Voßkuhles hündisches und grenzdebiles Antwortschreiben vom 25 April 2014 ist ebenfalls auf der besagten Internet-Startseite abgebildet.
Der amtierende BVerfG-Präsident Prof. Dr. Harbarth steht seinem ehrlosen Vorgänger in Punkto moralischer Verkommenheit in nichts nach. Dieser per Einschreiben/Eigenhändig/Rückschein unwidersprochen am 6. September 2023 als politischer Scharlatan bezeichnete bemäntelte mit seiner erbärmlichen Arroganz und Gesetzlosigkeit den nachweisbaren Amtsmissbrauch der Berliner Richterin Dr. Kriegel.
Am 4. März 2020 begründete die Vorsitzende Einzelrichterin Dr. Kriegel ihre gesetzwidrigen Machenschaften zur Vertuschung der Hintergründe des „La Belle“-Anschlags und dem Mord an Frau Yvonne Fletcher wie folgt: „Ihre weltpolitischen Verstrickungen sind nicht Gegenstand meiner Verhandlung…“.
Danach führte sie unter sträflicher Missachtung des VwVfG § 48 einen halbstündigen Schein-Prozess, der nichts -- aber auch gar nichts – mit Meyers am 06.10.2017 bei dem Berliner Verwaltungsgericht eingereichten und mit Eingangsdatum abgestempelten Klagebegründung (Az: VG 9 K 729.17) zu tun hatte. Genau um diese von ihr so genannten weltpolitischen Verstrickungen, wie die Hintergründe des „La Belle“- Bombenanschlags und die Ermordung von Yvonne Fletcher handelte es sich aber in Manfred G. Meyers Klage.
Zu Beginn ihrer "Verhandlung" hatte Meyer höflich -- aber vergebens -- um eine Unterbrechung gebeten, weil ihm sein in eine Laptoptasche gepackter Gerichtsaktenordner – so eben – gestohlen worden war. Dabei hatte M. Meyer auf seinem Weg zum Gericht diese extra neu gekaufte Umhängetasche lediglich ganz kurz abgestellt, um sich eine Zigarette anzuzünden. Geschah der Diebstahl wirklich rein zufällig? Ohne seine zweiseitige Klagebegründung und die diesbezüglichen Beweismittel, wie die BStU-(Stasi)-Akten sowie diese anderen Behörden-Dokumente war M. G. Meyer Frau Dr. Kriegel hoffnungslos ausgeliefert, was die Vorsitzende und ziemlich energische Richterin rücksichtslos und rechtswidrig ausnutzte.
Tatsächlich ging es um den hier bereits genannten und durch MfS-Generalleutnant G. Kratschs Einschätzung M. Meyers deutlich widerlegtem Vorwurf: „dem DDR-Unrechtssystem Vorschub geleistet zu haben“, wie ein Psychopath des Berliner Landesamtes für Gesundheit und Soziales Meyer beschuldigte. Bezüglich dessen MfS-Bewertung: „… ein Saboteur, Waffenhändler, Kollaborateur, Terrorist und feindliches Element…“ zu sein, wäre dieser Widersinn seines behaupteten: "... Vorschubs des DDR-Unrechtssystems." vergleichsweise Manfred G. Meyers gelungener Quadratur des Kreises. Zumal in diesen M. Meyer betreffenden MfS-Protokollen klipp und klar steht, dass: "... Cheops keine einzige seiner Zusagen erfüllt hat...".
Mit M. G. Meyers Richtigstellung vom 21.03.2016 erhielt das LaGeSo alle entsprechenden BStU-(Stasi)-Akten, was die Entscheidungsfindung dieses selbstgefälligen Empfängers nicht im Geringsten tangierte. In seiner Richtigstellung schilderte Meyer, den Kontakt zum Ministerium für Staatssicherheit nur gesucht zu haben, um Waffen- und Sprengstofftransporte über die DDR-Transitstrecke zu vereiteln, was aus seinen mitgeschickten Akten eindeutig ersichtlich wurde.
Für M. Meyer war auch das Leben einer Londoner Polizistin um jeden Preis schützenswert und keine nur mit allen Mitteln totzuschweigende „Angelegenheit...“, so wie für den ehrenwerten Herrn BGH-Bundesanwalt Bruno Jost am 13. November 1985 bei dem BKA in Meckenheim.
