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Die doppelte Vertuschung der 1984 – 1986 staatsgenehmen Mord- sowie Terror- Serie durch das Bundesverfassungsgericht 2008 und 2023 unter diesen zwei Aktenzeichen: 2 BvR 878/08 – 1 BvR 465/23

  • Manfred G. Meyer
  • vor 3 Stunden
  • 28 Min. Lesezeit

Am 13.11.1985 reiste der hochrangige BGH-Bundesanwalt Bruno Jost extra von Karlsruhe zu dem BKA in Meckenheim, um den „Kronzeugen“ der Westberliner Staatsanwaltschaft Herrn Manfred G. Meyer zu instruieren: was nicht passieren darf – ist nicht passiert!“. Ende Februar desselben Jahres war Meyer bei der exillibyschdeutschen Terrororganisation-Borkan ausgestiegen, die von Westberlin aus eine blutige Spur quer durch Europa gezogen hatte. Und das mit der aktenkundigen Unterstützung durch deutsche Polizeibehörden. Beispielsweise bei der amtlichen Vertuschung der Urheberschaft von Borkans konterkarierten Handgranaten-Anschlags im Bonner Regierungsviertel vom 10.10.1984. Diese in Bonn bereits abends so gut wie aufgeklärte Straftat verschleierte M. Meyer dann am nächsten Vormittag in Westberlin mit der durch und durch korrupten – Kriminalpolizei Führungskraft Herrn Jorgan…

 

Als Gegenleistung für größtmögliche Strafnachlässe und beispiellose Hafterleichterungen einigte sich Bundesanwalt Jost mit M. G. Meyer „zum Schutz der Staatsräson“ auf dessen Schweigen vor Vertretern der Presse. So sollte der Haftverschonte zu „Vernehmungen“ beim BKA weilende Meyer dem stern-Redakteur Wilfried Krause verheimlichen, dass er den Plastiksprengstoff für drei Bombenanschläge in London sowie die Pistole für die geplante Erschießung der englischen Polizistin Yvonne Fletcher besorgte. Diese Anschlagsserie erfolgte vor der Ermordung jener erst 25-jährigen Y. Fletcher am 17.04.1984. Das Besorgen mehrerer Waffen und des Sprengstoffs sind in M. Meyers BStU-(Stasi)-Akte vermerkt. Herr Jost wusste, dass sich Meyer im Februar 1984 an die Ostberliner Staatssicherheit gewandt hatte, um leider erfolglos die heimtückische Tötung von Frau Yvonne Fletcher zu verhindern.


Der nach Manfred G. Meyers staatsanwaltschaftlich genehmigter Informations-Reise mit W. Krause am 22. März 1986 erschienene stern erwähnte mit keiner Silbe diese erschossene Londoner Polizistin.

Nach seinem Ausstieg bei Al Burkan, vom stern Borkan genannt, was zu Deutsch der Vulkan heißt, war Meyer durch Scotland Yard-Beamte zu dem Mord an Frau Fletcher befragt worden. Das geschah jedoch in der Westberliner obersten Polizeidirektion zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität in der Keithstraße 30. In derselben Dienststelle saßen in leitenden Funktionen Al Burkans Unterstützer und Helfershelfer. Unter deren Druck konnte sich M. Meyer vor Scotland Yards-Beamten an nichts mehr erinnern und heuchelte wie erneut von Herrn Jorgan angewiesen – den ahnungslosen Mitläufer.

 

Hiervon verriet er W. Krause kein Wort, der trotzdem seine stern-Story „Waffen für Borkan“ reißerisch aufmachte. Über zwei Seiten war der mit seinem vorher noch gezogenen Revolver auf dem Kopfsteinpflaster liegende libysche Botschafter Ammar Taggazi abgedruckt, der mit einer von Meyers 1983/84 nach Rom gelieferten Walther-Pistolen nebst Schalldämpfern am 21.01.1984 erschossen worden ist.


Mitte März 1986 wollte der bekannte „Mafia-Jäger“ Richter Giovanni Falcone M. G. Meyers Waffenlieferungen in die italienische Hauptstadt aufklären, wozu Manfred Meyer vom BKA in Meckenheim und Herr Falcone aus Italien nach Westberlin geflogen sind. Unter der Regie des Staatsschutzes verkam M. Meyers geplante Vernehmung zur Kriminalposse – was wie alles hier behauptete – aktenkundig und überprüfbar ist. 

                              

Nach der vom Staatsschutz auf einem Italo-Ausstellungsstand der ITB inszenierten dienstlichen Schmierenkomödie musste Manfred G. Meyer laut der Anordnung des Berliner Staatsanwaltes C. M. Boehm seine Kölner Unterkunft verlassen und sofort in sein „geheimes Zeugenversteck“ im bayerischen Geiselbach reisen. Dieses verschlafene Nest wurde für M. Meyer zu einem nervenden Albtraum, als eine Woche darauf der stern erschien und ihn neben seinem Bild als „unermüdlicher Waffenbeschaffer für Terroristen…“ beschrieb.

 

Die törichten Debatten mit der zu Meyers Vertreibung aus ihrem Kaff formierten „Geiselbacher- Bürgerwehr“ ließ ihn eher erleichtert in den direkt vor seinem „geheimen Zeugenversteck“ geparkten, feuerroten 450er Mercedes von Mohammed Ashur steigen. Zuvor hatte Ashurs Begleiter Herrn Meyer seinen unter der Jacke in einem Halfter steckenden großkalibrigen Revolver gezeigt, was die Situation noch aberwitziger machte. So schwachsinnig handeln keine Entführer. Gleichwohl ließ sich Meyer zu dem 60 Km entfernten Flughafen Franfurt am Main chauffieren. Hier spielte der gegen StA-Boehms gerichtliche Haftverschonungsauflagen verstoßende Manfred G. Meyer vor diesem Al Burkan-Mann M. Ashur die Rolle seines Lebens und verriet ihm berechnend das mörderische Doppelspiel von Hilmar Hein.

 

M. G. Meyer war fast sieben Jahre insgeheim die rechte Hand und engster Vertrauter des Westberliner Bauunternehmers Hein gewesen, der nicht erst seit seiner Inhaftierung vor einem Jahr im März 1985 für Schlagzeilen sorgte. 1982 schrieb die Bild-Zeitung: „Berlin hat einen Wahnsinnigen mehr“, weil Hein ein von seinem Geschäftspartner, dem Schah von Persien 1976 erworbenes RIVA 2000 – ein speziell fürs Mittelmeer gebautes Rennboot mit 1050 PS – in Westberlin zu Wasser gelassen hatte. Oder als sich dieser exzentrische Autosammler 1983 auf der Frankfurter IAA für sagenhafte 800. 000,- DM einen amerikanischen Supersportwagen Vector W 2 kaufte, was ein straßentauglicher 600 PS Prototyp war. Und so oder so erregte bei dem angelernten Drogeristen Hilmar Hein eigentlich fast alles Aufsehen.  

                                                                                                                          

Nach seinem Gefangenenfreikauf 1978 aus der DDR und noch während seiner Anwerbung durch die CIA freundete sich der von H. Hein hereingelegte M. Meyer mit diesem spleenigen Multimillionär an. Ohne sein Wissen half ihm dieser noch naive Ostdeutsche bei ihrem ersten gemeinsamen Millionenbetrug an der Stößenseebrücke, dem weitere folgten. Dabei hätte der Inhaber der größten Westberliner Gerüstbaufirma das gar nicht nötig gehabt. Hilmar Heins Firma rüstete fast alle Senats-Bauten ein und nach dem Sturz des Schahs florierten seine illegalen Nahostgeschäfte mit Libyens Diktator Oberst Muammar al Gaddafi weiter. Trotzdem absolvierten Hein und Meyer „einen wahren Marathon durch das Strafgesetzbuch…“, wie es eine große Tageszeitung formulierte.


Ihr ungekröntes Meisterstück war ein 4. 000. 000,- DM Subventionsbetrug, für den Meyer mit einem von H. Heins LKWs westdeutschen Schrotthändlern defekte Plastikverarbeitungs-maschinen abkaufte. In der auf Hilmars Gerüst-Lagerplatz zusammengeschusterten Fabrikhalle entstand so die „Recyclingfirma Replast“, die außer diesen ergaunerten 4 Millionen natürlich nix produzierte. Versteckt platzierte Tauchsieder ließen hier und da Wasserdampf aufsteigen. Auf Campingkochern schmelzendes Plastik sowie überall aufblinkende Lämpchen verbreiteten die perfekte Illusion eines funktionierenden und zukunftsorientierten Recyclingunternehmens. Das tatsächliche Problem war es, die fachmännisch zusammen geschraubten und imponierend metallicgrün lackierten Schrottmaschinen früher oder später plausibel verschwinden zu lassen, bevor ihre weitaus kompliziertere Millionenbetrügerei aufflog. 

 

So kam es einem Geschenk des Himmels gleich, als sich Heins früherer und jetzt in den USA lebender libyscher Geschäftsfreund, Mister Rageb Zatout im Spätsommer 1983 an Hilmar erinnerte. R. Zatout hatte seinen ehemaligen Chef Oberst Gaddafi um hunderte Millionen Dollar betrogen und da er dieses Geld nicht zurückzahlen konnte – oder wollte, entschied er den Oberst ermorden zu lassen. Natürlich nicht einfach so, weshalb Mister Zatout zur „Befreiung des durch Gaddafi unterdrückten libyschen Volkes, seine Freiheitsfront Al Burkan“ gründete. Und weil dieser designierte libysche Staatschef R. Zatout genau wusste welche goldene Nase sich H. Hein an Oberst Gaddafi verdiente, köderte er Hilmar mit 10 Millionen Dollar, was umgerechnet zwar 30 Millionen Mark – aber für Hein nur Peanuts waren. Auch Mister Zatouts Angebot der Handelsbeauftragte seiner neuen libyschen Regierung zu werden, überzeugte Hilmar – den Westberlins Tunten in der „Wu Wu“- Bar  Hilmchen – nannten, nicht wirklich richtig.

 

Selbstverständlich wollte dieser betrügerische Nimmersatt aber die 10 Millionen Dollar haben und auch noch die gleich in der Nähe für 2 Millionen DM preisgünstig zum Kauf angebotene mächtige Industriehalle. Dort, wo Hilmchen ein Söldner-Ausbildungscamp für seinen in Libyen zum Einsatz kommen sollenden Killertrupp errichten sollte, ließ er Ende 1984 von Manne Meyer die tonnenschwere „Replast wegzaubern“. Und das durch einen 940. 000,- DM Versicherungsbetrug zum Nachteil der Allianz. Der Geldgeber für den Kauf dieser Halle, der in London lebende Mister Ali Giahor und Mister Rageb Zatouts Vertrauter, war nicht Hilmars erstes „Replast“-Mordopfer. Während eines von Heins London Besuchen wurde Giahor Mitte August 1984 in seiner Wohnung erschossen. Davor hatte er Hilmar nach dem Besuch der besagten Halle ein letztes Ultimatum gesetzt, das Ausbildungscamp bis Ende August fertig zu stellen. Die neben Giahor gefundene Mordwaffe wurde beim BKA eindeutig Al Burkans Umfeld zugerechnet. Selbst der von der Kripo ermittelte Verkäufer gestand ein, diese Pistole wenige Monate vorher an Hein direkt verkauft zu haben. Für den mit Westberlins Innensenator Heinrich Lummer eng befreundeten Untersuchungshäftling H. Hein war dieses Tötungsdelikt noch längst nicht aus der Welt.

 

Auch nicht für Meyer. Inmitten der um ihn umherhastenden Fluggäste erzählte er Mohammed Ashur auf dem Frankfurter Airport abgefeimt, dass Hein in Begleitung des Mossad-Mannes Moshe Ben Ari den überrumpelten Mister Ali Giahor erschossen hatte, worauf Ashur einen Nervenzusammenbruch erlitt. Statt dem wie Meyer in Westberlin lebenden und offensichtlich mitgenommenen Exillibyer eine kleine Verschnaufpause zu gönnen, redete M. G. Meyer ununterbrochen auf seinen ehemaligen Al Burkan-Weggefährten ein. Ohne jede Umschweife verriet er, warum Hein einst Mister Zatouts über Tunesien nach Libyen eingedrungenes Killerkommando über seine persönlichen Kontakte an Oberst Gaddafi verraten hatte. Dass der Oberst daraufhin Anfang Mai 1984 alle gefangen genommenen 19 noch jungen Al Burkan-Kämpfer in einem Fußballstadion öffentlich und bestialisch hinrichten ließ, wusste M. Ashur ja selber. Angeblich befand sich unter den zutiefst barbarisch in Reih und Glied nebeneinander aufgehängten Legionären ein Bruder Ashurs, weshalb sich dieser verzweifelte Libyer nun herzzerreißend jammernd an Manfred Meyer klammerte und ihn zu seinem „Bruder“ erklärte. Listig hatte sich Meyer kurz vorher als M. Ashurs alter und demnächst neuer sowie zu frei erfundenen und absolut unrealistischen Topkonditionen Kokain-Dealer angeboten.

                                                                 

M. Meyer wusste weder, wer M. Ashur sein „geheimes Zeugenversteck“ verraten hatte, noch weshalb er nun auf der Stelle nach Berlin fliegen sollte und genau genommen wusste Meyer überhaupt nichts. Erst nach einer Woche im Westberliner „Astoria“ schenkte ihm Ashur am Vormittag des 4. April 1986 reinen Wein ein: dass heute Abend entweder im „Las Vegas“ in der Bundesallee oder im „La Belle“ in der Hauptstraße eine Bombe hochgehen sollte. Für diesen Anschlag hatte Mister Rageb Zatout bereits vor mehr als zwei Jahren 450. 000,- DM auf Heins Konto bei der Bank für Gemeinwirtschaft überwiesen. Die entsprechenden Bank-Belege sowie die in diesem Zusammenhang am 7. und 10. Februar 1984 ausgestellten zwei jeweils 5. 000. 000,- DM BfG-Barschecks-Kopien, sind in M. Meyers Strafakten abgeheftet.

 

Damals sollte das Berliner „Amerika Haus“ mit einer Panzerfaust beschossen werden – nachdem vor Gaddafis Botschaft in Bad Godesberg zwei Handgranaten explodiert wären, um diesen anknüpfenden Berliner-Anschlag Oberst Gaddafis „entrüsteten Anhängern“ –anschaulich unterstellen zu können. Etliche Zeugenaussagen bestätigten diese Hinterlist, von der eigentlich auch Staatsanwalt Detlev Mehlis, der spätere „La Belle“-Chefermittler gehört

aber dann wohl wieder vergessen – haben musste. 

 

Diesmal sollte allerdings der Hauptbelastungszeuge gegen Hilmar Hein gleich mit in die Luft fliegen. H. Hein war erst einmal n u r wegen seines „Replast“-Betrugs zu zweieinhalb Jahren verurteilt worden und saß nach wie vor in der Moabiter U-Haft. Nach der an Meyer raffiniert eingefädelten, aber durch M. Ashur letztendlich vereitelten Ermordung, hätte der Multimillionär Hein – Meyer als Stasi-Top-Spion hinstellen und sich nach all seinen Geheimdienstgeschichten über M. Meyer glaubhaft entlasten können. Hilmars Räuberpistolen wären in der Keithstraße 30, beim Staatsschutz und dem BKA höchstwahrscheinlich auf viele offene Ohren gestoßen und hätten dem Kriminalfall Hilmar Hein eine völlig neue Wendung gegeben...

 

Meyer ist für die Herausgabe der von ihm auf einem LKW-Dreiachsanhänger versteckten „Replast“-Schrottmaschinen von StA-Hockenholz per Handschlag „freigesprochen“ worden. Davor hatte ihn Herr Jorgan mitsamt seinem im Turnschuh steckenden 22er-Revolver quer durch die U-Haft geführt, während M. Meyer auf seinem Weg zu Staatsanwalt Hockenholz, zuerst in der U-Haft und dann im Kriminalgericht-Moabit, vor Angst Blut und Wasser schwitzte. Dieser locker in eine Zigarettenschachtel passende Revolver war nämlich eine scharfe Waffe, die Meyer üblicherweise zur Sicherheit in seinem Schaft trug und nun einfach nicht losbekam. Ein Elefant in einem Porzellanladen hätte sich nicht halb so tollpatschig angestellt, aber ganz bestimmt rettete M. G. Meyer seine mitunter unbedachte Art das Leben und dass er überhaupt noch lebte - war ein einziges Wunder.