Überdies missachtete Frau Dr. Kriegel grob vorsätzlich das Verwaltungsverfahrensgesetz § 48, als sie sich -- anhand der Akten deutlich nachweisbar -- selbstgerecht über das Gesetz stellte. Und das im 21 Jahrhundert -- in Deutschland -- das andere Länder anmaßend zur Einhaltung der Rechtsstaatlichkeit auffordert und die DDR--Justiz selbstherrlich als Unrecht brandmarkt...
Die DDR war zweifellos ein Unrechtssystem – aber dort hielt man sich an die wie auch immer geartete Rechtssprechung. Ein korrupter Staatsanwalt der gegen sich selbst ermittelt und eine Vorsitzende Richterin, die nach Gutdünken urteilt – wäre in dieser sozialfaschistischen Diktatur absolut undenkbar gewesen. Die unfassbare – Arroganz der Macht – mit der StA Henjes und die Richterin Kriegel sich selbstherrlich über geltendes Recht und Gesetz stellten, hätte sogar das oberste Gericht dieses DDR-Unrechtsstaates nie und nimmer zugelassen. In Ostdeutschland gab es kein Verfassungsgericht, so wie dieses hierzulande vertuschungsgestählte Bundesver-fassungsgericht in Karlsruhe.
Das BVerfG hat mit seinem höchstrichterlichen Machtmissbrauch die Rechtsstaatlichkeit konterkariert und seine gesetzliche Aufgabe als „oberster Wächter des Grundgesetzes“ ad absurdum geführt. Sollte in diesem historisch belastenden Land die Geringschätzung von Menschenleben eigentlich nicht längst Geschichte sein?
Eingangs ging es in dieser Abhandlung um den beim BGH hochrangigen Bundesanwalt und seit 2017 „Anis Amri“-Terrorismus Sonderermittler des Berliner Senats Bruno Jost. Denselben Herrn B. Jost hatte M. G. Meyer in seiner Klagebegründung vom 06.10.2017 als seinen Entlastungszeugen benannt. Bruno Jost kannte die wichtigsten Passagen aus M. Meyers 188 prallgefüllten Strafakten und wusste detailliert, mit welcher beispiellosen kriminellen Energie Herr Jorgan zusammen mit Meyer die Drahtzieher dieses hier erstgenannten Handgranaten-Anschlags 1984 im Bonner Regierungsviertel bemäntelt hatten. Der stern berichtete in seiner Story von 1986 lediglich: „… dass bei der Polizei nach einer undichten Stelle gefahndet würde…“. Mehr hatte M. G. Meyer dem stern-Redakteur W. Krause nicht verraten. Genauso wie es ihm von Bundesanwalt Jost beim BKA in Meckenheim aufgetragen und von Meyer auch eingehalten worden war. Herrn B. Jost als Zeuge zu benennen war keine gute Idee gewesen, weil keine Krähe der anderen ein Auge aushackt.
Damals ging es „n u r“ um die Ermordung einer 25-jährigen englischen Polizistin, deren Tod bei keinem der Herren Jorgan und Jost auch nur ansatzweise Bestürzung auslöste. Von Anfang an galt ihre einzige Sorge wie man diesen drohenden Skandal vertuschen kann. Dafür war ihnen anschließend jedes Mittel recht! Sogar – die Rechtsstaatlichkeit außer Kraft zu setzen – was für Manfred Meyer in strafrechtlicher Hinsicht noch entschieden mehr als nur von Vorteil und willkommener als ein Sechser im Lotto gewesen war...
Hätte die Berliner Staatsanwaltschaft im Januar 2002 M. Meyer nicht unter einem Vorwand vorladen und ihn mit Streifenpolizist Kolles Einlassung konfrontieren können: „Pass mal auf, du undankbares Stück Sch…! D u willst ein Buch veröffentlichen…“. Meyer hätte nur lauthals aufgelacht und sie in seine widerwärtig verrußte M.G.M Entertainment GmbH Internet-WG mitgenommen, wo diesmal wirklich Dutzende seiner Darsteller, befreundete Handwerker, aus Westdeutschland und Holland herbeigeeilte Freunde, seine langjährige Freundin Sabrina, und ihm völlig fremde Teenager die Rauchschäden sowie diesen ätzenden Mief beseitigten...
Sie alle glaubten felsenfest an den Erfolg dieser in der Eindhovener KVK eingetragenen Web-Livestreaming-Firma, die wegen eines intrigant erfunden „Buches“ – von den beiden korrupten Berliner Strafverfolgungsbeamten, KOK Freundt und StA Henjes selbstherrlich ruiniert worden war. Deutschland hinkte in der IT-Technologie mindestens ein Jahrzehnt hinterher. In Punkto Rechtsverständnis sind es bei gewissen Verantwortlichen – bis heute – etliche Jahrzehnte mehr.