Anhand der 2008 und 2023 durch das Bundesverfassungsgericht zwar „zur Kenntnis genommenen“, aber nachweislich unterdrückten Westberliner Staatsschutz- und Ostberliner Staatssicherheits-Akten lässt sich zweifellos nachvollziehen, dass M. Meyer den für ihn von Amtswegen zuständigen Staatsschutz mehrfach telefonisch vor einem direkt bevorstehenden Berliner Bombenanschlag gewarnt hatte. Seit mehr als einem Jahr ermittelte der Staatsschutz gegen Al Burkan und begleitete seit Mai 1985 Meyers Vernehmungen beim BKA.


Bereits nach Manfred Meyers erstem Anruf hätten diese detailliert informierten Staatsschützer tätig und wie von Meyer selber erbeten, den sich verbotenerweise in Westberlin aufhaltenden "Haftverschonten", unter einem Vorwand in den "Terrassen am Bahnhof ZOO" festnehmen müssen. M. Meyer stand in dieser Mitropa-Bahnhofsgaststätte unter Bewachung von Ashurs Leuten und durfte an diesem Freitag nur "nach Holland telefonieren", um seinen angeblich am Montag in Amsterdam stattfinden sollenden Kokain-Deal vorzubereiten...


Dieses drei Menschenleben und mehr als zweihundert Schwerstverletzte geforderte staatliche Schurkenstück, lässt sich hier nicht mit wenigen Sätzen verständlich auseinanderklamüsern.


Wenige Stunden vor dem „La Belle“-Bombenanschlag flüchtete M. Meyer in Panik zur Stasi nach Ostberlin und danach in das zehn Tage später durch die US Air Force bombardierte Tripolis. Nach seiner Rückkehr in das geteilte Berlin geriet er in M. Ashurs Hinterhalt – aus dem heraus er erneut nach Ostberlin floh und dort seinen Ohren nicht traute. In dem Bungalow

ähnlichem Stasiobjekt „Linde“ nahm ihn MfS-Minister Erich Mielkes Spionageabwehrchef Generalleutnant Kratsch kumpelhaft beiseite und machte ihm Vorwürfe wegen seiner sechs Stasitreffen vor zwei Jahren: „Mensch Kleener, hättest du das meinen Leuten damals nicht besser erklären können...“. Sein eigenes Versagen notierte das MfS nicht, dafür aber die ihm Anfang1984 verratenen Waffen- und Sprengstofftransporte über die DDR-Transitstrecke. 

 

Meyers Internierung vom 30.04. bis zum 01.05.1986 ist in seiner BStU-(Stasi)-Akte vermerkt. Danach charakterisierte GenLt Kratsch Manfred G. Meyer – Stasi-Deckname „Cheops“, als einen „Saboteur, Waffenhändler, Terrorist, Kollaborateur und feindliches Element“. 2016 bezichtigte das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales Manfred Meyer: „dem DDR-Unrechtssystem Vorschub geleistet zu haben…“. Die betreffenden Vertuschungspraktiken durch das Berliner Verwaltungsgericht (2020), das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (2023) und das Karlsruher Bundesverfassungsgericht (2023) sind am Schluss konkretisiert. 

 

Direkt nach Meyers Rückkehr in Westberlin wurde sein Lebensretter und Todfeind M. Ashur, den er weder in Tripolis an die Libyer noch bei der Staatssicherheit verraten hatte, auf dem Parkplatz des Ostberliner Ausflugslokals „Zenner“ mit einem Kopfschuss in seinem Auto quasi hingerichtet. Mit diesem Mord erpressten Staatsschutz-Kriminaldirektor Peter Preibsch und der „La Belle“-Chefermittler Staatsanwalt D. Mehlis den vorsorglich inhaftierten M. G. Meyer, ein Schweige-Gelübde hinsichtlich seiner Verstrickungen in diesen „La Belle“-Bombenanschlag abzulegen. Nach langem Zögern zugestimmt entließ man M. Meyer nach drei Monten wieder mal aus der U-Haft.

 

Im April 1987 berichtete dann DER SPIEGEL. In der Story: „Hilmchen nimmt ein Näschen – ein Jahrhundertfall der Berliner Kriminalgeschichte…“, stand echt nichts Weltbewegendes. Das wollte der stadtbekannte Gewerkschaftler, Autor und Filmemacher Rainer K. G. Ott 1995 ändern. Mit Meyers erforderlicher Unterschrift besorgte er sich dessen 188 prallgefüllte Gerichtsaktenordner und begann diese zehntausenden Vernehmungsseiten zu durchforschen. Es war eine Sisyphusarbeit, bis der investigative Journalist Ott in den Staatsschutz-Akten fündig wurde und Hauptkommissar Spielmanns Notizen zu M. G. Meyers Warnanrufen vor diesem „La Belle“-Bombenanschlag fand. Gleichsam seiner SFB-Doku „Mahagonny an der Spree“ –„der politischen Hygiene wegen“ – bedrängte dieser SPD-Strippenzieher Rainer K. G. Ott Herrn Manfred G. Meyer mit ihm gemeinsam sein Buch zu schreiben.   

 

Wie mit Bundesanwalt Bruno Jost vor zehn Jahren ausgehandelt, hatte Meyer insgesamt ein Jahr in der U-Haft verbüßt, ungeachtet seiner zahlreichen Waffen- und Kokain-Delikte ein Jahr im Freigang verbracht und den Rest seiner dreijährigen Freiheitsstrafe auf Bewährung ausgesetzt bekommen. Noch weniger Strafe wäre hochgradig unanständig und selbst Meyer nicht ganz geheuer gewesen. Er war entschieden mehr als nur außergewöhnlich gut gefahren und wollte sich im Nachhinein gegenüber der Staatsanwaltschaft nicht undankbar zeigen.

 

Da zwischen Schreiben und Veröffentlichen aber ein sehr, sehr weiter Weg liegt, ließ er sich überreden unter dem Arbeitstitel:„Gaddafi, Koks und Knaben – ein CIA-Mordkomplott“ ein Buch zu schreiben. Noch dazu wo es diesen überaus solventen Förderer Fred Wolter gab – der K. G. Ott und M. G. Meyer äußerst zufrieden stellend finanzierte.

 

Das Schreiben mit all seinen Höhen und Tiefen bereitete Meyer irgendwann sogar richtigen Spaß, wenn da nicht der Staatsschutz gewesen wäre. Ständig wurde er irgendwo in Berlin von mysteriösen Gestalten bedrängt, die ihn heimlich daran erinnerten, dass ihm nach dem „Replast“-Versicherungsbetrug sein IIer-Führerschein abgenommen wurde und er seit zehn Jahren ohne Pappe führe. Es war M. Meyers letzter Nervenkitzel, den er nicht aufzugeben gedachte. Egal wie oft ihm diese mystischen Typen auch zuraunten, dass die Ermittlungen im Mordfall Mohammed Ashur noch nicht eingestellt sind, was hauptsächlich von seinem weiteren Kontakt mit Herrn Ott abhängt. Tierisch genervt, aber keineswegs eingeschüchtert, beherzigte Meyer ihre unüberhörbaren Drohungen und fuhr ab sofort mit seinem Auto zumindest nicht mehr direkt zu Rainer Ott. Dafür kam K. G. Ott dann wieder mal zu ihm, um ihm freudig mitzuteilen, dass seine Verhandlungen mit dem Münchner Heyne-Verlag für M. G. Meyer erfolgreich verliefen. Überdies wollte der Drehbuchautor, Regisseur und Redakteur Rainer Ott – M. Meyers Buch nur noch redigieren, um die brisante Thematik nach der Veröffentlichung „journalistisch sauber“ aufarbeiten zu können.

 

Es klang hervorragend, was der quietschfidele Ott im Kreise seines SFB-Filmteams am Stuttgarter Platz Manfred Meyer erzählte. Die Cheflektorin des Münchner Heyne-Verlags war in Berlin gelandet, um am nächsten Tag mit K. G. Ott ein SFB-Feature über den Bestseller-Autor John Grisham zu drehen. Danach würde er dann mit ihr das rechtzeitig fertig überarbeitete Skript „Gaddafi, Koks und Knaben – ein CIA-Mordkomplott“ besprechen, wobei laut seinen Worten: „der angehende Autor Manfred G. Meyer“ selbstverständlich mit zugegen sein sollte.  