So hartnäckig wie dieser Brandmief in den WG-Ritzen festsaß, saß bei KOK Freundt und StA Henjes der Rechtsmissbrauch fest. Gegen Ersteren kämpfte Meyers "Putzkolonne" unermüdlich lärmend an. Nicht ganz so hektisch wäre es hier auch im regulären Betrieb zugegangen und wie hätte M. Meyer in dem Trubel ein Buch schreiben sollen. Mit Müh und Not kam er dazu, den Schichtplan zu schreiben, wer unter den Gott sei Dank noch nicht installierten 48 Kameras Dienst tat, wer sich eins dieser acht Telefone mit 190er Nummern nehmen, wer einen der noch begehrteren acht Chatplätze besetzen und sich dort eine goldene Nase verdienen durfte usw.
Zudem gab es einige feminine Models die Meyer – genauso wie in einem Kindergarten mitfühlend in den Arm nehmen musste, wenn irgendwer ihre Sneakers, T-Shirts, PlayStation, oder sonst was ungefragt benutzt hatte. Danach musste er: „… die ungezogenen Übeltäter“ auch noch, "... gehörig zusammenstauchen", womit der WG-Frieden wiederhergestellt war.
Ein Sack Flöhe zu hüten wäre einfacher, aber nicht annähernd so spaßig gewesen, wenn M. Meyer seine Vergangenheit nicht durch diese Kripo-Verbrecherbande aus der Keithstraße Nr. 30 eingeholt hätte. Wobei Verbrecher eine Verharmlosung der Kreaturen ist, die wohlgemerkt von Amts wegen -- die billigend in Kauf genommene Tötung von Kindern vertuschten, anstatt diese gemeingefährliche Straftat ohne Vorbehalt aufzuklären, was ihre vordringlichste Aufgabe gewesen wäre. Der online gestellte "Brandbericht/Strafanzeige Dir 1 VB 1/4..." entlarvt dieses behördliche Schwerverbrecherpack, das durch Deutschlands oberste Verfassungsrichter:
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Andreas Voßkuhle,
Prof. Dr. Dres. h. c. Hans-Jürgen Papier,
Prof. Dr. Broß,
Prof. Dr. Di Fabio und
Prof. Landau höchstrichterlich abgesegnet worden ist.
Um Himmels willen! -- Wie erbärmlich ist das denn?!
Man schafft Unrecht nicht durch Unrecht ab – Verehrteste vertuschungsgestählte Professoren Verfassungsrichter - so wie es vor Ihnen Staatsanwalt Henjes und KOK Freundt getan hatten, als sie sich zu behördlichen Erfüllungsgehilfen von gemeingefährlichen Brandstiftern machten.
Wahrscheinlich wollte KOK Freundt das Ansehen seiner LKA-Dienststelle in der Keithstraße Nr. 30 schützen, an die sich Manfred Meyer im Januar 1984 nicht wenden konnte, nachdem er unmittelbar nach dem ersten Mord in Rom, von „Al Burkans“ geplanter Erschießung eines Londoner Polizisten erfahren hatte. Und das anläßlich einer Siegesfeier in Herrn Harbeckes Edelbordell--Regina, im Beisein von Innensenator Heinrich Lummer...
Das alles wusste Bundesanwalt Jost und auch, dass sich Manfred Meyer an die Stasi gewandt hatte, um sich sein Fluchttürchen offen zu halten, falls H. Hein total größenwahnsinnig würde, wie direkt vor M. Meyers Ausstieg geschehen. Vor die Alternative gestellt – so gut wie keine Überlebenschance zu haben – oder für immer zurück in die DDR zu gehen – entschied er sich für diesen ersteren und nahezu selbstmörderischen Wahnsinn. Schließlich hatte er sich 1977 im DDR-Zuchthaus Naumburg "Lieber Tot als Rot" in seinen linken Oberarm tätowieren lassen, womit eigentlich alles gesagt ist. Außerdem stand ihm damals zu dieser für ihn qualvollsten Zeit seines Lebens ein Heer von Schutzengeln bei Seite, die auch weiterhin ihre schützenden Hände über den "Verräter Manne Meyer" zu halten schienen.