M. Meyer hatte in seinem bewegten Leben schon so einiges erlebt, aber noch nie, dass ein fünfzigjähriger, gesunder Mann einfach über Nacht in seiner verschlossenen Wohnung stirbt. Die Ermittlungen zu Otts plötzlichem und völlig überraschendem Tod führte diese schon erwähnte Dienststelle in der Keithstraße Nr. 30. Rainer Otts Nähe zu dem Bordellbetreiber, dem einstigen Auftragskiller "Al Burkans", dem V-Mann des Staatsschutzes und über sich selbst vor Gericht sagenden: "aus der Mülltonne zu kommen...", Dieter Harbecke - der "Boss", war Rainer K. G. Ott definitiv zum tödlichen Verhängnis geworden.


Zwei Jahre später kontaktierte der US-amerikanische Journalist John Goetz M. Meyer, weil er einen Film über die erschossene Polizistin Yvonne Fletcher drehen wollte. Erschrocken lehnte Meyer ab, bis Goetz ihm zwei Seiten seiner auf verschlungenen Wegen in die USA gelangten „Allied Forces“-Stasi-Akten aushändigte. Mehr als 11 Jahre nach der Ermordung Mohammed Ashurs konnte M. Meyer nun zweifelsfrei beweisen, dass er zur Tatzeit von Ashurs Erschießung in Ostberlin – bereits seit einigen Stunden zurück in Westberlin gewesen ist. Wenn auch zurückhaltend äußerte er sich daraufhin vor der Kamera, dieser zeitgleich sowohl in England als auch in der ARD ausgestrahlten Panorama-Dokumentation: „Tod einer Polizistin – wie Berliner Ganoven internationale Politik machen“.


Meyers Filmauftritt nachfolgende und protokollierte Morddrohung bei seiner Vernehmung im LKA - erneut durch Scotland Yard Beamte – im Beisein mutmaßlich eingeweihter Staatsschutz-Komplizen, beschreibt er in seinem aktuellen Tatsachenroman  „Das Vertuschungssyndikat“ etwas ausführlicher.

 

Leider ist nirgendwo in den Akten die Häme von Staatsschutz-Kriminaldirektor Peter Preibsch notiert, mit der Meyers Saufkumpan auf den Tod des Mafiajägers-Richter Falcone reagierte. Am 23.05.1992 hatte die Mafia unter der Autobahn A29 bei Capaci in einem Drainagerohr 500 kg TNT-Sprengstoff deponiert und ferngesteuert gezündet. Falcone und seine Frau sowie drei Leibwächter sind bei diesem Bombenanschlag getötet worden. Wieso erwischt es immer die Falschen? Anders als Peter Preibsch und Konsorten war der vom Staatsschutz ausgetrickste Giovanni Falcone ein aufrichtiger Kriminalist und echter Jurist im Kampf gegen die organisierte Kriminalität und kein politischer Scharlatan so wie Sie, Werter Herr Bundesverfassungs-gerichtspräsident Prof. Dr. Harbarth – Dazu im Schlussteil mehr. 

 

Ende 2001 hatte der im Berliner Handelsregister eingetragene Manfred G. Meyer mit seinem Geschäftspartner, dem sehr erfolgreichen Steuerberater und angesehenen Kassenwart der Weddinger SPD Fred Wolter, nach einem fast dreijährigen Kraftakt – ihre Internet M.G.M. Entertainment GmbH nahezu fertig gestellt. Es fehlten nur noch die preiswert für 100. 000,- Gulden in Holland gekauften 48 Live-Streaming-Kameras, die in Deutschland medientech-nisches Web-Neuland waren.


Wolter und Meyer kannten sich bereits seit Ende der 70er Jahre und waren seitdem befreundet. Nach seinem Aus bei Hein sanierte M. Meyer F. Wolters Mehrfamilienhäuser im Arbeiterbezirk Wedding, wo er Fred über mehrere seiner Häuser ein 460m² großes Penthaus errichtete. Das war längst nicht der einzige Spleen von Millionär Fred Wolter, der sich aber keineswegs mit H. Hein vergleichen ließ. Abgesehen von seiner genauso verweichlichten Art.

 

Fasziniert von Meyers in Thailand am Strand erzählten „Abenteuergeschichten“ kam Wolter eines Tages auf die Schnapsidee mit dem Buch. Wie eine ätzende Nervensäge bedrängte er M. Meyer, sein Buch zu schreiben, bis der sich von ihm überreden ließ. Es blieb ein immer mal wieder aufflammendes und über die Jahre kostspieliges Hobby, bis Fred wie schon erwähnt – 1995 seinen renommierten SPD-Parteifreund und zu Beginn der chaotischen 90er-Wendejahre auch skrupellosen Betrugskomplizen-Rainer Ott um Mithilfe bat.


Nach K. G. Otts mysteriösen Tod gerieten Meyers in Wolters Safe aufbewahrten Staatsschutz-Notizen und die Kopie des von Ott redigierten Manuskripts irgendwann in Vergessenheit. Falls Steuerberater Wolter nicht seinem „schönen Geld“ nachtrauerte, dass er Rainer K. G. Ott für dessen Akten-Recherchen „mit beiden Händen in den Rachen geworfen“ hatte. Wobei Fred aber jedes Mal vergaß, dass er dem Herrn EMG-Filmdirektor K. G. Ott behilflich gewesen ist, SED-Vermögen zu unterschlagen, was gewaltig in die Hose ging und für Schlagzeilen sorgte.


Dieser als Finanz-Berater im Hintergrund agierende F. Wolter war mit großen finanziellen Verlusten und nur dem Schrecken davongekommen. Ende 1998 ereilte ihn der nächste Schock, nachdem ihm sein Arzt Leberzirrhose diagnostiziert hatte und diesem knapp 60-Jährigen eine höchstenfalls noch dreijährige Lebenserwartung vorhersagte. Der bislang auf seinen guten Ruf bedachte Biedermann pfiff auf alle Etikette, gründete mit M. G. Meyer ihre Internet-GmbH und nervte seinen Partner: „schnell noch nebenher sein Buch umzuschreiben…“.

 

Das von Ott redigierte Skript war Meyer zu schöngeistig und stinklangweilig, was Fred nicht interessierte. Ihm ging es nicht um den Inhalt, sondern ausschließlich darum, dass sein Name als Buch-Mäzen für die Nachwelt erhalten blieb. Es war bescheuert, aber völlig ernst gemeint. Der verkappte Schwule und auf 460m² allein lebende Fred Wolter war schon sehr sonderbar. Außer seinem verstockten, kaum Deutschsprechenden, thailändischen Altknaben Nit, der Fred wegen Geldgeschäften in der Hand hatte, katzbuckelte zudem seit 1979 das Fräulein- und ab Ende 2000 Frau Iris Kolle vor ihrem „Freddylein“.

 

Jene von Wolters 17 Angestellten hatte einen älteren Streifenpolizisten geheiratet, der seine rothaarige „Frau Gemahlin“ nach Feierabend aus dem über drei Wohnhäuser reichenden Großraumbüro abholte. Dieser angelernten Steuerfachgehilfin, begnadeten Meisterintrigantin, geschäftigen Möchtegernchefin, Masseuse sowie Gardinen-Aufhängerin, Mädchen für alles und zu Weihnachten Freds Familienersatz, ging M. Meyer hartnäckig aus dem Weg. Ebenso ihren mitunter in Uniform aufkreuzenden Ehemann, Herrn Kolle. Saß Meyer Frühabends vor Wolters Schreibtisch und Kolle gesellte sich zufällig hinzu, konnte er nicht einfach aufstehen und Freds Büro verlassen. So blieb er dann gezwungenermaßen sitzen und hörte mit Grausen, was diese nach Feierabend notorische Plaudertasche Herrn Kolle alles erzählte: mit Vorliebe, wie korrupt Berlins Polizei und ganz besonders die in der Keithstraße ist. Als Beweis seiner provozierenden Behauptungen verwies er auf die in seinem Büro-Safe liegenden „La Belle“-Staatsschutz-Notizen und das Skript: „welches Manne Meyer schon demnächst überarbeiten und anschließend  als d e n  kommenden Bestseller veröffentlichen“ wird – was aber nur Wolters Wunschdenken war. 

 

Meyer saß ab Mitte 2001 widerspruchslos daneben, ohne den todgeweihten Freund zum Schweigen zu bringen und ihn seiner Träumereien zu berauben. Fred sah nur noch müde aus, obwohl er neuerdings ziemlich lange Mittagsschläfchen hielt, während Manfred Meyer so gut wie keinen Schlaf mehr fand.


Zwei Stockwerke über Wolters Büro hatte M. Meyer mehrere Wohnungen zu einer „Big Brother WG“ zusammengelegt und eine Wendeltreppe eingebaut. Von dem 9 x 5 m großen Schwimmbecken direkt neben Freds 4-fach Tiefgarage, dem gut ausgestatteten Fitnessraum, der 200 m² großen Kellerbar mit Aktionsfläche und Showbühne, verliefen mehrere Kabel durch den Schacht von Wolters Privataufzug bis in den klimatisierten Serverraum. Knapp 60, überwiegend schon mit Modelverträgen ausgestattete und mindestens 18 Jahre alte Darsteller malten, schraubten und werkelten an allen Ecken und Enden. Natürlich nicht alle auf einmal, aber selbst ein Dutzend junger Burschen, die zwischen dem Elektriker, dem Fliesenleger, den Klima- und Computertechnikern und wem sonst noch alles hier umherwuselten, hielten Meyer gewaltig auf Trapp.

Alles in allem nutzte M.G.M Entertainment 13 Ein-, zwei-, drei- Zimmer-Wohnungen als Büro, Darsteller-Unterkünfte, eindrucksvolle Foto- sowie Internet-Chaträume und ein eigenes – ständig von Lärm erfülltes separates Treppenhaus. 


Es ging zu wie in einem Bienenstock, war ausnehmend stressig und unbeschreiblich schön, weil von morgens bis abends stets kräftig gelacht wurde. Selbst Fred, der hin und wieder mal reinschaute lachte herzhaft laut mit, was er ansonsten nicht machte. Der ehemalige leitende Finanzbeamte und gewiefte Finanzjongleur hatte sich bei seinem Wohnungsbau-Projekt in der Ofenstadt Velten im zweistelligen Millionenbereich verkalkuliert und war über Nacht „heillos verschuldet“. Irgendwann stellten die Steuerprüfer sein Büro auf den Kopf und das Finanzamt Wedding sperrte seine Geschäfts-, Privat- und sogar die Lohnkonten. Plötzlich schwebte das Damoklesschwert der Insolvenz über diesem angesehenen Steuerbüro-Wolter.

 

Meyers einige hunderttausende Mark verschlungene Internet-Firma würde das aber verhindern. Er besaß mündliche Lizenz-Zusagen von Beate Uhse, Hustler, Switch World und anderen, die seine äußerst aufwendig gestalteten Filmstudios und sein Konzept gut fanden und an einer Zusammenarbeit interessiert waren. Alle Partner verständigten sich auf fünf europäische sowie drei amerikanische Anbieter für monatlich jeweils 9. 000,- Euro bzw. 9. 000,- Dollar. Genau genommen besaß M.G.M. Entertainment die Lizenz zum Gelddrucken. Geld, das Wolter und Meyer momentan in ihrem Freundeskreis besorgen mussten und das sie mit den vereinbarten Zinsen mühelos zurückzahlen würden, wenn ihre Internetfirma lief.

 

Es lag nur noch an der Berliner Telekom, weshalb Meyer zu dem kompetenteren Anbieter Colt gewechselt war, der spätestens Mitte Januar 2002 die Kabel in Wolters Aufzugschacht verlegt haben wollte. Hoch bis zu dem Otis-Motorraum und dort zu der zum Rathaus Wedding ausgerichteten Richtfunkantenne.


Der Beginn von M. G. Meyers Internet-Präsentation war für Ende Januar – Anfang Februar geplant und bis dahin gab es noch etliche Dinge zu tun. Der große Billardtisch musste neu bespannt, weitere Kamera-Schwenkhalter montiert, zusätzliche Scheinwerfer angeschraubt und

ausgerichtet werden, was erst in einem Probetrieb wirklich Sinn machte. Schon deshalb konnte Meyer Ende November 2001 nicht mit nach Thailand fliegen, egal wie sehr ihn Fred auch dazu drängte. M. Meyer ließ sich nicht umstimmen, blieb diesmal hart und beging damit den verhängnisvollsten Fehler seines Lebens.


Anders als in Berlin, wenn Meyer mit diesem Hasenfuss Fred Wolter um die Häuser zog und der sein „liebes Mannilein“ völlig vergebens um: „.ein ganz, ganz kleines, ein winzig kleines, ein noch viel kleineres, ein klitze-klitze-kleines Schnäpperchen…“ anbettelte, hatte sich Wolter im thailändischen Pattaya die Kante gegeben.


Aus Freds Penthaus bis zu Meyers Chevy musste er den an Gelbsucht Erkrankten wie ein störrisches Kind erst in den Aufzug und dann auch noch in sein Auto schieben. Danach folgte eine Odysse durch die Krankenhäuser, bis der schwerstkranke Wolter den für ihn arbeitenden Familienclanobestehend aus drei Schwestern, einem Sohn und dem Streifenpolizisten Kolle, zu Neujahr an sein Sterbebett bestellte. M. Meyer stand innerlich feixend daneben, als sich Fred an der rothaarigen Iris Kolle rächte und Frau Kolle enterbte, weil sie Wolter einst gedroht hat, ihn in den Knast zu bringen.

Ihr Gesicht zur Faust geballt, erstarrte die sich über zwei Jahrzehnte für Fred krumm gemachte Intrigantin und wurde dann sogar von Meyer bemitleidet. Zumindest bis das durch Frau I. Kolle alarmgesicherte Großraum-Steuerbüro F. Wolter keine sechs Stunden später in Flammen stand. Wohlgemerkt in einem fünfstöckigen Wohnhauskomplex, in dem sich zum Zeitpunkt dieser schweren Brandstiftung kurz nach 23 Uhr – in dem einen von insgesamt sieben Aufgängen – Gott sei Dank nur 2 Dutzend Mieter und M. G. Meyer mit seinem Web-Designer befanden. 

 

Die anschließend folgenden Schilderungen sind dermaßen ungeheuerlich und unglaublich, dass auf den unter justizwillkuer-berlin.de in der Dokumentation veröffentlichten, kriminell manipulierten „Brandbericht/Strafanzeige Dir 1 VB 1/4   020102/0001-9“ hingewiesen wird.

Das verbrecherische Machwerk wurde von dem Berliner Staatsanwalt Henjes über drei Jahre unter Verschluss gehalten, obwohl dieser beispiellos korrupte Staatsdiener seine so genannten Ermittlungen bereits nach wenigen Wochen eingestellt hatte.

 

Ergänzend wird erwähnt, dass in dem „La Belle“-Mammutprozess nach mehr als vier Jahren am 13.11.2001 die Urteile gesprochen worden sind. Und nun  wenige Wochen später –am 02.01.2002 um 2.25 Uhr erscheint der Streifenpolizist Kolle in Uniform an dem noch schwelenden Steuerbüro Wolter und erzählt seinen zu dem Tatort geeilten „Kollegen“ aus der Keithstraße Nr. 30, wider besseres Wissen, wie „finanziell hochgradig erfolgreich“ das äußerst angesehene Büro ist. Das amtliche Nachlassverzeichnis vom 23.08.2002 weist ein Passiva von 22. 613. 585, 75 € aus.  Für jeden aufrichtigen Kommissar eigentlich ein Widerspruch, aber das nur der Vollständigkeit halber, weil diese dummdreiste und intrigante Irreführung auf der Seite 10 zuerst protokolliert worden ist.

                                                                                             

Dann berichtete Herr Kolle weiter: „… dass die Erbschaftsverhältnisse ungeklärt sind“, obwohl seine Schwägerin, I. Kolles Schwester, Doris Schneider, seit nur wenigen Stunden nach Nit`s zwei Dritteln, die ein Drittel-Erbin ist. Also die Mitinhaberin, der diese Kripo-Halunken aus der Keithstraße 30 den Tatort zur Absicherung und genauso unfassbar – den kompletten Inhalt aus Wolters Safe übergaben. Kolle wusste über diese in Freds Tresor liegenden Staatsschutz-„La Belle“-Notizen Bescheid. Wussten es seine um 2.25 Uhr sehr aufmerksam zuhörenden und nicht weniger kriminellen Kripo-Kollegen auch? Von dem intriganten Schurkenstück erfuhr Meyer jahrelang absolut nichts, obwohl seine Geschäftsunterlagen, Internet-Sicherheitskopien etc. ebenso in Wolters Safe gelegen hatten. Man versicherte ihm sogar von offizieller Stelle, dass der Tresorinhalt von der Staatsanwaltschaft noch immer überprüft würde.