Zu dieser qualvollsten Zeit seines Lebens muss hier unbedingt ergänzt werden, dass der immer wieder in der DDR-Haft die Arbeit verweigernde und so genannte "Erziehungsschwerpunkt"- Meyer sein Leid herausgefordet hatte. Sei es in diesem menschenverachtenden "Tigerkäfig", in dem jedes Tier elendig krepiert wäre. Oder in der grausamen Psycho-Hölle der Isolationshaft, wo Häftlinge von uniformierten Bestien auf das Gemeinste in den Wahnsinn getrieben wurden.
Und doch war der schlimmste dieser unmenschlichen Sadisten nicht so moralisch verkommen, wie etwa diese überaus sympathische Richterin Dr. Kriegel, die Manne Meyer gütig anlächelte und dabei diese "La Belle"- und alle anderen Opfer, im wahrsten Sinne des Wortes verhöhnte. "Weil nicht sein kann, was nicht sein darf". (C. Morgenstern)
Diese Scheinheiligkeit war das wirklich Schlimmste, was Meyer in seinem Leben erfahren hat. Bei den selbstherrlichen DDR-Verantwortlichen wusste man wenigstens von vornherein welchen Schergen man dort gegenüberstand -- falls man nicht nach ihrer sozialistischen Pfeife tanzte, aber immerhin sein verbrieftes Recht bekam.
M. Meyer hatte bei diesem ostdeutschen Stasi-Mörderpack seines sieben Jahre älteren Bruders,
dem Ingenieur und „Spitzengeheimnisträger“ Dieter Meyer n i e den Schulterschluss gesucht und vollführte bei seinen Ostberliner MfS-Treffen einen idelogischen Drahtseilakt ohnegleichen, der ihm einiges abverlangte. Ähnlich seinem täglichen Kampf mit dem Kokain, von dem er mit aller Gewalt loszukommen versuchte und nach dem er -- immer wieder -- noch gieriger griff, als ein Verdurstender nach dem ihm hingehaltenen Glas Wasser...
Derweil ging dieses sinnlose Morden in Würzburg, West--Berlin, Griechenland, Wien... und anderswo weiter, während M. Meyer bereits alles für die aktenkundige Gefangennahme von Mister Rageb Zatout vorbereitete. Hilmar -- wollte seinem schwerreichen Busenfreund Zatout – mit einem durchweg unbegreiflichen Wahnsinn – dessen hunderte Millionen Dollar abpressen und R. Zatout nach seinem nächsten hundsgemeinen Verrat von Oberst Muammar al Gaddafi
am allerliebsten auch noch in Gold aufwiegen zu lassen. Bestimmt hätte er sich dann darüber geärgert, die Mister Rageb Zatout zuvor in Meyers schallisoliertem Keller mit einer Kneifzange nacheinander abgeknipsten Fingerkuppen -- nicht bis zum Wiegen aufgehoben zu haben...
Mit absoluter Sicherheit wäre selbst der Teufel vor diesem megalomanen Hilmchen, dem sich selbsternannten Generalissimus-Hein, von Meyer nur noch Guru genannt, laut schreiend auf und davongerannt und hätte seine Eingangspforte zur Hölle hinter sich verbarrikadiert. Jeder, aber wirklich Jeder, der mit Hilmar geschäftlich zu tun hatte, konnte sich anschließend in diese endlose Schlange der Hein-Geschädigten einreihen, aus welcher er mit sehr viel Glück wieder lebend herauskam. So wie dieser in Wien binnen zweier Jahre zwei Kopfschüsse überlebte libysche Diplomat Mister Ezzedin el Ghadamsi. Wobei der zweite Mordanschlag wohl mehr ein Täuschungs- oder aus strafrechtlichen Gründen Ablenkungsmanöver für den noch immer in der U-Haft sitzenden Hilmar Hein gewesen sein dürfte.
Derselbe H. Hein hatte vor Jahresfrist West--Berlins Polizeipräsident Klaus Hübner, Baustadtrat Wolfgang Antes und andere auf seiner in Nizza nebst Kapitän und Zwei-Mann-Besatzung vor Anker liegenden Yacht "Tornado V" empfangen. Eigentlich hatte Manne Meyer keine Chance gegen diese im West-Berliner Establishment schillernde Persönlichkeit, was Meyer auch nicht beabsichtigt hatte. Er wollte nur nicht zu einem Mörder werden und ein selbstbestimmtes Leben ohne Kokain, Waffen und vor allem ohne dieses größenwahnsinnige Hilmchen führen.
Aber wie sagte Bundesanwalt Bruno Jost: "was nicht passieren darf - ist nicht passiert" und nach der Devise unterdrückte dieses bundesdeutsche Vertuschungssyndikat Manfred G. Meyers Rechtsweg -- inklusive seiner beiden Verfassungsbeschwerden, weil die untrennbar mit Heins mörderischem Größenwahn verbunden sind.