 

Die Tage später durch den Untersuchungsrichter Graetz angemahnte Vermögensübersicht wurde auf Veranlassung von Oberkommissar Freundt aus der Keithstraße 30 nicht von der Polizei, oder einem Steuerfahnder, sondern von Frau Schneider höchstpersönlich angefertigt. Auch das darf man keinem redlichen Kriminalisten erzählen, um nicht für unzurechnungsfähig gehalten zu werden.

 

Der strafwürdig verfälschte Brandbericht bestätigt dieses amtliche Verbrechertum. Unter denen nachweislich von Meyer aus den Wohnungen herausgetrommelten Mietern befand sich auch eine Handvoll Kinder. Dafür interessierten sich die Kripo-Ganoven nicht, so wie sie auch nicht einen einzigen der Bewohner zu durchaus möglichen Beobachtungen befragten. Mein Gott, was für erbärmliche Lumpen sind Kripobeamte, die den Tötungsversuch an Kindern ignorieren, oder noch deutlicher gesagt – von Amts wegen unter den Teppich kehren.  

 

Dann berichtet Herr Kolle in seiner zweiseitigen Einlassung über: „einen gewissen Manfred Meyer, der nicht weiter beschäftigt wird und deshalb etwas mit diesem Brand zu tun haben könnte….“. KOK Freundt beschuldigte M. Meyer dann wenig später, diesen Brand gelegt zu haben, weil er nicht weiter als Hausmeister beschäftigt würde. Einen Anruf beim Amtsgericht wo Meyer als Geschäftsführer im Handelsregister eingetragen war, verweigerte der feindselige Oberkommissar: „weil M. G. Meyer hier schon früher nur Lügenstorys erzählt hätte…“.

 

Damit war klar, aus welcher Ecke der Wind weht. KOK Freundt hatte M. Meyers stark verrußte Internet-WG inspiziert und das unter Wolters Bürozimmer gelegene Schwimmbad bestaunt, obwohl das Löschwasser der Feuerwehr die abgehängte Decke in Mitleidenschaft gezogen hatte, dass sie erneuert werden musste. Das mit ungeheuerlichem Aufwand ausgeschachtete und betonierte Schwimmbecken hatte 350. 000,- DM gekostet, was für den selbstgefälligen Freundt wohl die übliche Annehmlichkeit eines Berliner Hausmeisters zu sein schien.  

 

Dieser Kripo-Schurke nahm Meyer sogar vorübergehend fest, weil der auf die Frage: wie die Täter das ausgeschüttete Benzin angezündet haben könnten, „mit einem Fidibus“ antwortete, was KOK Freundt allen Ernstes als „Täterwissen“ beurteilte und diesen Humbug genauso vermerkte. Bei der Gelegenheit konfiszierte Freundt auch M. Meyers Chevrolet-Tahoe, weil mit diesem SUV  e i n  Benzinkanister zu dem Tatort gebracht worden sein könnte, was sich kriminaltechnisch sicher herausfinden ließe…

 

Irgendwann war der Chevy irgendwie weg, obwohl Fred Wolter bei seiner polizeilichen Vernehmung im Krankenhaus noch ausgesagt hatte: „dass sein Zweitwagen – dieser von ihm nicht genutzte Chevrolet von Frau Doris Schneider auf die M.G.M. Entertainment GmbH überschrieben werden soll“.


Viel schlimmer war, dass diese Kripo-Verbrecher nach Wolters Tod am 11. Januar der Firma Colt ihre Montagearbeiten in dem Aufzugsschacht untersagten, weil der „Hausmeister Meyer“ nicht berechtigt gewesen sei, diesen Arbeitsauftrag anzuordnen. Und kein Kabel bedeutete auch keine Internet-Präsentation, während man M. Meyer mit dem verlogenen Hinweis: „auf die n o c h andauernden Ermittlungen“ unaufhörlich vertröstete und ihn sukzessive in den Ruin sowie eine schwere Depression trieb.

 

Mehr als einmal kämpfte Meyer damals ernsthaft gegen seine ihn selbst erschreckenden Gedanken an, sich eine Waffe zu besorgen, was für ihn ein Kinderspiel gewesen wäre. Nicht ohne Grund nannte man ihn früher in der Westberliner Unterwelt auch „Pistolen-Manne“, weil er j e d e ihm angebotene Walther PPK, Kal. 7,65mm auch zu Höchstpreisen von 2. 000,-DM und sogar noch darüber kaufte. Mister Rageb Zatout zahlte pro Pistole den zehnfachen Preis, natürlich nicht einzeln - sondern als Verrechnungseinheit - ohne Transportkosten usw. ...


Westberlins Loddels munkelten: "ob Hilmchen und Hein-Manne die Sowjetunion überfallen und

sich ihren Weg nach Moskau frei schießen wollten...". Sie hatten nicht die geringste Ahnung, dass sich dieses von ihnen verspottete "Hilmchen H. Hein" in Bangkok mit Ronald Reagans Sicherheitsberatern Oliver North und John Poindexter getroffen hatte und wer sonst noch alles zu Heins illusteren Geschäftspartnern zählte. Und vor allem, um welche Summen es hier ging, was diesen wichtigtuerischen Armenhäuslern mit Sicherheit die Sprache verschlagen hätte.

 

Auf Seite 11, vorletzter Absatz, äußert Streifenpolizist Kolle abschließend – vor Jahren einen Fernsehbericht über Herrn Meyers terroristische Vergangenheit gesehen zu haben und dass Meyer zu dem Thema ein Buch in Aussicht stellt. Noch wirkungsvoller hätte der durchtriebene Schurke nicht von seinem Familienclan Kolle/Schneider und diesen  ohne Wenn und Aber –eindeutigen Nutznießern jener gemeingefährlichen Brandstiftung ablenken können.  


Keine zwei Monate nach Ende des „La Belle“-Prozesses stellt ein gewisser Manfred G. Meyerein Buch in Aussicht. Wie laut läuteten damals die Alarmglocken in der Keithstraße 30, bei Berlins Staatsanwaltschaft und besonders bei Herrn Oberstaatsanwalt D. Mehlis? 


Vor dem Hintergrund ergibt die verbrecherische Beeinflussung des Brandberichts/Strafanzeige sogar Sinn. 2006 wurde D. Mehlis übrigens das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse verliehen. Zwei Jahre später tauchte sein Name in Meyers Verfassungsbeschwerde auf. Noch dazu zwischen all diesen Aktenseiten, die seine kriminell beeinflussten „La Belle“-Ermittlungen  aufdeckten und das Puzzle nahtlos zusammenfügten. Angefangen bei Drahtzieher M. Ashur, M. Meyers Warnanrufen usw., Staatsanwalt C. M. Boehm, den man wegbefördert hatte und dessen Akten in Zimmer 737 durch StA Lanzenberger bewachen ließ. Ferner die MfS-Majore Augustin und Kind, mit denen sich Meyer wenige Stunden vor und auch nach dem „La Belle“-Anschlag unterhielt und die verdammt viel Interna wussten. Nicht so viel wie Detlev Mehlis, für den die von ihm verhöhnten „La Belle“-Opfer nur das Sprungbrett seiner Karriere waren...

 

In M. Meyers Tatsachenroman „Das Vertuschungssyndikat“ zeigt er diesen unfassbaren Justiz- skandal nachvollziehbar auf. Selbst ohne die sicherlich nicht mehr auffindbaren Staatsschutz „La Belle“-Notizen zu Meyers Warnanrufen am 04.04.1986 lassen sich anhand der noch existierenden Stasi-Unterlagen Manfred Meyers Behauptungen unmisverständlich bestätigen und diese niederträchtige Erbärmlichkeit der damals sowie auch noch heute – involvierten Entscheidungsträger beweisen.  