Manne Meyer wollte seine Vergangenheit hinter sich lassen und ein vollkommen neues Leben beginnen, was ihm KOK Freundt und StA Henjes nicht vergönnten. Selbst als er fünfzehn Jahre später längst ruiniert am Boden lag, trat dieser selbstherrliche LaGeSo-Psychpat -- mit Hilfe von Frau Dr. Kriegels Amtsmissbrauch -- noch einmal kräftig nach.
Was ist faul in diesem sogenannten "Rechtsstaat" Deutschland, wo KOK Freundt, LaGeSo-Mitarbeiter, Richterin Dr. Kriegel und ganz speziell Staatsanwalt Henjes in Gutsherrenmanier handeln dürfen. Sogar während der düstersten deutschen Unrechtsgeschichte -- zur Nazizeit -- hat kein Staatsanwalt vergleichbar willkürlich gehandelt. Selbst die allmächtigen Nazi-Juristen besaßen noch einen allerletzten Funken Ehrgefühl und wahrten zumindest zum Schein ihre Rechtschaffenheit.
Wie verkommen muss man sein, um StA Henjes Amtsmissbrauch höchstrichterlich zu billigen. Es ist eigentlich unbegreiflich, wenn man ein halbwegs normales Rechtsempfinden besitzt und die Ermordung von Frau Yvonne Fletcher und all dieser anderen Opfer nicht wie unbedeutende Kavaliersdelikte abtut. Genauso wie es diese Gesinnungslumpen 2008 und dann auch 2023 in dem Schloßbezirk 3 -- an dem Karlsruher Bundesverfassungsgericht getan hatten.
Auch in seiner 2. Verfassungsbeschwerde vom 29.01.2023 hat Meyer diesen tödlichen Irrsinn leicht nachvollziehbar abgefasst, damit jeder versteht, warum die Vorsitzende Einzelrichterin Dr. Kriegel ihren zweifelsfrei nachweisbaren Amtsmissbrauch begangen hat. Doch was nützten all diese stichhaltigen Fakten, wo Deutschlands oberster Verfassungshüter Prof. Dr. Harbarth selbstgerecht und abgehoben auf seinem
„unanfechtbaren“ Karlsruher Olymp – trohnt.
Für Prof. Dr. Harbarth, Frau Prof. Dr. Härtel und Prof. Dr. Eifert, sind die perfide Ermordung der englischen Polizistin Yvonne Fletcher, der türkischen Diskobesucherin Nermin Hannay sowie der US-Soldaten Kenneth T. Ford und James E. Goins, anscheinend unter ihrer selbstgefälligen Zuständikeit liegende Lappalien, die sie achtlos beiseite wischten.
Wie moralisch verkommen kann man eigentlich sein?
Deutschlands – „Oberster Verfassungshüter“ – nahm sich noch nicht einmal die paar Minuten Zeit, um diese ungeheuerlichen, aber fundierten Anschuldigungen zu lesen – oder doch – und hat deshalb den Amtsmissbrauch von Frau Dr. Kriegel gebilligt – um genauso wie sie – diesen von 1984--1986 staatsgenehmen Terrorismus und die anderen gemeingefährlichen Straftaten weiterhin zu vertuschen?
Das ist keine polemische Unterstellung, sondern die Wiedergabe der auf eindeutigen Fakten beruhenden Wahrheit, die dieser Karlsruher Scharlatan zwar höchstrichterlich unterdrücken, aber nicht für alle Zeit ungeschehen machen konnte!
„Man kann alle Menschen für einige Zeit
und einige Menschen für alle Zeit,
aber nicht alle Menschen für alle Zeit täuschen“ (A. Lincoln)
Dieses treffliche Zitat ist für das sich seit zwei Jahrzehnten in Schweigen hüllende deutsche Vertuschungs-Establishment von Bundesminister Altmeier bis Justizministerin Zypries bestimmt. Außer den hier namentlich aufgezählten acht BVerfG-Richtern, sind auch alle einst zuständigen Bundesjustizminister/in, Generalbundesanwalt/in, alle Bundespräsidenten von Köhler bis Steinmeier, Regierende Bürgermeister/in usw. vergeblich um die Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit gebeten worden. Herr Steinmeier sogar mit einem eigentlich nur schwer übersehbarem 2 x 6 m großen und hundertfach unterschriebenem Transparent. Und als auch das nichts half, mit jener eingangs abgebildeten und vor dem Bundespräsidialamt ausgerollten 2 x 20m langen "Mauer des Schweigens" Bei soviel präsidialer Gleichgültigkeit hätte wohl auch ein beschrifteter Zeppelin nicht das Ehrgefühl dieses indolenten Hausherrn erweckt.
Seit dem 27.06.2007 ist dieser "approbierte Rechtswissenschaftler" F. W. Steinmeier in seinen unterschiedlichen Funktionen per Einschreiben/Eigenhändig/Rückschein um seine juristische Unterstützung gebeten worden. Noch dazu wo dieser doppelzüngige Schwindelmeier bei seinem Amtsantritt 2017 in Polen -- w o r t w ö r t l i c h f o r d e r t e:
"Die Rechtsstaatlichkeit zu verteidigen...!"
Und hier -- im eigenem Land???
"Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte", ist zugegebenermaßen leider nur ein Zitat, aber viel besser kann man diese bundesdeutsche Doppelzüngigkeit nicht formulieren und in ihrer Menschenleben geringschätzigen Erbärmlichkeit auf den Punkt bringen.
Manfred G. Meyer
Vielen Dank für Ihre aufgebrachte Lesezeit. Ich hoffe den ziemlich verschachtelten Sachverhalt und die Verkettung dieser unsäglichen Zufälle verständlich erklärt zu haben.
Zum Schluss möchte ich diese -- Ironie der Geschichte -- anfügen. Unmittelbar nach der KSZE--(Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa), hatte ich 1975 in der DDR einen Antrag auf Übersiedlung in die Bundesrepublik gestellt. Zumindest versuchte ich es, da mein Antrag aus den findigsten Gründen nicht angenommen wurde. Plötzlich war ich als Kranfahrer "in der sozialistischen Gesellschaft nicht mehr tragbar", musste in Halle-Neustadt die Fußwege kehren und bereitete meine Republikflucht vor -- die im November 1976 leider scheiterte.
Im "1. Sozialistischen Strafvollzug" bei Rassnitz verweigerte ich die Arbeitsaufnahme, was in der DDR ein absolutes Unding war. Noch dazu für einen 24-Jährigen wie mich. Trotz der tag--täglichen Prügelattacken ließ ich mich aber nicht umstimmen. Ich musste Zeichen setzen, weil mein sieben Jahre älterer Bruder Dieter Meyer in dem streng geheimen NVA-Rüstungsbetrieb IWP--Pinnow, als Kooperationsingenieur -- laut Stasi-Akten "Spitzengeheimnisträger" arbeitete. Eigentlich hatte ich nie eine Chance in die Bundesrepublik verkauft zu werden, aber ich wollte es mit aller Gewalt versuchen. Gemäß dem russischen Sprichwort -- die Hoffnung stirbt zuletzt.
Es begann mit 3 x 21 Tagen verschärftem Arrest -- in einem gut armspannbreiten und ca 3,5m langen Kellerraum -- wo das Fenster mit Blechen zugeschraubt war. Die Stelle zum Schlafen -- um den Begriff Bett zu vermeiden -- ein in die Ecke gemauerter 1 x 2m großer -- fast hüfthoher und auf das Gemeinste über die vordere Längsseite wie ein Dach abgeschrägter Steinquader. Oder bei etwas Phantasie vergleichbar -- mit der Schreibplatte eines 2m breiten Stehpults.
Damit ich es gemäß den zynischen Kommentaren "schön bequem" hätte, waren in die Liege--fläche drei Holzbohlen einbetoniert. Noch schlimmer war die nachts gereichte Pferdedecke, der Inbegriff an Ekligkeit, die selbst jeder Ackergaul abgeworfen hätte. Ich schlug mir dieses pappartige Etwas um meinen immer mehr von grünblühenden Eiterpusteln überzogenen Leib und knallte auch nach 63 Nächten -- kaum eingeschlafen -- hart auf dem Betonfußboden auf, weil ich fortlaufend runterkullerte. Schlafentzug ist eine ganz besonders perfide Art der Folter.