 

Wie schon erwähnt, hat der Berliner Staatsanwalt Henjes seinen getürkten Brandbericht/Strafanzeige mehr als drei Jahre unter Verschluss gehalten, nachdem er ihn in Wirklichkeit längst eingestellt hatte. Aus dem Bericht wird ersichtlich, wie das staatsanwaltliche Gesindel nach der Einstellung ihrer „Ermittlung“ den um Auskunft bittenden M. G. Meyer von Pontius zu Pilatus schickten. Das mit Verlaub „Verarschen“ übernahm Staatsanwalt Simon, während dieser Ganove Henjes auf Seite 214 sogar handschriftlich anwies „hier nichts zu veranlassen…“.


Nach mehreren gegen Henjes gerichteten Strafanzeigen wegen Strafvereitelung im Amt leitete der 2005 gegen sich selbst „ein Ermittlungsverfahren wegen Strafvereitelung im Amt ein …“. Ermittelte gegen sich selbst und stellte sein in der deutschen Justizgeschichte beispielloses Scheinverfahren 2006 selbst ein! Eigentlich müsste M. G. Meyers Tatsachenroman ganz genau genommen "Das verbrecherische Vertuschungssyndikat" heißen! 


Wo – weltweit  außer vielleicht noch in Nordkorea – darf ein Staatsanwalt „… gegen sich selbst…“ die Korruptions-Schallmauer durchbrechen? Hier in Deutschland! Gebilligt von dem Bundesverfassungsgericht, dessen höchstrichterliche Willkür-Entscheidung – 2 BvR 878/08 –jede halbwegs normale Vorstellungskraft übersteigt. 

 

Die folgenden Zeilen wurden von der Startseite www.justizwillkuer berlin.de übernommen, wo die „drei o.g.“ Richter in dem Text vorher – und hier nachträglich genannt werden.

 

StA-Henjes Schriftstücke belegen dessen kriminelles Handeln. Unter demselben Az. 1Bra Js 3892/05 schreibt derselbe Staatsanwalt Henjes am 21.09.2005: „… auf Ihr Schreiben vom 15. August 2005 habe ich ein Ermittlungsverfahren...“. Am 19.01.2006: "... auf Ihre Strafanzeige vom 15. August 2005 wurde das vorlieg... Ermittlungsverfahren wegen Strafvereitelung im Amt eingeleitet. Die Ermittlungsakten habe ich ausgewertet und das Verfahren eingestellt“. Um StA-Henjes Rechtsbeugungen zu verstehen muss man kein Rechtswissenschaftler sein, so wie die drei o.g. und falls nicht vorsätzlich gehandelten, dann entweder beängstigend lese- oder rechtsunkundigen Karlsruher BVerfG-Pseudorichter. 


Gemeint sind diese drei Karlsruher Gesinnungslumpen – Prof. Dr. Broß, Prof. Landau sowie Prof. Dr. Di Fabio, deren Vertuschungsentscheidung zu Staatsanwalt Henjes Amtsmissbrauch, samt ihrer diesbezüglich – gequirlt hanebüchenen Ausflucht – online gestellt sind.     

 

BVerfG-Präsident Prof. Dr. Voßkuhle ließ sich in dem Zusammenhang für derbe Beleidigungen „auftragsgemäß bedanken“, nur um nicht auf den skandalträchtigen Sachverhalt eingehen zu müssen. Herrn Voßkuhles hündisches und grenzdebiles Antwortschreiben vom 25.04.2014, ist auch auf besagter Internet-Startseite abgebildet. 

 

Der amtierende BVerfG-Präsident Prof. Dr. Harbarth steht seinem Vorgänger in Punkto moralischer Verkommenheit in nichts nach. Dieser per Einschreiben/Eigenhändig/Rückschein unwidersprochen am 06.09.2023 als politischer Scharlatan bezeichnete bemäntelte mit seiner erbärmlichen Arroganz und Gesetzlosigkeit den exakt nachweisbaren Amtsmissbrauch der Vorsitzenden Richterin Dr. Kriegel.

 

Am 04.03.2020 begründete die Einzelrichterin Frau Dr. Kriegel ihre gesetzwidrigen Machenschaften zur Vertuschung der Hintergründe des „La Belle“-Anschlags und dem Mord an Frau Yvonne Fletcher wie folgt: „ihre weltpolitischen Verstrickungen sind nicht Gegenstand meiner Verhandlung…“.

Danach führte sie unter sträflicher Missachtung des VwVfG § 48 einen halbstündigen Schein-Prozess, der nichts, aber auch absolut gar nichts mit Meyers am 06.10.2017 bei dem Berliner Verwaltungsgericht eingereichten und mit Eingangsdatum abgestempelten Klagebegründung (Az: VG 9 K729.17) zu tun hatte. Genau um diese von ihr so genannten weltpolitischen Verstrickungen: wie die Hintergründe des „La Belle“- Bombenanschlags und die Ermordung von Y. Fletcher handelte es sich aber in M. Meyers Klage.

 

Zu Beginn ihrer Verhandlung hatte Meyer – höflich aber vergebens – um eine Unterbrechung gebeten,weil ihm sein in eine Laptoptasche hineingesteckter Aktenordner – gerade eben – gestohlen worden war. Dabei hatte M. Meyer auf seinem Weg zum Gericht diese erst neu gekaufte Umhängetasche lediglich ganz kurz abgestellt, um sich eine Zigarette anzuzünden. Geschah der Diebstahl wirklich nur rein zufällig? Ohne seine zweiseitige Klagebegründung und die diesbezüglichen Beweismittel, wie BStU-(Stasi)-Akten sowie diese anderen Behörden-Dokumente war M. G. Meyer Frau Dr. Kriegel hoffnungslos ausgeliefert, was die Vorsitzende Richterin rücksichtslos und rechtswidrig ausnutzte.

 

Im Grunde ging es um den auf Seite 5 in dem 2. Abs. durch MfS-Generalleutnant Kratschs Beurteilung von M. Meyer deutlich widerlegtem Vorwurf: „dem DDR-Unrechtssystem Vorschub geleistet zu haben“, wie ein Psychopath des Berliner Landesamtes für Gesundheit und Soziales Meyer 2016 beschuldigte. Bezüglich dessen MfS-Bewertung: „ein Saboteur, Waffenhändler, Kollaborateur, Terrorist und feindliches Element“ zu sein, wäre der Irrsinn seines "Vorschubs des DDR-Unrechtssystems..." vergleichsweise M. Meyers gelungener Quadratur des Kreises.  

 

Mit M. G. Meyers Richtigstellung vom 21.03.2016 erhielt das LaGeSo alle entsprechenden BStU-(Stasi)-Akten, was die Entscheidungsabsicht des selbstgefälligen Empfängers offensichtlich nicht tangierte. In dieser Richtigstellung schilderte er, dass er den Kontakt zum Ministerium für Staatssicherheit nur gesucht hatte, um die Waffen- und Sprengstofftransporte über die DDR-Transitstrecke zu vereiteln, was aus den mitgeschickten Akten eindeutig ersichtlich wurde. Für M. Meyer war auch das Leben einer Londoner Polizistin um jeden Preis schützenswert und kein nur mit allen Mitteln zu unterbindendes „Ärgernis“, so wie für Bundesanwalt Bruno Jost – am 13.11.1985 – beim BKA in Meckenheim.   

 

Die DDR war zweifellos ein Unrechtssystem – aber dort hielt man sich an die wie auch immer geartete Rechtssprechung. Ein korrupter Staatsanwalt der gegen sich selbst ermittelt und eine Vorsitzende Richterin, die nach Gutdünken urteilt – wäre in dieser sozialfaschistischen Diktatur absolut undenkbar gewesen. Die  Arroganz der Macht – mit der dieser StA Henjes und die Richterin Kriegel sich selbstherrlich über Recht und Gesetz stellten, hätte sogar das oberste Gericht dieses DDR-Unrechtsstaates nie zugelassen. Dort gab es kein Verfassungsgericht, wie dieses hierzulande vertuschungsgestählte Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. 


Das BVerfG hat mit seinem höchstrichterlichen Machtmissbrauch die Rechtsstaatlichkeit konterkariert und seine gesetzliche Aufgabe als „oberster Wächter des Grundgesetzes“ ad absurdum geführt. Sollte in diesem historisch belastenden Land die Geringschätzung von Menschenleben eigentlich nicht längst Geschichte sein?