Mich vor mir selber ekelnd, vom Dauerhunger apathisch, stand ich tagsüber in meinem in der gegenüberliegenden Ecke spintgroßen Käfig -- neben einem verrosteten Kübel für die Notdurft. Der Gestank in einem Affenhaus war sicher erträglicher und dass sich die eingesperrten Tiere wenigstens gründlich reinigen konnten. Mir blieb dafür weniger Zeit als für eine Katzenwäsche mit kaltem Wasser und nach den ersten 1 x 21 Tagen -- fünf Minuten Duschen. Danach wurden meine Eiterbeulen in der Sanitätsbaracke mit dem DDR-Wundermittel "Kastalanie" eingepinselt und ich zur Belustigung meiner arbeitenden -- hier auf den Arzt wartenden Mithäftlinge, nackt über den langen Flur geführt sowie laut grölend als "lilafarbiges Mutschekiepchen" verspottet. So nennt man die Marienkäfer in Sachsen-Anhalt.
Schon nach wenigen Wochen im Zuchthaus Naumburg -- in der Isolationshaft, sehnte ich mich nach diesen schlimmen Demütigungen und nach meinem unmenschlichen "Tigerkäfig" zurück. Wochenlang mit keinem Menschen sprechen zu können und durch die geschlossene Zellentür verarscht zu werden, dass ich Post von meiner Verlobten hätte, dass sie im Besucherraum auf mich wartet usw. -- war nicht auszuhalten. Der mir irgendwann hinter der Tür vorgelesene Brief hätte auch von einem SED--Bonzen geschrieben worden sein können und diese monatelangen Ankündigungen: "..., jetzt..., sofort..., gleich..., ...", zu meinem auf mich wartenden Besuch gebracht zu werden, trieben mich nach einer unerträglichen Ewigkeit fast in den Wahnsinn.
Aber nur fast und so ließ ich mich Ende 1977, wenige Monate vor meiner fälligen Entlassung in die DDR, quer durch das Zuchthaus Naumburg, zu diesem gefürchteten Anstaltsleiter führen. Ohne gefragt worden zu sein, stieß ich meinen über Monate zurechtgelegten Satz heraus: "Herr Oberstleutnant, ich möchte auf ein Arbeitskommando und meiner sozialistischen Heimat nützlich sein" und war schlagartig vom Erziehungsschwerpunkt zu seinem Lieblingsgefangenen geworden. Weil ich von meiner Haftzeit geschwächt war, bekam ich einen Schonplatz, den ansonsten nur Invaliden bekamen und um mich aufzupäppeln einen Sondereinkauf von sage und schreibe 150,- Ostmark in Form von Wertmarken, die ich aber nicht für mich brauchte.
Nach jener vereinsamenden Isolationshaft--Zeit, war "mein Kommando" das krasse Gegenteil. In einem ca. 6 x 8m großen Gefängnisraum standen 11 dreistöckige schmale Schlafgestelle. 33 Gefangene teilten sich den angrenzenden knapp 5m² kleinen "Nassraum", mit 4 Wasch-becken und 3 Toiletten -- ohne Schamwände. Was sich hier nach dem Wecksignal abspielte, war mehr als nur eklig. Trotzdem zog es mich Nacht für Nacht in diesen widerwärtigen Raum, wo ich mich voller Leidenschaft bäuchlings auf dem Boden ausstreckte und verheißungsvoll in mein zusammengefaltetes Handtuch biss.
Als vermeintlicher und sogenannter "Umfaller" war ich bei meinen Mitgefangenen verhasst, musste dann aber auch nicht viel Überzeugungsarbeit leisten, bis sich eine Handvoll von ihnen zwei Wochen lang -- Nacht für Nacht -- über mich knieten. Und das nicht nur wegen meiner unter ihnen verteilten Einkaufs--Wertmarken. Egal -- dass sie nach ihrer Knochenarbeit in dieser räumlichen Enge noch kitschige Wandzeitungen für ihre sozialistische DDR--Heimat bastelten, dachten sie in Wirklichkeit genauso wie ich.
Dann war es geschafft. Ein "Anscheißer" wurde ausgewürfelt, der einen Paketschein bekam, nachdem er mich bei den Wärtern denunziert hatte. Wie einen Lumpensack schleiften mich diese Sadisten über die Treppen bis in den Keller, wo sie mir mit ihren Stahlmurmeln besetzten Gummiknüppeln die Haut vom Rücken runterschlagen und dabei immer wieder wissen wollten, wer mich tätowiert hat...?
Es war herrlich. Blutverschmiert und grinsend genoss ich meinen Triumph und blieb dabei, dass ich mich selbst tätowiert habe. Vielleicht hätten sie mich -- blind vor Wut -- totgeschlagen, wenn ich nicht bereits mit Gelbsucht infiziert gewesen wäre und wie ein Reiher kotzen musste, wobei ich ihnen gleichzeitig meinen grenzenlosen Hass entgegenspie.