 

Eingangs ging es in dieser Abhandlung um den beim BGH hochrangigen Bundesanwalt und seit 2017 „Anis Amri“-Terrorismus Sonderermittler des Berliner Senats Bruno Jost. Denselben Herrn B. Jost hatte Meyer in seiner Klagebegründung vom 06.10.2017 als Entlastungszeugen benannt. B. Jost kannte die wichtigsten Passagen aus M. Meyers 188 prallgefüllten Strafakten und wusste detailliert, mit welcher beispiellosen kriminellen Energie Herr Jorgan zusammen mit Meyer die Drahtzieher dieses erstgenannten Anschlags 1984 im Bonner Regierungsviertel bemäntelt hatten. Der stern berichtete in seiner Story von 1986 lediglich: „… dass bei der Polizei nach einer undichten Stelle gefahndet würde…“. Mehr hatte M. G. Meyer dem stern-Redakteur W. Krause nicht verraten. Genauso wie es ihm von Bundesanwalt Jost beim BKA in Meckenheim aufgetragen und von Meyer auch eingehalten worden war. Herrn Jost als Zeuge zu benennen - war vielleicht doch keine so gute Idee gewesen - weil eine Krähe der anderen kein Auge aushackt,

 

Damals ging es "nur" um die Ermordung einer 25-jährigen englischen Polizistin, deren Tod bei keinem der Herren Jorgan und Jost auch nur ansatzweise Bestürzung auslöste. Von Anfang an galt ihre einzige Sorge, wie man diesen drohenden Skandal vertuschen kann. Dafür war ihnen anschließend jedes Mittel recht! Sogar – die Rechtsstaatlichkeit außer Kraft zu setzen – was für Manfred G. Meyer aus strafrechtlicher Sicht - weit mehr als nur von Vorteil gewesen war...


Hätte die Berliner Staatsanwaltschaft im Januar 2002 M. Meyer nicht unter einem Vorwand vorladen und ihn mit Streifenpolizist Kolles Einlassung konfrontieren können: „Pass mal auf, du undankbares Stück Sch…! D u willst ein Buch veröffentlichen…“. Meyer hätte nur lauthals aufgelacht und sie in seine widerwärtig verrußte M.G.M Entertainment GmbH Internet-WG mitgenommen, wo Dutzende seiner Darsteller, befreundete Handwerker und selbst ihm völlig unbekannte Helfer die stinkigen Rauchschäden beseitigten. Sie glaubten an den Erfolg dieser auch in der Eindhovener KVK eingetragenen Livestreaming-Firma, die wegen eines intrigant erfunden „Buchs“ – von den korrupten Berliner Strafverfolgungsbeamten, Freundt und Henjes ruiniert worden war. Deutschland hinkte in der IT-Technik gut ein Jahrzehnt hinterher. In Punkto Rechtsverständnis sind es bei gewissen Verantwortlichen bis heute etliche Jahrzehnte mehr.

 

So hartnäckig wie dieser Brandmief in den WG-Ritzen festsaß, sitzt bei KOK Freundt und StA Henjes die Gesetzesverachtung fest. Gegen Ersteren kämpfte Meyers fleißige "Putzkolonne" lärmend an. Nicht ganz so hektisch wäre es hier auch im regulären Betrieb zugegangen und wie hätte M. Meyer in dem Trubel ein Buch schreiben sollen. Mit Müh und Not kam er dazu, den Schichtplan zu schreiben, wer unter den Gott sei Dank noch nicht installierten 48 Kameras Dienst tat, wer sich eins dieser acht Telefone mit 190er Nummern nehmen, wer einen der noch begehrteren acht Chatplätze besetzen durfte usw. Zudem gab es auch einige feminine Models die Meyer – genauso wie in einem Kindergarten – mitfühlend in den Arm nehmen musste, wenn irgendwer ihre Sneakers, T-Shirts, PlayStation 2 oder sonst was ungefragt benutzt hatte. Anschließend musste er die "ungezogenen Übeltäter" auch noch gehörig zusammenstauchen, womit der WG-Frieden wiederhergestellt war.


Ein Sack Flöhe zu hüten wäre einfacher, aber nicht annähernd so lustig gewesen, wenn M. G. Meyer seine Vergangenheit nicht durch diese Kripo-Verbrecherbande aus der Keithstraße 30 eingeholt hätte. Wobei Verbrecher eine Verharmlosung dieser Kreaturen ist, die wohlgemerkt von Amts wegen die billigend in Kauf genommene Tötung von Kindern vertuschten, anstatt diese gemeingefährliche Straftat rückhaltlos aufzuklären, was eigentlich ihre vordringlichste Aufgabe gewesen wäre. Der online gestellte Brandbericht/Strafanzeige Dir 1... entlarvt das behördliche Schwerverbrecherpack, dass durch Deutschlands oberste Verfassungsrichter Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Andreas Voßkuhle, Prof. Dr. Dres. h. c. Hans-Jürgen Papier, Prof. Dr. Broß, Prof. Landau und Prof. Dr. Di Fabio - höchstrichterlich gedeckt und abgesegnet worden ist...

 

Wahrscheinlich wollte KOK Freundt das Ansehen seiner LKA-Dienststelle in der Keithstraße Nr. 30 schützen, an die sich Manfred Meyer im Februar 1984 nicht wenden konnte, nachdem er unmittelbar nach dem Mord in Rom, von „Al Burkans“ geplanter Erschießung eines Londoner Polizisten erfahren hatte. Genauso gut hätte er Hilmar Hein direkt ins Gesicht sagen können, dass bei Mord Schluss für ihn ist und er aussteigt. Er hätte sich dann am besten auch gleich noch selber erschießen können, weil ein Ausstieg in diesem – wenn auch geisteskranken – nichtsdestoweniger terroristischen Milieu absolut unmöglich war.

 

Das alles wusste Bundesanwalt Jost und auch, dass sich Manfred Meyer an die Stasi gewandt hatte, um sich sein Fluchttürchen offen zu halten, falls H. Hein total größenwahnsinnig würde. Selbstverständlich wollte Meyer bei den Mördern seines älteren Bruders, dem Ingenieur und „Spitzengeheimnisträger“ Dieter Meyer keine Lebensbeichte ablegen und vollführte bei seinen MfS-Treffen einen Drahtseilakt ohne gleichen, der ihm einiges abverlangte. Derweil ging das Morden in Würzburg, Westberlin, Griechenland… … … weiter, während M. Meyer bereits alles für die Gefangennahme von Mister Rageb Zatout vorbereitete. Hilmchen wollte seinem schwerreichen Busenfreund R. Zatout dessen hunderte Millionen Dollar abpressen und ihn sich nach seinem neuerlichen Verrat, von Oberst Gaddafi am liebsten in Gold aufwiegen lassen...


Auch das wussten Bundesanwalt Bruno Jost und Oberstaatsanwalt Detlev Mehlis, weil es indirekt in Meyers Akten stand. Eindeutiger war M. Meyers 2. Verfassungsbeschwerde vom 29.01.2023 verfasst. Doch was nützen all die Fakten, wenn Deutschlands oberster Scharlatan selbstgerecht abgehoben auf seinem „unanfechtbaren“ Karlsruher Olymp – trohnt.     

Für Prof. Dr. Harbarth sind die Ermordung der englischen Polizistin Yvonne Fletcher, der türkischen Diskobesucherin Nermin Hannay sowie der zwei US-Soldaten Kenneth T. Ford und James E. Goins, anscheinend Lappalien. Deutschlands oberster Verfassungsrichter nahm sich noch nicht mal die Zeit, um diese ungeheuerlichen Anschuldigungen zu lesen – oder doch –und hat deshalb den Amtsmissbrauch von Frau DR. Kriegel gebilligt – um genau wie sie – diesen von 1984 - 1986 staatsgenehmen Terrorismus und andere gemeingefährliche Straftaten weiterhin zu vertuschen?     


Das ist keine polemische Unterstellung, sondern die Wiedergabe der auf Fakten beruhenden Wahrheit, die dieser Scharlatan zwar höchstrichterlich unterdrücken, aber nicht für alle Zeit ungeschehen machen konnte


„Man kann alle Menschen für einige Zeit und einige Menschen für alle Zeit,

aber nicht alle Menschen für alle Zeit täuschen“ (A. Lincoln)

 
 
 

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