Danach kam das böse Erwachen -- weil sie mich ins Haftkrankenhaus Leipzig--Meusdorf fuhren und meine "staatsfeindliche Hetze sowie Verunglimpfung staatlicher Symbole"-- Tätowierungen, operativ entfernen wollten. Ich weiß nicht, ob mich mein Hungerstreik -- oder mein lieber Vater, der Himmel und Hölle in Bewegung setzte -- oder mein Großonkel in Saarbrücken -- der sich an Amnesty International wendete -- oder was sonst -- vor meiner Enthäutung bewahrt hatte.
Diese Tätowierungen waren für die DDR gedacht. Bei halbwegs sommerlichen Temperaturen wäre ich mit freiem Oberkörper umhergelaufen. Damals, als 26-jähriger junger Mann hätte ich das noch gekonnt und ohne ein einziges Wort zu sagen "staatsfeindliche Hetze" betrieben. Außer meinem Rücken war ja auch mein linker Oberarm mit -- Lieber Tot als Rot -- und einer eindeutig DDR-staatsfeindlichen Darstellung tätowiert.
Nach meinem überraschenden Gefangenenfreikauf am 10. Februar 1978, drei Tage nach meinem 26. Geburtstag und meinem Abstecher zum Strandbad Wannsee, riefen mir ziemlich einfältige und junge Mädchen "Nazi" hinterher, worauf ich schnell mein T--Shirt wieder anzog.
Sie konnten sich nur an dem -- Bundesadler -- auf meinem linken Schulterblatt gestört haben, über dem -- Deutschland -- und darunter -- Meine Heimat -- steht. Mein großes Rückenbild können sie auf diese Entfernung nicht wirklich gelesen haben und wenn, hätten sie es eh nicht verstanden, welche Schmerzen und wieviel Leid ich deswegen freiwillig ertragen hatte.
Über dem die Freiheit in einem Sarg zu Grabe tragenden Sensenmann -- steht in rotfarbig abgehobenen Buchstaben -- die in der DDR damals jedermann verständliche Botschaft, mit der ich diese allmächtige Sozialistische Einheitspartei Deutschlands "verunglimpfte". Ich hatte genügend Zeit mir diesen Spruch auszudenken und ihn mit denen im Halbdunkel meiner Isolationshaftzelle über meine Hände und Arme krabbelnden Spinnen--Gefährten, Stunde um Stunde, Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat "auszudiskutieren".
Noch schlimmer als Schlafentzug sind fehlende Worte. Während sich die Häftlinge auf den Arbeitskommandos den Hintern mit Zeitungspapier abwischen mussten, gab es in der Isolationshaft nur graues Toilettenpapier. Keine Briefe, keine Zeitungen, keine Gespräche und außer monotoner Stille absolut nichts. Und so unterhielt ich mich mit den behutsamst eingefangenen Spinnen -- denen ich zuflüsterte -- was später über meinem Sensenmann eintätowiert zu lesen sein soll.
Der Staat wo das GrunDrecht nicht existieRt
und unter dem
Sarg auf dem
Freiheit steht
Spielt für mich sEin Lied vom ToD
Selbst nach dieser Gummiknüppel--Attacke und blutverschmiert verstand der hinzugekommene Anstaltsleiter sowie überzeugtes SED-Mitglied -- meine eindeutig provokante Botschaft sofort. Am liebsten hätte er mir "Distel auf der sozialistischen Wiese" nicht nur eigenhändig die Haut vom Körper gezogen -- sondern auch mich gleich mit -- herausgezogen. Diesen Oberstleutnant und auch die DDR sowie die SED gibt es nicht mehr! Aber was ist mit diesem Grundrecht? Konkret dem -- Justizgrundrecht -- Herr Bundesverfassungsgerichtspräsident Prof. Dr. Harbarth, das gemäß der Artikel 101 -- 104 GG "... faire Verfahren garantiert"?
Das gibt es doch noch -- und warum halten Sie sich nicht daran?
Sie sind kein politischer Scharlatan -- Sie sind weitaus schlimmer!
Und damit habe ich das Wichtigste gesagt und bedanke mich noch einmal für Ihr Interesse. Ich hoffe Sie auch kurzweilig unterhalten zu haben und möchte Sie endgültig abschließend, noch einmal auf meinen aktuellen Tatsachenroman -- Das Vertuschungssyndikat -- hinweisen. Dort kommt mein trotz allem mir noch immer innewohnender Humor nicht zu kurz.
Manfred G. Meyer
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